Letztes Update: 05.12.20

 

Kompasse im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Es ist nicht so leicht, den besten Kompass zu finden, denn die Preisunterschiede zwischen den Modellen sind mitunter sehr groß. Unsere Empfehlung lautet, sich vor einem Preisvergleich mit den verschiedenen Arten von Kompassen auseinanderzusetzen, bevor Sie sich näher mit der Ausstattung, dem Funktionsumfang und dem Einsatzbereich befassen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist, können Sie auch unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell MC-2 G von Suunto sehr empfehlen, denn der Kompass ist hervorragend verarbeitet, bietet eine hohe Präzision und überzeugt durch einen sehr guten Funktionsumfang. Alternativ ist als sehr günstiger Kompass auch der Marschkompass von Sportneer sehr zu empfehlen, denn er ist gut ausgestattet, lässt sich komfortabel handhaben und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt auf ganzer Linie.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Kompasse

 

Bevor Sie Ihre eigene Erfahrung mit einem Kompass sammeln und ein bestimmtes Modell kaufen, sollten Sie sich mit den verschiedenen Arten von Kompassen, den Ausstattungsmerkmalen und den Anwendungsbereichen auseinandersetzen.


Arten von Kompassen

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Kurzübersicht über die verschiedenen Kompass-Arten. Unsere Empfehlung lautet, sich vor einem Preisvergleich zunächst für eine Variante zu entscheiden, denn so können Sie das Angebot deutlich besser eingrenzen und schneller eine gute Kaufentscheidung treffen.

Mikro-Kompass: Von einem Mikro-Kompass spricht man, wenn es sich um einen sehr kleinen Kompass handelt, der sich einfach an eine Karte, ein Armband oder an einen Gurt stecken lässt. Er ist minimal ausgestattet und bietet in der Regel nur ein kleines Fenster mit Nadel. Zur professionellen Navigation und Peilung sind solche kompakten Mini-Modelle nicht geeignet.

Taschenkompass: Unter einem Taschenkompass versteht man einen Kompass, dessen Glas durch einen Deckel geschützt werden kann, so dass er sich einfach in der Tasche verstauen lässt. Häufig ähneln sie optisch Taschenuhren und sie sind sehr oft rund gebaut. Das Gehäuse kann aus Metall oder Kunststoff bestehen. Eine Visiereinrichtung haben sie nicht und ein Kartenmaßstab ist in der Regel auch nicht vorhanden.

Wanderkompass: Der Übergang zwischen Marschkompass und Wanderkompass ist fließend. In der Regel spricht man von einem Wanderkompass, wenn er mindestens eine Visiereinrichtung hat, einen Kartenmaßstab bietet und eine präzise Skalierung bietet. Im Vergleich zum Taschenkompass ist er deutlich größer und hochwertige Wanderkompasse sind zudem deutlich teurer als ein einfacher Taschenkompass. Ein Wanderkompass kann auch kompakt gebaut und gut zum Verstauen in der Tasche geeignet sein.

Marschkompass: Ein Marschkompass ist im Vergleich zum Wanderkompass meist detaillierter ausgestattet und robuster verarbeitet. Er verfügt über ein Lineal mit Messskala in cm und/oder inch, es lassen sich optisch Objekte anvisieren, Peilungen vornehmen und häufig sind auch weitere Funktionen wie Deklinationskorrektur oder ein Neigungsmesser vorhanden. Meist lassen sich Marschkompasse (auch Militärkompass genannt) ebenfalls zusammenklappen und gut in der Tasche verstauen. Ein Marschkompass sollte stets auch für den Outdoor-Einsatz geeignet und wasserdicht sein.

Bootskompass: Bootskompasse gibt es als festinstallierten Kompass im Cockpit oder als separates Gerät. Hiermit kann nicht nur die Himmelsrichtung bestimmt werden, sondern auch der Horizont. Es sind verschiedene Skalen vorhanden, damit sich der Kompass von versetzten Positionen aus lesen lässt. Als klassischer Kompass für unterwegs ist ein Bootskompass nicht geeignet.

Digitaler Kompass: Im Vergleich zu einem guten klassischen Nadelkompass ist ein digitaler Kompass ungenauer und daher nicht für die professionelle Navigation ausgelegt. Man kennt digitale Kompasse vom Smartphone oder Tablet, wo sie sich gut in Kombination mit digitalen Karten nutzen lassen. Der große Vorteil ist hier sicherlich, dass Messdaten übertragen und ausgewertet werden können. Dies ist bei den klassischen Modellen umständlicher. Zudem ist man ohne geladenen Akku schnell aufgeschmissen.

 

Wichtige Kaufkriterien und Unterscheidungsmerkmale

Ein günstiger Nadelkompass unterscheidet sich von einem hochwertigen Modell in erster Linie durch drei Dinge: Die Ausstattung, die Messgenauigkeit und die Ausstattung. Worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Material: Es gibt sowohl Kompasse aus Metall als auch aus Kunststoff. Metall ist robuster, aber auch schwerer. Achten Sie bei der Verarbeitung neben dem Material aber auch auf die Robustheit und darauf, ob das Modell wasserdicht ist.

Größe und Gewicht: Die Größe ist natürlich insbesondere bei Taschenkompassen relevant, denn je kleiner, desto einfacher kann er in jeder Tasche verstaut werden. Je leichter er ist, desto unkomplizierter lässt er sich transportieren und stört nicht, auch wenn er in der Hosentasche verstaut wird.

Maßstäbe: Wer den Kompass zum Einschätzen von Entfernungen auf Karten mit verwenden möchte, sollte darauf achten, dass auch ein Maßstab (meist Zentimeter und Inch/Zoll) vorhanden ist.

Leuchtziffern: Ist ein Kompass mit Leuchtziffern ausgestattet, kann er auch im Dunkeln gut abgelesen werden.

Visiervorrichtung: Wenn Kimme und Korn vorhanden sind, lassen sich Ziele optisch anvisieren.

Einstellring: Über einen Einstellring wird es erleichtert, um ein Ziel herum navigieren zu können.

Neigungsmesser: Ist eine Neigungsanzeige vorhanden, kann der Kompass besser gerade ausgerichtet werden. Dies ist insbesondere bei einem Bootskompass hilfreich, denn hier kann er mit einer weiteren Achse als künstlicher Horizont verwendet werden.

Über diese Kriterien hinaus lohnt es auch darauf zu achten, ob weitere Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise eine einstellbare Deklinationskorrektur, eine Lupe oder weitere Richtungseinstellungen über Stellringe vorhanden sind. Auch eine Aufbewahrungstasche oder ein Anhänger, um den Kompass beispielsweise an einer Tasche befestigen zu können, sind in gewissen Situationen sehr hilfreich.


Preislage und Vorteile gegenüber digitalen Alternativen

Im Vergleich zu den digitalen Vertretern hat ein klassischer Nadelkompass den großen Vorteil, dass er ohne Stromversorgung auskommt. Hochwertige Modelle bieten zudem die Möglichkeit, eine sehr genaue Richtungsbestimmung vorzunehmen. Die Bedienung ist in der Regel sehr einfach bzw. schnell erlernt.  

Was die Preislage angeht, gibt es gewaltige Unterschiede. Einen einfachen Kompass kann man bereits für rund 10 Euro oder sogar darunter kaufen. Damit lässt sich die Richtung zwar bereits grob bestimmen und häufig gibt es auch Zusatzfunktionen wie Zentimeter- und Maßskala, einen Visierdraht oder einen 360° Skala; wer aber eine höhere Präzision benötigt und sich ein höherwertiges Modell leisten möchte, das darüber hinaus auch im Dunkeln sowie von der Seite gut lesbar ist, der muss schon um die 30 Euro ausgeben. Profi-Modelle mit sehr hoher Präzision, Neigungsmesser, einstellbarer Deklinationskorrektur sowie rutschfester Füße und besonders robuster Verarbeitung kosten dann auch schnell 60 Euro oder mehr.

 

7 beste Kompasse 2020 im Test

 

Um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, haben wir uns im Test eine ganze Reihe von verschiedenen Kompassen anschaut und die Testsieger für Sie zusammengefasst. Unter den besten Kompassen 2020 finden Sie für jeden Bedarf ein geeignetes Modell, unabhängig davon, ob für Ihre Zwecke eher ein kleiner günstiger Kompass oder ein hochwertiger Outdoor Kompass in Frage kommt.

 

1. Suunto MC-2 G Mirror Compass 75g

 

Als bester Kompass setzte sich im Test der in Finnland hergestellte Spiegelkompass von Suunto durch. Zwar ist er deutlich teurer als ein einfacher Kompass für den Hausgebrauch, wer aber auf eine hochwertige Verarbeitung, eine sehr gute Ausstattung und eine hohe Messgenauigkeit Wert legt, der kommt hier voll auf seine Kosten. Er ist natürlich voll Outdoor-fähig, lässt sich kompakt auf 6,5 x 10 x 1,8 cm zusammenklappen und gut in der Tasche verstauen.

Der Peilkompass ist robust gebaut, global nach Norden ausgerichtet und arbeitet dank Edelstahlnadel mit Edelsteinlagerung sehr genau. Die Deklinationskorrektur ist einstellbar, die Kapsel ist für stabilen Betrieb flüssigkeitsgefüllt und der Spiegel ermöglicht eine gute Richtungspeilung sowie Signalgebung. Peilloch und Kimme unterstützen die präzise Richtungsbestimmung. Zusätzlich sind noch Klinometer/Neigungsmesser sowie Leuchtmarkierungen, metrische Skalen und Inch-Messer und eine Bodenplatte mit Lupe vorhanden. Die Ausstattung ist also sehr gut. Per Schnappschloss-Kordel kann er sehr gut am Handgelenk befestigt werden.

Neben dem hohen Preis fiel im Test negativ auf, dass er nicht ganz wackelfrei steht, wenn er auf flachem Untergrund genutzt wird sowie die Tatsache, dass sich das Peilen etwas umständlicher gestaltet als bei manch anderem Modell. Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint und welche Erfahrung wir mit dem Kompass gesammelt haben, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Wie im Testbericht bereits erwähnt, konnte uns der Testsieger unter den besten Kompassen des Jahres 2020 im Test auf ganzer Linie durch die hohe Verarbeitungsqualität überzeugen.

Ausstattung: Der Kompass verfügt über eine umfangreiche Ausstattung wie eine einstellbare Deklinationskorrektur, ein Neigungsmesser und vieles mehr.

Genauigkeit: Der Outdoor-Kompass ist für die professionelle Richtungsmessung konzipiert und ist ein insgesamt sehr präzises Navigationswerkzeug.

Einsatzbereiche: Er ist universell für den Outdoor-Bereich nutzbar und lässt sich praktisch in jeder Tasche verstauen, wo er gut geschützt ist.

Fluoreszierend: Der Kompass leuchtet und kann daher auch im Dunkeln gut genutzt werden.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem hohen Niveau.

Stand: Der Kompass steht auf flachem Untergrund nicht ganz gerade.

Peilen: Das Peilen ist etwas komplizierter als bei manch anderem Modell.

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2. Sportneer Professioneller Marschkompass 177g

 

Der Taschenkompass von Spotneer ist ein sehr günstiger und dennoch sehr guter Kompass, der als Marschkompass deklariert ist. Er ist im Vergleich zu deutlich teureren und hochwertigeren Modellen zwar etwas ungenauer, denn beim Peilen kann gibt es eine Varianz von einigen Grad, im Verhältnis zum Preis überzeugen Ausstattung und Messgenauigkeit aber auf ganzer Linie, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend ist.

Er verfügt über eine Skala mit cm und inch, es ist eine Vergrößerungslinse vorhanden, um Karten besser lesen zu können und die Sicht auf das große Zifferblatt ist auch bei geschlossenem Deckel hervorragend. Das Anpeilen ist möglich und der äußere Ring sowie der Pfeil, der nach Norden zeigt, sind fluoreszierend, wodurch das Lesen auch im Dunkeln problemlos möglich ist. Zwar wirkt das Gehäuse optisch relativ einfach, der Kompass ist aber dennoch ausreichend robust, so dass er universell für verschiedene Bereiche geeignet ist.

Er ist wasserdicht und damit auch beim Camping, beim Wandern, Jagen oder sogar auf dem Boot durchaus gut nutzbar. Durch das kompakte Maß von 8,4 x 6,4 x 2,5 cm lässt er sich sehr unkompliziert verstauen. Leider lässt er sich durch die klappbare Öse an der Seite nicht flach auf eine glatte Oberfläche stellen und er verfügt zudem über keine Gummifüßchen o.Ä..

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts des günstigen Preises bei gleichzeitig guter Ausstattung hervorragend.

Ausstattung: Der Kompass ohne Norden hat einen leuchtenden Richtungspfeil statt des Buchstabens N, eine Niveauanzeige sowie einen fluoreszierenden Ring und weitere Ausstattungsmerkmale.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist der Kompass sehr ordentlich verarbeitet.

Einsatzbereich: Das Modell kann universell eingesetzt werden, da es kompakt gebaut, gut lesbar und wasserdicht ist.

Fluoreszierend: Auch im Dunkeln lässt er sich sehr gut ablesen.

 

Nachteile:

Genauigkeit: Im Vergleich zu professionellen Modellen ist er etwas ungenauer.

Öse: Durch die seitliche Öse kann er nicht flach aufgesetzt werden.

Robustheit: Durch die etwas einfachere Verarbeitung ist er nicht ganz so robust wie manch hochwertigeres Modell.

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3. Charminer Taschenkompass mit Deckel 99,8g

 

Der klassische Taschenkompass von Charminer ist solide aus Messing im Stile einer Taschenuhr gefertigt und wird inklusive Aufbewahrungskästchen und Kette geliefert. Dank Leuchtsymbolen der vier Haupt-Himmelsrichtungen sowie kleinerer Leuchtpunkte kann er auch im Dunkeln gut abgelesen werden. Er ist darüber hinaus sehr günstig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Durch die schicken Motive auf Vorder- und Rückseite wirkt der Kompass trotz des günstigen Preises optisch sehr hochwertig. Die Handhabung ist unkompliziert und mit 6,5 x 4,6 x 1,6 cm bei einem Gewicht von unter 100 Gramm ist er angenehm leicht und kompakt zugleich. Zwar verfügt er über keine weiteren Ausstattungsmerkmale wie Peilung, Skala oder Sonstiges, für einfache Navigationsanwendungen reicht er aber aus.

Leider ist er nicht ganz so robust gebaut, sollte nichts ins Wasser gelangen und die Nadel kann sich unter gewissen Umständen verhaken, so dass sie fest hängt. Wer einen kompakten Taschenkompass mit Kette sucht, kommt hier aber dennoch voll auf seine Kosten.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Kompass ist ordentlich verarbeitet und entsprechend langlebig.

Bauweise: Durch die kompakte runde Form und die Kette lässt er sich sehr leicht verstauen und aus der Tasche ziehen.

Preis-Leistung: Er ist sehr günstig, misst aber dennoch ausreichend genau für die meisten Einsatzbereiche und ist solide verarbeitet. Dadurch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Fluoreszierend: Durch die Leuchtsymbole kann er auch im Dunkeln gut verwendet werden.

Design: Optisch überzeugt das Modell auf ganzer Linie.

 

Nachteile:

Genauigkeit: Die Präzision ist im Vergleich zu hochwertigeren Modellen geringer.

Ausstattung: Die Ausstattung ist rudimentär.  

Nicht wasserfest: Wasserfest ist der Kompass nicht, er sollte also im Trockenen bleiben.

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4. Huntington MG1 Peilkompass 231g

 

Bei dem Modell von Huntington handelt es sich um einen sehr guten Marschkompass mit hervorragender Ausstattung, der zudem solide verarbeitet und kompakt gebaut ist. Er ist professionell Flüssigkeitsgedämpft, verfügt über ein Metallgehäuse mit Linsensystem und ist in zwei Farben erhältlich.

Er ist fluoreszierend, so dass er auch in der Nacht gut lesbar ist. Die Messgenauigkeit ist sehr hoch, er ist mit einer Kordel ausgestattet und eine Aufbewahrungstasche liegt ebenfalls bei. Zwar liegt er preislich auf einem deutlich höheren Niveau als manch einfaches Einstiegsmodell, für einen soliden Marschkompass bzw. Militärkompass ist der Preis aber mehr als angemessen, insbesondere, da er auch bei Regen problemlos genutzt werden kann, da er wasserdicht ist.

Leider lässt sich der Ring etwas zu leicht drehen und der Deckel fällt relativ leicht zu. Zudem handelt es sich nicht um einen Spiegelkompass, wodurch der Einsatzbereich etwas eingeschränkter ist. Unterm Strich ist das Modell aber durch und durch empfehlenswert, insbesondere auch, da er kompakt gebaut ist und sich leicht in der Tasche verstauen lässt. Durch das Metallgehäuse ist er auf der anderen Seite aber auch etwas schwerer.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Modell ist sehr solide verarbeitet und entsprechend langlebig, denn das Gehäuse besteht aus Metall.

Ausstattung: Der Kompass ist sehr gut ausgestattet, denn über die Linse kann gepeilt werden, er ist wasserdicht, von der Seite ablesbar und das Linsensystem bietet einen Dioptrieausgleich. Darüber hinaus ist auch eine Skala vorhanden.

Fluoreszierend: Er ist auch im Dunkeln sehr gut lesbar.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Deckel: Der Deckel fällt etwas zu leicht zu.

Lünette: Der Ring dreht sich etwas zu leicht und kann sich unbeabsichtigt verstellen

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5. Huntington Marschkompass DC47-T2 118g 

 

Der Taschenkompass von Huntington ist solide verarbeitet und besteht aus Aluminium. Dadurch ist er nicht zu schwer und dennoch robust und langlebig. Er liegt gut in der Hand, ist dank Kimme und Korn als Peil- und Marschkompass verwendbar und überzeugt durch eine hohe Präzision dank guter Flüssigkeitsdämpfung.

Der nach Norden gerichtete Pfeil ist fluoreszierend, also auch bei schwachem Licht gut erkennbar. Preislich ist er im Mittelfeld angesiedelt und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist entsprechend sehr gut. Das Design überzeugt, der Einsatzbereich ist aber durch die einfache Ausstattung insgesamt eingeschränkt.

Zudem sollte man etwas vorsichtig mit ihm umgehen, denn wasserdicht ist er nicht und ein Deckel zum Schutz des Glases ist ebenfalls nicht vorhanden. Als Allrounder-Kompass für unterwegs mit Peilmöglichkeiten ist er aber sehr empfehlenswert.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Modell ist sehr hochwertig aus Aluminium verarbeitet und entsprechend langlebig. Dadurch kann der Kompass auch als Schlüsselanhänger gut genutzt werden.

Peilung: Dank Kimme und Korn kann mit dem Kompass auch anvisiert werden.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut, denn er liegt preislich im Mittelfeld.

Genauigkeit: Er erlaubt recht präzises Messen.

 

Nachteile:

Ausstattung: Neben Kimme und Korn gibt es keine weiteren Ausstattungsmerkmale oder Funktionen.

Nicht wasserdicht: Wasserdicht ist er nicht, man sollte also ein wenig Vorsicht im Outdoor-Bereich walten lassen.

Kein Deckel: Das Glas ist mangels Deckel ungeschützt.

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6. Proster Militär Marschkompass PST033 TL150

 

Das Modell von Proster überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn der Peilkompass ist sehr gut ausgestattet, bietet viele Funktionen und ist gleichzeitig sehr günstig. Er ist aus Metall hergestellt und entsprechend langlebig und solide.

Die Peilhilfe ist sehr gut und erlaubt dank vertikaler Peillinie ein sehr gutes Ermitteln der Position. Die Anzeige und die Nadel sind fluoreszierend, so dass sich der Kompass auch sehr gut nachts lesen lässt. Er verfügt über einen Neigungsmesser, mit dem sich auch Höhen und Gefälle gut messen lassen. Das Gehäuse ist faltbar und er ist stoßfest sowie wasserdicht. Dadurch ist er universell einsetzbar und für verschiedene Einsatzbereiche sehr gut geeignet. Eine Kordel sowie eine Aufbewahrungstasche werden mitgeliefert und durch die kompakte Bauweise von 7 x 8 x 3,5 cm lässt sich das Modell unkompliziert verstauen und aufbewahren. Zusätzlich verfügt er über eine Skala und erfüllt den IP65 Standard. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen liegt zudem eine deutsche Anleitung bei.

Die Klappmechanik ist bei dem Modell allerdings etwas hakelig, so dass der Deckel manchmal klemmt. Außerdem kann die Visierscheibe herausfallen und er funktioniert flach aufgesetzt nicht immer ganz zuverlässig. Besser klappt es, wenn man ihn leicht schräg hält. Dies führte insgesamt zu einem Abzug bei dem ansonsten sehr empfehlenswerten und guten Modell.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Kompass verfügt über ein Metallgehäuse und ist insgesamt solide verarbeitet.

Ausstattung: Der Kompass verfügt über eine gute Peilung, eine Visierscheibe, Skalen sowie einen Neigungsmesser und einen Visierdeckel. Zudem ist er gemäß IP65 wasserdicht.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt auf ganzer Linie, denn er ist recht günstig und dennoch sehr gut ausgestattet.

Genauigkeit: Mit dem Kompass lassen sich Himmelsrichtungen präzise bestimmen und er eignet sich gut für die Navigation.

Einsatzbereich: Er kann universell eingesetzt werden, denn die Ausstattung ist gut und er ist kompakt gebaut.

 

Nachteile:

Funktion in der Waagerechten: Wird der Kompass flach aufgestellt, hängt die Nadel manchmal.

Mechanik: Die Klappmechanik funktioniert nicht immer zu 100% zuverlässig.

Visierscheibe: Die Visierscheibe kann herausfallen.

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7. Suunto Clipper Mikro Kompass 31,8g

 

Bei dem Modell von Suunto handelt es sich um einen kleinen Clipper Mikrokompass, der sich problemlos an verschiedenen Dingen wie Tragegurten, Karten oder auch einem Armband befestigen lässt. Er ist flüssigkeitsgefüllt, überzeugt durch eine gute Funktion und lässt sich dank des Clips unkompliziert und einfach befestigen.

Die Richtungen sind in 10° unterteilt, er ist mit nur rund 30 Gramm bei einer Größe von 3,6 x 4,9 x 5,5 cm sehr kompakt und leicht und die Lünette ist zudem drehbar. Die Verarbeitung ist relativ einfach gehalten, denn das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff. Außerdem ist er für präzise Messungen natürlich nicht geeignet.

Wenn Sie aber auf der Suche nach einem möglichst kompakten und einfachen Kompass suchen, werden Sie hier fündig. Im Verhältnis zur Ausstattung hätte er aber durchaus etwas günstiger sein können. Der Vorteil ist jedoch, dass er trotz der kompakten Bauweise zuverlässig funktioniert.

 

Vorteile:

Bauweise: Da der Mikro Kompass sehr klein gebaut ist, kann er bequem an Karten angebracht werden oder Sie können den Kompass am Armband befestigen.

Clip-Kompass: Der Kompass kann einfach mit einem Clip an Karten, Bändern etc. befestigt werden.

Funktionalität: Er funktioniert recht zuverlässig und gut.

Lünette drehbar: Die Lünette ist drehbar, was die Navigation erleichtert.

 

Nachteile:

Preis: Im Verhältnis zur Ausstattung hätte er etwas günstiger sein können.

Ausstattung: Die Ausstattung ist rudimentär.

Nicht fluoreszierend: Es gibt keine leuchtenden Symbole.

Einsatzbereich: Durch die einfache Ausstattung ist der Einsatzbereich auf einfache Anwendungen beschränkt.

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Häufig gestellte Fragen

 

Sollten Sie noch allgemeine Fragen zum Thema Kompass haben, helfen Ihnen die meistgefragten Fragen vielleicht weiter, die uns rund um die Navigationshilfen erreichen. Falls Sie darüber hinaus Hilfe benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Frage 1: Wie funktioniert ein Kompass?

Jeder Kompass nutzt das natürliche Magnetfeld der Erde. Der Minuspol der Kompassnadel richtet sich nach Norden aus. Die Kompassnadel ist selbst ein Magnet mit Plus- und Minuspol. Während digitale Kompasse häufig GPS-Satellitendaten nutzen, arbeitet ein klassischer Kompass stets mit einer Magnetnadel, die sich in Richtung Norden ausrichtet.

 

Frage 2: Wie benutzt man einen Kompass?

Ein Kompass lässt sich sehr einfach bedienen. Der Südpol der Kompassnadel richtet sich stets am Nordpol der Erde aus. Wird er ruhig gehalten oder auch einen Untergrund (wie z.B. eine Karte gelegt), wird die Nadel stets nach Norden zeigen, so dass sich die Karte entsprechend ausrichten lässt. Dabei dreht man den Kompass so, dass die Nadel auf der Markierung für Norden stehen bleibt. Die Himmelsrichtung, die dann nach vorne gerichtet ist, entspricht Ihrer Blickrichtung. Anhand der Gradskala – sofern vorhanden – können Sie die genaue Ausrichtung ermitteln. Mit einer Wanderkarte zusammen kann ein Kompass gut zur Routenplanung oder zum Umwandern von Hindernissen genutzt werden.

 

Frage 3: Wann wurde der Kompass erfunden?

Man geht heute davon aus, dass die ersten Kompass-artigen Geräte bereits in der griechischen Antike eingesetzt wurden. Auch im alten China kamen bereits Navigationshilfen zum Einsatz. Der Nadelkompass, wie wir ihn heute kennen, wird aber erst im Jahr 1269 erstmals erwähnt. Damals soll er von dem Seefahrer Flavio Gioia erfunden worden sein. Leonardo  Da Vinci hat den Kompass später verbessert, indem er beispielsweise die Kompassrose einführte.

Frage 4: Warum zeigt der Kompass nach Norden?

Jede Kompassnadel hat einen Süd- und einen Nordpol, ist also ein kleiner Magnet. Durch die sehr leichte Lagerung der Nadel kann sie sich frei drehen und wird sich daher stets am natürlichen Magnetfeld der Erde ausrichten. Die Folge ist, dass sich der Südpol der Nadel zum Nordpol der Erde hin ausrichtet.

 

Frage 5: Was ist ein Kompass?

Ein Kompass ist ein Navigationsgerät, mit dem sich die Himmelsrichtung bzw. die Blickrichtung ermitteln lässt. So kann ein Kompass zur Routenplanung, zur Bestimmung der Himmelsrichtung und zur Navigation im Freien eingesetzt werden.

 

 

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