Letztes Update: 15.07.20

 

Ferngläser im Test – die 12 besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Es ist nicht leicht, das beste Fernglas zu finden, denn das Angebot am Markt ist riesig. Unsere Empfehlung lautet, sich vor einem Preisvergleich insbesondere mit den verschiedenen Arten und Anwendungsbereichen sowie der idealen Vergrößerung und dem Sehfeld zu befassen, bevor Sie sich näher mit Details wie der Verarbeitung und dem Material auseinandersetzen. Falls Ihnen die Zeit für aufwändige Recherchen fehlt und Sie lieber einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das 8-16 x 40 Zoom DPS-Fernglas von Olympus sehr empfehlen, denn es ist sehr günstig, dennoch solide verarbeitet und bietet zudem eine gute Dioptrie-Korrektur. Alternativ ist auch das wasserdichte Condor 8×42 von Bresser mit Dioptrienkorrektur sehr zu empfehlen, denn es ist in vielen Varianten erhältlich, sehr hochwertig verarbeitet und bietet eine hervorragende Abbildungsleistung dank UR-Mehrschichtvergütung.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Ferngläser

 

Wenn Sie ein neues Fernglas kaufen möchten, sollten Sie sich zunächst mit den wichtigsten Kriterien befassen, die ein günstiges Fernglas von einem hochwertigen Modell unterscheiden. Außerdem sollten Sie sich damit auseinandersetzen, welche Vergrößerung und welches Sichtfeld für Ihren Anwendungsbereich ideal sind. Um Ihnen die Kaufentscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir uns im Test mit einer Reihe von Modellen genauer auseinandergesetzt und die Testsieger in unserer Bestenliste für Sie zusammengefasst.

 

 

Arten und Anwendungsbereiche von Ferngläsern

Bei einem Fernglas sollte man zunächst auf den Objektivdurchmesser und die Vergrößerungsleistung achten. Die beiden Werte werden in Form von zwei Zahlen angegeben (z.B. bedeutet 8×20, dass das Fernglas eine 8-fache Vergrößerung und ein 20mm großes Objektiv hat). In der Regel reicht für die meisten Einsatzbereiche eine 8-fache Vergrößerung aus, denn je höher die Vergrößerung ist, desto lichtstärker muss das Fernglas auch sein, damit noch ausreichend viel Licht einfällt. Eine gute Kombination für Einsteiger ist daher ein 8×32 oder ein 8×30 Fernglas. Was die gängigsten Modelle ausmacht und für welche Bereiche sie sich am besten eignen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

8×20: 8×20 Ferngläser sind sehr kompakt gebaut und wiegen auch gerne unter 250  Gramm. Damit lassen sie sich sehr leicht verstauen. Das Sehfeld ist hier etwas eingeschränkt und im Vergleich zu anderen Varianten mit 8-facher Vergrößerung wie z.B. einem 8×30 oder gar 8×56 Fernglas deutlich geringer. Daher eignen sich 8×20 Ferngläser nicht für den Einsatz bei Dämmerung.

8×30: Ein 8×30 Fernglas ist ein echter Allrounder, der für viele verschiedene Bereiche eingesetzt wird. Die Vergrößerung ist mit dem Faktor 8 bereits sehr ordentlich, es wiegt meist nur um die 600 Gramm und in der Regel ist ein solches Fernglas mit einer 4mm Austrittspupille ausgestattet, so dass es auch bei Dämmerung gute Ergebnisse liefert. Insbesondere Einsteiger empfehlen wir ein 8×30 oder auch ein 8×32 Fernglas für etwas mehr Lichtstärke.

7×42: Typische 7×42 Ferngläser wiegen unter 800 Gramm, was in Verbindung mit dem Sehfeld zwischen 140  und 150 Metern und der 7-fachen Vergrößerung ein ruhiges Halten ermöglicht. Auch wer leicht zittert, wird mit einem 7×42 Fernglas gut zurechtkommen. Mit einer Austrittspupille von 6mm eignet es sich auch durchaus gut bei Dämmerung.

10×42: Typischerweise werden 10×42 Ferngläser von Vogelbeobachtern genutzt, denn mit einem Sehfeld von 115 Metern in Verbindung mit der hohen Vergrößerung lassen sich auch weit entfernte Details und Färbungen gut erkennen. Die meisten 10×42 Ferngläser haben ein Gewicht um die 800 Gramm, so dass sie noch gut in der Hand liegen.

8×56: Meist nutzen Jäger ein 8×56 Fernglas. Da es sehr lichtstark ist, werden Details besonders gut sichtbar. Auch bei Dämmerung fängt es viel Licht ein. Diese Lichtstärke kommt auch Hobbyastronomen sehr entgegen, denn es lassen sich Sterne bereits gut beobachten, ohne gleich zum Teleskop greifen zu müssen. Ähnlich gute Eigenschaften und ein ebenso breites Einsatzspektrum hat auch ein 7×50 Fernglas.

10×50: Ein 10×50 Fernglas eignet sich hervorragend für die Beobachtung von Dingen auf sehr großer Entfernung. Der Einsatzbereich ist breit gefächert und durch die 10-fache Vergrößerung werden selbst entfernte Objekte gut in den Vordergrund gerückt, denn durch den großen Objektivdurchmesser von 50mm fangen sie ausreichend viel Licht ein.

Neben den Standardausführungen gibt es auch Zoom-Ferngläser, bei denen sich die Vergrößerung flexibel über den Linsenabstand regeln lässt. Ein Zoom Fernglas macht den Einsatzbereich breiter und kommt insbesondere auch Einsteigern entgegen, da sie sich nicht auf eine Vergrößerung festlegen müssen.

 

Vergrößerung und Sichtfeld

Die Vergrößerungsleistung eines Fernglases ist für die meisten Käufer eines der wichtigsten Kriterien. Sehr beliebt sind Vergrößerungen zwischen 7- und 10-fach. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass ein Fernglas lichtschwächer und anfälliger gegen Zittern wird, je größer es Objekte vergrößert. Bei 10-facher Vergrößerung erscheint ein Objekt, das 200 Meter entfernt ist, so groß, als sei es nur 20 Meter entfernt. Zittern wird ebenfalls um den Faktor 10 verstärkt, so dass wir Einsteigern empfehlen, nicht nach der größtmöglichen Vergrößerung zu suchen, sondern eher ein Modell mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Lichtstärke und Vergrößerung zu setzen. Ein Fernglas mit 12- oder gar 14-facher Vergrößerung ist im Alltag häufig zu stark und kommt eher bei besonderen Anforderungen wie in der Astronomie zum Einsatz. Am besten für Einsteiger sind Vergrößerungen vom Faktor 7 oder 8.

Mit dem Sehfeld ist der Durchmesser der Fläche gemeint, die senkrecht zur Sehlinie in einem Abstand von 1.000 Metern überblickt werden kann. Errechnen lässt es sich mit folgender Formel:

Sehfeld = Okularsehfeld / Vergrößerung

Die Breite des Sehfeld (auch Sichtfeld) wird entweder in Metern oder als Winkel angegeben. 1° entspricht dabei etwa 1,75 Metern. Je größer das Sehfeld, desto besser kann das Fernglas auch von Brillenträgern verwendet werden. Bei einem Fernglas für Brillenträger sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie ein Modell mit einem Sehfeld von mindestens 80° kaufen. Hierfür ist es erforderlich, dass die Okularlinse einen Abstand von mindestens 1,4 cm vom Auge hat. Ein günstiges Fernglas mit einem Sehfeld von nur 50° ist für Brillenträger keinesfalls zu empfehlen, sofern es über keine Dioptrie-Korrektur verfügt. Auch bei einem Fernglas für Kinder lohnt es sich, auf ein großes Sehfeld zu achten, denn dadurch wird es für die Kinder einfacher, hindurch schauen zu können. Interessant ist für Brillenträger sicherlich auch ein Fernglas mit Dioptrie-Korrektur, denn dann können Sie gegebenenfalls auch ganz auf die Brille verzichten.

 

 

Glasgüte und zusätzliche Ausstattungsmerkmale

Bereits in einem mittelgroßen Fernglas muss das Licht durch rund 10cm Glas hindurch. Die Verarbeitung sowie die Glassorte und die Lichtdurchlässigkeit des Glases wirken sich daher entscheidend auf die Abbildungsleistung aus. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Glasqualität und Preis ist sehr wichtig. Je besser die optischen Bauteile verarbeitet sind, desto störfreier kann das Licht das Glas durchdringen und desto besser und klarer wird das Bild. Ein Spitzenfernglas kann Transmissionswerte von über 90% erreichen, allerdings wirkt sich dies auch deutlich auf den Preis aus. Wenn ein Fernglas bei Beobachtungen unter Tageslicht erstklassige Werte erreicht, eignet es sich unabhängig vom Objektivdurchmesser auch gut für den Einsatz bei Dämmerung. Wenn Sie jedoch einfach nur ein günstiges Fernglas für Kinder oder ein Zweitfernglas suchen, sollten Sie der Verarbeitung des Glases und der Güte keine allzu große Aufmerksamkeit schenken, denn insbesondere im preislichen Einstiegsbereich sollte man keine Wunder erwarten.

Darüber hinaus spielen auch weitere Qualitätskriterien beim Kauf eine Rolle. So benötigen Sie vielleicht ein Fernglas mit Entfernungsmesser, ein besonders kompaktes oder ein wasserdichtes Fernglas oder ein Modell, das statt Silikon Naturkautschuk verwendet. Außerdem gibt es Ferngläser mit Kamera, mit optischem Bildstabilisator oder auch ein Fernglas mit Nachtsicht für bestimmte Einsatzbereiche. Für den Alltag können Sie auf solche Extras aber in der Regel verzichten, insbesondere da es heute Ferngläser für Smartphones gibt, bei denen Sie einfach die Smartphone-Kamera an der Linse befestigen können. Je höher Ihre Ansprüche sind, desto eher sollte Sie zudem darauf achten, dass der Feldstecher gut in der Hand liegt und im Idealfall ein Gewicht von etwa 1kg nicht überschreitet. Bei der Entscheidungsfindung, welches Modell als bestes Fernglas für Ihre Zwecke in Frage kommt, empfehlen wir zudem, stets einen Blick auf Bewertungen anderer Käufer zu werfen, denn letztendlich kommt es darauf an, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Dass Sie mit einem Fernglas für 20€ nicht die gleiche Abbildungsleistung wie bei einem Fernglas für 200€ oder sogar 1.000€ erwarten können, sollte jedem klar sein.

 

12 beste Ferngläser 2020 im Test

 

Im Testbericht finden Sie eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrung mit jedem Fernglas, das es in unsere Bestenliste geschafft hat. Unter den besten Ferngläsern 2020 finden sich Modelle für jeden Einsatzbereich und in den unterschiedlichsten Preisklassen, so dass Sie auf jeden Fall ein für Ihre Zwecke geeignetes Modell finden.

 

1. Olympus 8-16 x 40 Zoom DPS

 

Als bestes Fernglas setzte sich im Test das Modell von Olympus durch, denn es überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie können zwischen herkömmlichen Ferngläsern (7×35, 8×40 und 10×50) sowie einem Zoom Fernglas mit 8-16×40 wählen, das im Test besonders überzeugen konnte.

Preislich liegt das Modell im unteren Mittelfeld und ist solide verarbeitet, so dass es auch für etwas härtere Umgebungsbedingungen noch sehr gut geeignet ist. Die Linsen sind vergütet, reflexionsmindernd und bieten eine klare und gute Sicht. Dank der integrierten Dioptrie-Korrektur ist das Modell auch für Brillenträger hervorragend geeignet und auch hinsichtlich Helligkeit und Kontrast liefert das Modell gute Ergebnisse im Vergleich zu Modellen in ähnlicher Preislage. Insgesamt wiegt das Modell unter 800 Gramm und liegt damit sehr gut in der Hand. Durch den Zoom ist es universell einsetzbar und eignet sich sowohl zur Naturbeobachtung als auch für den Sport oder für Ausflüge im Freien sehr gut. Das Fokussieren ist über das große Fokussierrad sehr einfach und das Sehfeld ist mit 65° auf einem guten Niveau.

Zusätzlich bietet das Modell einen UV-Schutz und es kann zudem mit Tragetasche bestellt werden, so dass es sich gut verstauen lässt. Allerdings ist der Gurt der Tasche sehr dünn. Außerdem sind die Linsenabdeckungen nicht am Fernglas befestigt, so dass sie leicht verloren gehen. Welche Vor- und Nachteile es vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Das Modell bietet dank der guten Linsenvergütung eine klare Abbildung, schützt vor Reflexionen und bietet einen UV-Schutz.

Zoom: Das Modell arbeitet mit einer 8-fachen Vergrößerung, der auf 16-fach verdoppelt werden kann.

Preis-Leistung: Durch den recht günstigen Preis in Verbindung mit der soliden Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Dioptrie-Korrektur: Sehschwächen können mit dem Modell ausgeglichen werden.

Varianten: Es stehen von dem Modell mehrere verschiedene Varianten zur Wahl.  

 

Nachteile:

Gurt der Tasche: Der Gurt ist sehr dünn, wodurch das Tragen unbequem wird.

Linsenabdeckungen: Die Linsenabdeckungen können leicht verloren gehen.

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2. Bresser Condor 8×42 Dachkant

 

Das Bresser Fernglas ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Neben dem von uns empfohlenen 8×42 Modell gibt es auch ein 10×25 als Binokular oder Mono-Modell sowie Varianten in 10×42, 10×50 sowie 8×25 und 8×56. Es ist handlich gebaut, verfügt über eine UR-Vergütung durch die eine sehr gute Lichtsammlung in der Dämmerung möglich wird und das Sehfeld ist mit 118 Metern (ca. 67°) sehr ordentlich. Die Lichtstärke ist mit 27,56 sehr gut und auch die Dämmerungszahl von 18,33 überzeugt. Bereits ab einem Abstand von 3 Metern ist das Scharfstellen dank Nahfokus möglich.

Das Fernglas ist komplett wasserdicht und daher für verschiedene Einsatzbereiche bestens geeignet. Die Prismen aus BaK-4 Glas sorgen für ein besonders helles und klares Bild und durch die Stickstofffüllung ist es sehr gut vor Beschlagen geschützt. Mit unter 700 Gramm ist das 8×42 Modell handlich und kompakt, denn es misst nur rund 15 x 13 x 4 cm. Eine passende Tasche sowie Objektivschutzdeckel und ein Tragegurt liegen der Lieferung bei. Preislich liegt es im Mittelfeld, so dass es sicherlich nicht für jeden Einsteiger in Frage kommt.

Wer aber ein solides Mittelklasse-Fernglas mit sehr guter Abbildungsleistung als Allrounder sucht, der kommt hier voll auf seine Kosten. Ein Dioptrienausgleich ist vorhanden, es gibt ein Anschlussgewinde für Stative und das Fokussierrad aus Metall ist hochwertig verarbeitet, allerdings ist das Scharfstellen etwas schwerer als bei manch anderem Modell. Zudem können die Linsenabdeckungen leicht verloren gehen, da sie nicht am Glas befestigt sind.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Das Modell bietet dank der UR-Vergütung, der Stickstoff-Füllung und des guten Prismen- und Linsensystems aus BaK-4 Glas ein sehr klares und helles Bild.

Verarbeitung: Das Fernglas ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist trotz des nicht ganz günstigen Preises sehr gut.

Dioptrie-Korrektur: Dioptrien können ausgeglichen werden, was für Brillenträger sehr gut ist.

Varianten: Sie können zwischen vielen verschiedenen Varianten sowie einem Mono-Modell wählen.  

Wasserdicht: Das Fernglas ist wasserdicht und dadurch für viele Einsatzbereiche geeignet.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits etwas über dem Durchschnitt.

Linsenabdeckungen: Die Abdeckungen sind einzeln und können leicht verloren gehen.

Fokussierring: Das Fokussieren ist etwas schwerer als bei vielen anderen Ferngläsern.

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3. Steiner Nightburner 8×56

 

Als bestes Fernglas für den professionellen Bereich bzw. für die Jagd setzte sich das Fernglas von Steiner durch. Es ist zwar sehr preisintensiv und daher nur für bestimmte Einsatzbereiche geeignet, überzeugt aber durch eine hervorragende Lichttransmission von 96% in Verbindung mit einem hervorragenden Sehfeld von 135 Metern bei einer Dämmerungszahl von 21,2. Das Fernglas bietet eine 8-fache Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von stolzen 56mm, so dass es insbesondere für Jäger hervorragend geeignet ist. Ein Trageriemen liegt bei, es werden Objektivschutzdeckel mitgeliefert und trotz des Gewichts von rund einem Kilogramm liegt es insgesamt gut in der Hand.

Es ist aus einem sehr robusten Polycarbonat gefertigt, das Schläge mit bis zu 11G aushält und zudem wasserdicht ist. Es absorbiert Stöße sehr gut, ist stickstoffgefüllt und die Prismen sind schwimmend gelagert, was zusätzlich für eine erhöhte Lebensdauer sorgt. Besonders erwähnenswert ist auch das Porro-Nachtglas, das selbst bei Dämmerung und in der Nacht für eine verbesserte Tiefenwahrnehmung sorgt und stets eine klare und 100% scharfe Abbildung ermöglicht.

Die Augenmuscheln sind ergonomisch, der Fokus ist komfortabel und die kleinen lumiszierenden LumiClips ermöglichen ein schnelles Zugreifen auch bei Dunkelheit. Einen Dioptrie-Ausgleich bietet das Modell leider ebenso wenig wie eine Möglichkeit zur Anbringung an ein Stativ. Dennoch ist es auch für Brillenträger durchaus empfehlenswert, da sich die Augenmuscheln nach hinten stülpen lassen.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist durch die hohe Lichttransmission, das breite Sehfeld, die hohe Güte der Prismen und die Stickstoff-Füllung stets hervorragend.

Verarbeitung: Das Fernglas ist außergewöhnlich gut verarbeitet, langlebig und fängt Stöße und auch Stürze sehr gut ab.

Wasserdicht: Das Fernglas ist wasserdicht und dadurch ideal für die Jagd geeignet.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 135 Metern sehr breit.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei 96%, was ein absoluter Spitzenwert ist und klare Sicht bei Nacht ermöglicht.

Ausstattung: Das Modell ist mit einem leuchtenden Clip versehen, der nachts dezent leuchtet, so dass man das Fernglas schneller findet.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen, am Gürtel befestigen und leicht fokussieren.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Fernglas auf einem sehr hohen Niveau, so dass es nicht für jeden in Frage kommt.  

Kein Dioptrie-Ausgleich: Einen Ausgleich für Brillenträger bietet das Modell nicht.

Objektivdeckel: Die Objektivdeckel sind lose und können relativ leicht verloren gehen.

Keine Varianten: Es gibt keine weiteren Varianten mit verschiedenen Vergrößerungen.

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4. Bebang BH-1106-Black 10×42

 

Bei dem Modell von Bebang handelt es sich um ein sehr gutes Allround-Fernglas für verschiedene Einsatzbereiche. Auch als Kinder Fernglas für interessierte Kinder und Jugendliche ist es hervorragend geeignet, denn es ist kompakt gebaut und mit rund 600 Gramm noch angenehm leicht. Zwar ist das Sehfeld mit etwa 95 Metern nicht ganz ideal, so dass das Fernglas für Brillenträger nicht so gut geeignet ist, die übrige Ausstattung kann mit BaK-4 Dachkant-Prismen, 4,1mm Austrittspupille sowie mehrfach vergüteten Linsen und scharfer Abbildung durchaus überzeugen.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist im Vergleich zu anderen Modellen dieser Preislage etwas einfacher gehalten, was etwas zu Lasten der Griffigkeit und Langlebigkeit geht, das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte im Test aber auf ganzer Linie überzeugen. Objektivdeckel werden ebenso mitgeliefert wie ein Regenschutz sowie eine Tragetasche und ein abnehmbares Nackenband.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den relativ günstigen Preis im Verhältnis zur Verarbeitung und Leistung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt durchweg gut, was am großen Objektivdurchmesser, den guten Prismen und der Vergütung der Linsen liegt, die für ein klares Bild sorgen.

Handhabung: Durch das recht geringe Gewicht und die kompakte Bauweise lässt sich das Modell komfortabel handhaben.

Lieferumfang: Dem Fernglas liegen Objektivdeckel, Regenschutz sowie Tasche und Schultergurt bei.

Allrounder: Das Modell bietet ein gutes Verhältnis aus Objektivdurchmesser und Vergrößerung, so dass es für viele Einsatzbereiche gut geeignet ist.

 

Nachteile:

Varianten: Es steht nur die eine Variante zur Verfügung.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist recht einfach gehalten und liegt nicht ganz so gut in der Hand.

Kein Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger können keinen Dioptrie-Ausgleich vornehmen.

Sichtfeld: Das Sichtfeld ist verhältnismäßig gering im Vergleich zu höherwertigen Modellen.

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5. Apeman BC100 10×42

 

Das sehr günstige Fernglas von Apeman überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist zwar recht einfach verarbeitet, bietet aber eine überraschend gute Abbildungsleistung im Verhältnis zum Preis. Außerdem überzeugt die Ausstattung, denn es wird ein Smartphone-Adapter mitgeliefert, mit dem die Kameralinse des Smartphones am Fernglas ausgerichtet und befestigt werden kann. Dank Nachtsicht-Funktion und unterm Strich solidem Gehäuse kann das Fernglas universell für verschiedene Bereiche von der Vogelbeobachtung bis zum Einsatz als Zweitfernglas bei der Jagd verwendet werden.

Das Blickfeld ist mit 87 Metern zwar etwas mau und die Nutzung für Brillenträger ist hier erschwert, da kein Dioptrie-Ausgleich vorhanden ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber dennoch sehr überzeugend, so dass es auch als Fernglas für Kinder sehr gut geeignet ist. Die BaK-4 FMC Beschichtung ist die Sicht sehr klar und es ist zudem gut gegen Wasser geschützt, wenn auch nicht komplett wasserdicht, wie es der Hersteller angibt.

Die Lichtdurchlässigkeit ist mit über 90% insgesamt sehr gut, was es auch für den Einsatz bei Dämmerung durchaus gut geeignet macht. Es ist stickstoffgefüllt, beschlägt also nicht und liegt insgesamt sehr gut in der Hand. Eine Tragetasche mit Gurt neben den am Fernglas fixierbaren Okularabdeckungen ebenfalls mitgeliefert.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt durchweg gut, was am großen Objektivdurchmesser, der Stickstofffüllung, den guten Prismen und der BaK-4 FMC-Beschichtung liegt, die für ein klares Bild sorgen.

Handhabung: Durch das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise liegt es gut in der Hand.

Lieferumfang: Dem Fernglas liegen neben fixierbaren Objektivdeckeln auch ein Smartphone-Adapter sowie eine Tragetasche mit Gurt bei.

Allrounder: Das Modell ist gut gegen eindringendes Wasser geschützt und kann universell eingesetzt werden.

 

Nachteile:

Varianten: Es stehen keine weiteren Varianten mit unterschiedlichen Vergrößerungen zur Wahl.

Gehäuse: Das Gehäuse ist recht einfach verarbeitet und dadurch nicht so langlebig.

Blickfeld: Das Blickfeld liegt nur bei 87 Metern.

Kein Dioptrie-Ausgleich: Für Brillenträger ist das Modell nicht so  gut geeignet.  

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6. Zeiss Conquest HD 10×42

 

 

Das Zeiss Fernglas ist zwar sehr preisintensiv, weiß aber durch eine herausragende Verarbeitung in  Verbindung mit einer erstklassigen Abbildungsleistung zu überzeugen. Die Transmission liegt bei über 90% und das HD-Linsensystem mit klarer Farbwiedergabe ist das Fernglas sowohl für nächtliche Himmelsbeobachtungen als auch für viele andere Einsatzbereiche sehr gut geeignet. Es ist sehr lichtstark, mehrschichtvergütet und dabei kompakt und leicht gebaut.

Trotz der robusten und langlebigen Bauweise wiegt es unter 800 Gramm. Der Dioptrie-Ausgleich rastet ein, was sehr komfortabel ist. Die Schärfe ist hervorragend, es liegt sehr gut in der Hand und die Muscheln der Okulare sind ebenfalls rastend verstellbar, sodass es insbesondere auch für Brillenträger hervorragend geeignet ist. Es ist wasserdicht, bietet ein weites Sehfeld von 66° (115 m) und ist auch im Nahbereich sowie bei Dämmerung präzise und scharf.

Wenn Sie bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, mit den etwas zu losen Objektivdeckeln und einer etwas mageren Ausstattung leben können, dann kommen Sie mit dem qualitativ sehr hochwertigen Modell von Zeiss voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist hervorragend, was an der hohen Transmission und den erstklassig vergüteten Linsen liegt. Natürlich ist es stickstoffgefüllt und beschlägt nicht.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und entsprechend langlebig und robust. Zudem ist es wasserdicht.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 115 Metern ordentlich breit.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei über 90%, was sehr gut ist.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem einrastenden Dioptrie-Ausgleich.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

 

Nachteile:

Schutzdeckel: Die Schutzdeckel für die Objektive sitzen etwas lose und können daher leicht verloren gehen.

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem hohen Niveau.

Ausstattung: Im Verhältnis zum Preis ist die Ausstattung recht einfach, denn zusätzliche Merkmale wie Stativgewinde oder Entfernungsmesser sind nicht vorhanden.    

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7. Nikon Aculon A30 10×25

 

Bei dem Fernglas von Nikon handelt es sich um ein kompaktes Taschenfernglas für den Outdoor-Einsatz. Es ist besonders kompakt und leicht gebaut und zudem zusammenklappbar, so dass es in jede Tasche passt. Durch die Mehrschichtvergütung ist das Bild klar und scharf und es lässt sich zudem komfortabel halten und handhaben. Durch die Gummiaugenmuscheln und den erweiterten Augenabstand ist es komfortabel, für Brillenträger allerdings nicht so gut geeignet, denn einen Dioptrie-Ausgleich gibt es nicht und die Austrittspupille beträgt 2,5 mm.

Insgesamt wiegt das Glas nur rund 275 Gramm, ist also sehr leicht und kompakt. Die Verarbeitung ist unterm Strich sehr gut, insbesondere wenn man den günstigen Preis berücksichtigt und das Fokussieren fällt leicht. Wenn Sie einen guten und kompakten Allrounder zum fairen Preis suchen, sollten Sie sich das Modell von Nikon daher auf jeden Fall anschauen, denn es erfüllt seinen Zweck auf jeden Fall. Alternativ ist das Modell auch als 8×25 Fernglas sowie in Silber oder Schwarz erhältlich.

 

Vorteile:

Varianten: Sie können zwischen zwei Größen und verschiedenen Farben wählen.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt sehr gut, denn die Bilder sind scharf und klar.

Verarbeitung: Das Fernglas ist im Verhältnis zum Preis sehr ordentlich verarbeitet

Bauweise: Das Fernglas ist faltbar und sehr kompakt gebaut. Zudem wiegt es nur rund 275 Gramm, passt also in jede Tasche.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis im Verhältnis zur guten Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Verhältnis Vergrößerung und Durchmesser: Das Verhältnis von Vergrößerung zum Objektivdurchmesser ist nicht optimal, denn es ist dadurch etwas zu lichtschwach.  

Dioptrie-Ausgleich: Ein Ausgleich für Sehschwächen ist nicht vorhanden.

Sehfeld: Mit 87m ist das Sehfeld recht knapp bemessen.

Lichtstärke: Es ist nicht so lichtstark und daher für die Dämmerung nicht gut geeignet.

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8. Leica Ultravid 8×20 BR

 

Das Leica Fernglas ist ein Hochleistungs-Fernglas mit kompakter Bauweise und sehr guter Abbildungsleistung. Das Bild ist sehr scharf, der Nahbereich beginnt bereits bei 2,2 Metern und das Sehfeld ist mit 110 Metern sehr gut. Durch das Leica HighLux-System ist das Bild besonders brillant, dabei wiegt das Modell aber nur schlanke 235 Gramm.

Leica verwendet die AquaDura-Vergütung, bei der es sich um eine hydrophobe Vergütung handelt, die wasser- und schmutzabweisend ist. Dadurch bleibt die Sicht auch bei schlechtem Wetter stets sehr gut, denn Wasser perlt sehr gut ab und auch Fingerabdrücke kommen kaum aufs Glas. Die 8-fache Vergrößerung ist für ruhige Beobachtungen ideal, was insbesondere Jägern sehr entgegenkommt. Es ist sehr gut gegen Stöße und Wasser geschützt und es ist insgesamt sehr hochwertig verarbeitet, was sich auch in den Dachprismen, der P40-Korrektur und dem HLS widerspiegelt.

Es liegt durch die sehr kompakte Bauweise aber nicht ganz so gut in der Hand, es bietet nur einen Dioptrie-Ausgleich von +/- 3,5 und auch die übrige Ausstattung ist im Verhältnis zum hohen Preis etwas mager, denn zusätzliche Funktionen bietet es nicht. Die mitgelieferte Tasche ist zudem viel zu groß und der Trageriemen ist ebenfalls nicht gut verarbeitet. Zudem liegt kein Linsenputztuch bei. Dies sorgte im Test für einen Abzug bei dem ansonsten sehr empfehlenswerten kompakten Fernglas für die Westentasche. Für den Einsatz bei Dunkelheit ist es hingegen natürlich nicht so gut geeignet, dafür ist es allerdings auch nicht konzipiert.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt sehr gut, was an der guten AquaDura-Vergütung und dem HighLux-System liegt.

Wasserdicht: Es ist wasserdicht und dadurch für den Outdoor-Einsatz sehr gut geeignet.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und sehr kompakt gebaut. Dadurch lässt es sich sehr einfach mitnehmen und verstauen.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 110 Metern ordentlich breit.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem sehr guten, wenn auch etwas eingeschränkten Dioptrie-Ausgleich.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und der Grip ist gut.

 

Nachteile:

Lichtstärke: Durch den kleinen Objektivdurchmesser ist das kompakte Fernglas nicht besonders lichtstark.  

Zubehör: Das Zubehör fällt mager aus, die Tasche ist viel zu groß und der Gurt ist nicht ideal.

Preis: Das Modell von Leica ist sehr preisintensiv.

Dämmerung: Für den Einsatz bei Dämmerung ist es nicht gut geeignet.

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9. Bfull Feldstecher 12×50

 

Das sehr günstige Modell von Bfull überzeugt insbesondere durch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei hoher Lichtstärke und guter Abbildungsleistung. Das Bild ist bei 8-facher Vergrößerung schön knackig scharf, auch wenn es natürlich mit hochwertigeren Modellen hinsichtlich Randschärfe und Kontrast nicht mithalten kann. Beachten Sie, dass es sich entgegen der Angabe nicht um ein 12×50, sondern um ein 8×50 Fernglas handelt!

Es wird inklusive Tasche und Tragegurt geliefert und ist universell für Sternbeobachtung, Tierbeobachtung oder zum Wandern und andere Outdoor-Aktivitäten geeignet. Mit über 800 Gramm ist es allerdings kein Leichtgewicht. Es ist wasserdicht, verfügt über BaK4 Prismen und eine FMC-Vergütung, die für klare Bilder sorgt. Einen Dioptrie-Ausgleich gibt es nicht, so dass es für Brillenträger nicht so gut geeignet ist und auch bei der Verarbeitung des Gehäuses muss man Abstriche in Kauf nehmen, was etwas zu Lasten der Robustheit und Langlebigkeit geht.

Außerdem sind die Räder zum Verstellen recht locker und anfällig gegen Beschädigung. Wer aber ein günstiges Allround-Fernglas sucht, das wasserdicht ist und durch eine ordentliche Abbildungsleistung im Verhältnis zum Preis überzeugt, der kommt hier voll auf seine Kosten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt gut, denn das Verhältnis zwischen Objektivdurchmesser und Vergrößerung ist gut, es ist relativ lichtstark und die Bilder sind klar.

Wasserdicht: Das Fernglas ist gegen eindringendes Wasser gut geschützt.

Allrounder: Es ist als Universal-Fernglas für verschiedene Bereiche sehr gut geeignet.

Lichtstark: Durch den großen Objektivdurchmesser ist es lichtstark und auch für den Nachthimmel oder den Einsatz bei Dämmerung durchaus gut geeignet.

 

Nachteile:

Falsche Angabe: Es handelt sich nicht wie angegeben um ein 12×50, sondern um ein 8×50 Fernglas.

Verarbeitung: Das Gehäuse und die Stellräder sind recht einfach verarbeitet, so dass es nicht so robust ist.

Gewicht: Mit einem Gewicht von rund 800 Gramm ist es kein Leichtgewicht.

Dioptrie-Ausgleich: Einen Dioptrie-Ausgleich hat das Modell nicht.

Stellräder: Die Räder zum Verstellen sind anfällig gegen Beschädigungen und recht locker.

Varianten: Weitere Varianten gibt es nicht.

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10. Swarovski CL Pocket Mountain 10×25

 

Das kompakte Fernglas von Swarovski wird inklusive hochwertiger Tasche und Tragegurt geliefert und überzeugt durch eine hervorragende Abbildungsleistung bei gleichzeitig sehr kompakter Bauweise und gutem Handling. Es wiegt insgesamt nur rund 350 Gramm, ist also sehr leicht.

Die Bilder sind kontrastreich, sehr scharf und farbecht, was an der sehr hochwertigen Optik liegt. Der Sehkomfort ist hoch, es ist intuitiv bedienbar und die Drehaugenmuscheln sind individuell verstellbar. Auch für Brillenträger ist es durchaus geeignet, das Sehfeld liegt aber nur bei etwa 98 Metern, hier bieten andere Modelle in der Preislage etwas mehr. Auch was die Lichttransmission angeht, muss es sich mit 88% manch anderem Fernglas dieser Preisklasse geschlagen geben.

Dies in Verbindung mit der recht spärlichen Ausstattung sorgte im Test für einen Abzug. Hier hätte es Swarovski sicherlich noch eine Scheibe drauflegen können. Ansonsten handelt es sich aber um ein durchweg empfehlenswertes Taschenfernglas, das durch seine klare Abbildung, die kompakte und hochwertige Bauweise und das gute Handling zu überzeugen weiß.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist sehr gut, denn es liefert klare und kontrastreiche Bilder.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und wiegt nur rund 350 Gramm.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem Dioptrie-Ausgleich von +/- 5.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand. Auch der Komfort beim Durchsehen sowie mit Brille ist durchweg gut.

Tasche: Die Tasche und der Tragegurt sind hervorragend.

Bauweise: Da es faltbar ist, lässt es sich sehr kompakt und einfach verstauen.

 

Nachteile:

Sehfeld: Das Sehfeld liegt nur bei etwa 98 Metern.

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem hohen Niveau.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei etwa 88%.

Lichtstärke: Durch den relativ kleinen Objektivdurchmesser ist das kompakte Fernglas nicht besonders lichtstark und schwächelt bei Dämmerung ein wenig.  

Varianten: Es ist nicht in verschiedenen Varianten erhältlich.

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11. Minox 62057 BF 8×42

 

Das Minox Fernglas ist ein solides Allround-Fernglas im mittleren Preisbereich, das für verschiedene Einsatzbereiche genutzt werden kann. Es ist in vier verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Spezifikationen erhältlich und überzeugt als solides Outdoor-Fernglas mit klarer und kontrastreicher Detailwiedergabe, wodurch es auch für den Einsatz bei Dämmerung gut geeignet ist.

Das Linsensystem ist mehrfach vergütet, durch die Stickstoffbefüllung ist es beschlagfrei und es ist wasserdicht und dank Aluminiumgehäuse solide und langlebig. Eine Dioptrieanpassung ist vorhanden, so dass es auch für Brillenträger sehr gut geeignet ist. Eine Tasche, Okularschutzklappen sowie ein Trageriemen werden mitgeliefert. Mit rund 700 Gramm ist es zwar kein Leichtgewicht, liegt aber sehr gut in der Hand und lässt sich zudem komfortabel handhaben. Das Sehfeld ist mit 105 Metern ordentlich und der Nahbereich beginnt bereits bei 1,2 Metern. Dadurch ist es universell einsetzbar und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Leider zeigen sich verstärkte chromatische Aberrationen in Form von gelben und blauen Farbsäumen, was sich insbesondere am Tag sehr deutlich zeigt. Außerdem ist die Schärfe im Vergleich zu höherwertigen Modellen nicht ideal, was im Test in Verbindung mit der sonst spärlichen Ausstattung zu einem deutlichen Abzug führte, denn was die Abbildungsleistung angeht, liefern einige mitunter deutlich günstigere Modelle mitunter bessere Ergebnisse.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Modell ist insgesamt solide verarbeitet und dadurch langlebig. Zudem ist es stickstoffbefüllt, so dass es nicht beschlägt.

Wasserdicht: Es ist bis 3m wasserdicht.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger können einen Ausgleich der Dioptrien vornehmen.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

Lieferumfang: Tasche, Tragegurt, Objektivklappen und Reinigungstuch werden mitgeliefert.

Lichtstärke: Es ist sehr lichtstark, kontrastreich, bietet ein Sehfeld von 105m und insbesondere auch für die Dämmerung gut geeignet.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Varianten wählen.

 

Nachteile:

Abbildungsleistung: Die chromatischen Aberrationen sind insbesondere bei Beobachtungen am Tag deutlich sichtbar.

Tiefenschärfe: Die Bildschärfe ist nicht ideal.

Ausstattung: Die Zusatzausstattung ist eher spärlich, denn ein Stativgewinde gibt es beispielsweise nicht.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zur Abbildungsleistung ist das Modell etwas zu teuer.

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12. Eschenbach Arena D+ 10×50

 

Das Eschenbach Fernglas ist in vier verschiedenen Varianten erhältlich und überzeugt durch eine solide Ausstattung, eine insgesamt gute Abbildungsleistung dank klarem Bild und gutem Kontrast sowie passabler Lichtstärke. Es ist universell einsetzbar, solide verarbeitet, wasserdicht und für alle Outdoor-Begeisterten gut geeignet. Ein Dioptrienausgleich ist vorhanden, die 10×50 Variante wiegt allerdings schon rund 750 Gramm, was nicht gerade wenig ist.

Die Prismen verfügen über eine BaK-4 Vergütung, es ist stickstoffgefüllt und liegt insgesamt sehr gut in der Hand. Eine gute Tasche und Trageriemen liegen bei und die Schutzkappen sitzen zudem ordentlich fest. Allerdings ist das Sehfeld mit 94 m nur mittelmäßig und die Bildqualität ist im Vergleich zu manch anderem Modell dieser Preisklasse nicht optimal. So muss man den einen oder anderen Abstrich bei der Klarheit und auch beim Überstrahlen in Kauf nehmen.

Die Lichttransmission ist nicht optimal und es zeigen sich zudem leichte chromatische Aberrationen, was eigentlich in dieser Preisklasse schon nicht mehr vorkommen sollte. Diese Umstände führten zu deutlichen Abzügen bei einem ansonsten eigentlich guten Fernglas für den Allround-Einsatz.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Allrounder ist solide verarbeitet und langlebig.

Wasserdicht: Es ist wasserdicht.

Dioptrie-Ausgleich: Ein Dioptrienausgleich ist möglich, so dass es auch für Brillenträger sehr gut ist.

Handhabung: Die Handhabung und Bedienung sind sehr komfortabel.

Zubehör: Tasche, Tragegurt und Objektivklappen sind ordentlich verarbeitet.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Ausführungen wählen.

 

Nachteile:

Abbildungsleistung: Es zeigen sich leichte chromatische Aberrationen und auch Überstrahlen kommt vor.

Sehfeld: Das Sehfeld liegt nur bei 94 Metern.

Lichtstärke: Es ist nicht so lichtstark, so dass es für den Einsatz bei Dämmerung nicht ideal geeignet ist.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zum Preis ist die Abbildungsleistung etwas zu schwach.

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Häufig gestellte Fragen

 

Zum Thema Ferngläser erreichen uns viele verschiedene Fragen. Die häufigsten Fragen haben wir hier für Sie zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, jederzeit auf uns zuzukommen.

 

 

Frage 1: Welche Vergrößerung ist für ein Fernglas ideal?

Die meisten Experten sind sich einig, dass eine Vergrößerungsleistung von 7 oder 8 für den Allround-Einsatz ideal ist. Kleinere Vergrößerungen holen Objekte mitunter nicht nah genug heran und bei größeren Vergrößerungen ist man zu stark von der Lichtstärke abhängig und das Fernglas muss zudem deutlich ruhiger gehalten werden. Für spezielle Einsatzbereiche wie beispielsweise die Beobachtung von Vögeln in großer Entfernung oder auch für astronomische Beobachtungen werden aber höhere Vergrößerungen benötigt.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein Fernglas?

Ein Fernglas besteht aus drei Komponenten: Den Objektiven (vorne), dem Prismensystem (innen) und den Okularen (am Auge). Das Licht trifft auf die Objektive, wird im Inneren durch Prismen korrigiert und gelangt über die Okulare ins Auge. Dabei wird das Licht gebündelt und die Okulare kann man sich als eine Art Lupe vorstellen. Ist das Bild perfekt fokussiert, verlaufen die Lichtstrahlen parallel durch die Okularlinsen.

 

Frage 3: Was bedeutet 10×50 beim Fernglas?

Ein 10×50 Fernglas bietet eine 10-fache Vergrößerung und der Objektivdurchmesser beträgt 50mm, was es im Vergleich zu einem 10×42 Fernglas deutlich lichtstärker macht.

 

Frage 4: Was bedeutet 7×50 beim Fernglas?

Ein 7×50 Fernglas arbeitet mit einer 7-fachen Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von 50mm. Durch das gut ausgewogene Gewicht und die Tatsache, dass sich Zittern nicht so stark auswirkt ist es auch gut für Einsteiger geeignet. Zudem kann man es auch gut bei Dämmerung nutzen, da es im Verhältnis zur Vergrößerungsleistung sehr lichtstark ist.

Frage 5: Was bedeuten die Zahlen beim Fernglas bzw. seinen Spezifikationen?

Die beiden Zahlen bei einem Fernglas geben an, wie stark es vergrößert und wie groß der Durchmesser des Objektivs ist. Je größer das Objektiv, desto lichtstärker ist das Fernglas und desto besser kann es auch in der Dämmerung genutzt werden. Ein 10×50 Fernglas beispielsweise hat eine Vergrößerungsleistung von 10x und das Objektiv hat einen Durchmesser von 50mm.

 

Frage 6: Wie finde ich heraus, wie alt mein Zeiss Fernglas ist?

Zeiss bietet auf seine Ferngläser bis zu 10 Jahre Garantie. Dadurch ist es für viele interessant herauszufinden, wie alt das Fernglas ist. Auf den ersten Blick lässt sich das Alter nicht bestimmen, aber die Seriennummer des Fernglases ist stets eingeprägt. Über Tabellen von Zeiss lässt sich über die Seriennummer das Alter herausfinden. Eine übersichtliche Tabelle in Textform können Sie hier finden.

 

 

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