Letztes Update: 15.07.20

 

Wurfzelte im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Wenn Sie ein Sekundenzelt bzw. Wurfzelt kaufen möchten, sollten Sie sich vor dem Kauf einen Überblick über das Angebot verschaffen, bevor Sie einfach ein günstiges Wurfzelt kaufen. Beim Preisvergleich sollten Sie wissen, was ein gutes Wurfzelt ausmacht, auf welche Kriterien Sie achten sollten und welche verschiedenen Arten von Wurfzelten es gibt. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, umfangreiche Recherchen anzustellen und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufentscheidung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell TM0030C von Zomake sehr empfehlen, denn es überzeugt durch eine gute Ausstattung, eine ordentliche Verarbeitung in Verbindung mit einem fairen Preis. Alternativ ist auch das 2-Personen Zelt 2 Seconds II von Quechua sehr zu empfehlen, denn es bietet ein Innenzelt, ist sehr gut verarbeitet und universell nutzbar.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Wurfzelte

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen, lautet unsere Empfehlung, dass Sie sich zunächst einen Überblick über die wichtigsten Kaufkriterien verschaffen. So finden Sie schneller ein Modell, das für Sie als bestes Wurfzelt in Frage kommt und können Fehlkäufe vermeiden. Um Ihnen die Kaufentscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir die besten Wurfzelte 2020 für Sie im Test ermittelt und abschließend in einem Testbericht zusammengefasst, in dem wir unsere Erfahrung mit jedem Wurfzelt mit Ihnen teilen.

Was ein gutes Wurfzelt ausmacht

Bei einem Wurfzelt geht es in erster Linie darum, es schnell und unkompliziert aufbauen, wieder abbauen und transportieren zu können. Die Zelte sind sehr leicht, es müssen keine Streben zusammengesteckt werden und das Spannen und Verankern von Heringen im Boden ist nur optional, um es vor Wind zu schützen.

Das Wurfzelt an sich wird aus der Verpackung herausgeholt und entfaltet sich vollständig von selbst. Dadurch ist der Aufbau innerhalb weniger Sekunden erledigt. Beim Zusammenlegen gibt es jedoch durchaus Unterschiede, denn dies kann bei manchen Modellen durchaus etwas aufwändiger sein. Dies ist aber wichtig, denn es passt nur korrekt zusammengefaltet in die Transporttasche. Im Vergleich zu klassischen Zelten sind Wurfzelte in der Regel ein gutes Stück leichter und kompakter und am Ende des Tages spart man sich zudem viel Zeit durch den schnellen Auf- und Abbau.

Sie sind ideal, um sie auf Trekking-Touren mitzunehmen, machen sich aber auch auf Festivals sehr gut. Man bezeichnet sie durch den einfachen Aufbau auch als Sekundenzelt oder als Pop-Up-Zelt bezeichnet. Beim Kauf lohnt es sich, auf die Verarbeitungsqualität, ein einfaches Zusammenfalten, ein geringes Gewicht und natürlich auf die Größe, Spannung und Materialzusammensetzung zu achten. Ein gutes Wurfzelt ist solide, langlebig, bietet einige Features wie vielleicht ein kleines Vordach, verschiedene Taschen zum Verstauen von Kleinigkeiten und einen komplett wasserundurchlässigen Boden. Wichtig ist natürlich auch, dass die Fiberglasgestänge schön biegsam und widerstandsfähig sind, damit sie nicht brechen.

 

Unterschied zwischen Quick-Up-Zelt und Wurfzelt

Ein Wurfzelt sollte nicht mit einem Quick-Up-Zelt verwechselt werden. Wo die Unterschiede genau liegen und welches Zelt für welchen Einsatzbereich besser geeignet ist, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Quick-Up Zelt: Ein Quick-Up-Zelt lässt sich ebenfalls sehr schnell aufstellen, es ist im Gegensatz zum Wurfzelt aber mit einem speziellen Gestängesystem versehen, das aufgespannt werden muss. Es lässt sich ähnlich wie ein Regenschirm aufspannen und kann ausgetauscht werden. Durch die selbsttragende Kuppelbauweise ist es stabil, aber eben etwas aufwändiger auf- und abzubauen als ein Wurfzelt, bei dem alles mit nur einem Handgriff möglich ist.

Wurfzelt: Wurfzelte werden auch als Pop-Up-Zelt bezeichnet. Durch das ringförmige Fiberglasgestänge, das fest integriert ist, lässt es sich zu einer Scheibenform zusammenfalten und entfaltet sich vollständig von selbst, wenn die Transportsicherung gelöst wird. Dadurch ist das Gestänge allerdings nicht austauschbar und es steht zudem immer unter Spannung, auch wenn es gerade nicht genutzt wird und verpackt ist. Das Zusammenfalten erfordert ein wenig Übung und viele Zelte müssen durch die Tunnelbauweise separat abgespannt werden, denn sonst stehen sie meist nicht gerade. Dies egalisiert dann teilweise den gesparten Aufwand beim Aufbau im Vergleich zum Quick-Up-Zelt wieder.

Vor- und Nachteile eines Wurfzelts im Vergleich zum Quick-Up-Zelt: Durch die Bauweise ist es in der Höhe begrenzt. Es ist in der Tunnelbauweise konstruiert und der Innenraum ist beschränkt. Will man eine hohe Deckenhöhe erreichen, muss automatisch auch die Grundfläche sehr groß sein. Das Packmaß ist im Vergleich zum klassischen Zelt oder zum Quick-Up-Zelt zudem ungünstig, wenn man ein großes Zelt hat, denn meist sind sie scheibenförmig zu packen, sind also zwar flach, aber recht sperrig, was gegebenenfalls im Rucksack zu Problemen führen kann. Ideal sind Wurfzelte daher immer dann, wenn es um Einfachheit und Schnelligkeit geht. Auch als einfaches Reisezelt für unterwegs im Auto sind Wurfzelte hervorragend geeignet. Sie kommen auch häufig bei Festivals zum Einsatz oder wenn man ein einfaches System möchte, um im Garten zu übernachten. Wem es aber eher um eine höchstmögliche Stabilität, ein großes Platzangebot im Innenraum und viele Features geht, der wird gegebenenfalls mit einem klassischen Zelt eher auf seine Kosten kommen. Man darf auch nicht vergessen, dass der Abbau durchaus gelernt sein will. Hat man den Dreh einmal raus, geht er aber sehr schnell von der Hand. Je größer das Zelt aber ist, desto schwieriger kann das Zusammenfalten sein.

Wichtige Kriterien, auf die Sie achten sollten

Neben den oben bereits genannten Kriterien gibt es weitere Dinge, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Die Wichtigsten haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

Das Faltsystem: Bei Wurfzelten gibt es drei verschiedene Faltsysteme, nach denen es sich wieder zusammenlegen lässt. Das 8er-Falzsystem, das 9er-Faltsystem und das 3-Kreis-Faltsystem. Große Zelte werden in der Regel nach dem 9er-Faltsystem gefaltet, während kleinere Modelle häufig auf das 3er-Faltsystem setzen, das zwar etwas ungewöhnlicher, aber deutlich einfacher und schneller von der Hand geht als die 8er- oder 9er Faltsysteme.

Ausstattung: Achten Sie auf jeden Fall auch auf die Ausstattung des Wurfzelts. Gibt es ein Innenzelt? Ist es wasserdicht und gut verarbeitet? Wie hoch ist die Deckenhöhe innen?  

Lieferumfang: Die meisten Wurfzelte sollten zusätzlich am Boden fixiert werden. Achten Sie daher darauf, dass Heringe und Spannseile mitgeliefert werden.

Größe: Beachten Sie die tatsächliche Liegefläche. Viele Hersteller geben nur die Außenmaße an. Bei einem Wurfzelt sind die tatsächliche Liegefläche und vor allem die Höhe aber immer begrenzt und ein als 3-Personen-Zelt angebotenes Modell entpuppt sich nicht selten eher als 2-Mann-Zelt.

Packmaß: Gerade das Packmaß kann bei einem Wurfzelt kritisch sein, denn durch die meist runde Form ist es zwar kompakt, kann aber durchaus sperrig sein. Achten Sie daher genau auf das Endmaß nach dem Falten.

Art des Wurfzelts: Es gibt verschiedene Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche. Gängig sind beispielsweise einfache Wurfzelte für Festivals oder Strandmuscheln, die aber nicht als echte Campingzelte konzipiert, geschweige denn wasserdicht sind. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass das Zelt für den geplanten Einsatzbereich auch geeignet ist.

 

7 beste Wurfzelte 2020 im Test

 

Um Ihnen die Kaufentscheidung so einfach wie möglich zu machen, haben wir die  besten Wurfzelte des Jahres 2020 im Folgenden für Sie zusammengefasst.

 

1. Zomake TM0030C Schnellaufbauzelt 240 x 180

 

Als Testsieger konnte sich das 4 Personen Wurfzelt von Zomake durchsetzen, denn es überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Packmaß beschränkt sich auf einen Scheibendurchmesser von 80 cm und bietet dank seiner Größe von 240 x 180 cm ausreichend viel Platz für bis zu vier Personen, sofern Sie mit einer Länge von 180 cm zurechtkommen. Andernfalls ist es eher als 3 Personen Wurfzelt nutzbar.

Die Materialverarbeitung ist sehr ordentlich, es lässt sich dank zwei Türen und zwei Fenstern praktisch komplett öffnen und hat eine Gesamthöhe von 100 cm. Allerdings handelt es sich nicht um ein Campingzelt, denn es ist weder wasserdicht, noch hat es ein separates Innenzelt. Gegen UV-Strahlen schützt es aber hervorragend und insbesondere als Festivalzelt oder für Trekkingtouren & Co. ist es sehr empfehlenswert und reicht hier sogar als komplettes Familienzelt durchaus aus. Leinen und Heringe liegen der Lieferung bei, das Zusammenfalten ist dank guter Anleitung und YouTube Videos schnell erlernt und die Nähte sind ebenfalls alle sauber verarbeitet, so dass es entsprechend langlebig ist. Schade ist, dass sich das Dachfenster nicht von innen schließen lässt.

Wer auf der Suche nach einem soliden Festivalzelt ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Welche Vorteile und Nachteile es vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Fenster und Türen: Insgesamt gibt es zwei Fenster und Türen sowie ein Dachfenster.

Lieferumfang: Heringe und Spannseile werden bereits mitgeliefert.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr solide, was das Zelt langlebig und widerstandsfähig macht.

Handhabung: Es lässt sich gut zusammenklappen und die Videoanleitungen sowie die mitgelieferte Anleitung erklären den Faltvorgang gut.

 

Nachteile:

Kein Campingzelt: Mangels Innenzelt und da es nicht wasserdicht ist, handelt es sich lediglich um ein Festivalzelt, das guten UV-Schutz bietet und vor einem leichten Regen sowie Wind schützt.

Dachfenster: Das Dachfenster kann nur von außen verschlossen werden.

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2. Quechua 2 Seconds II Fresh&Black s Personen 230 x 140 cm

 

Bei dem 2 Seconds Wurfzelt von Quechua handelt es sich um ein 2-Mann-Wurfzelt, das durch eine ordentliche Verarbeitung in Verbindung mit einer guten Ausstattung überzeugen kann. Das Fresh&Black Wurfzelt ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich und lässt sich auf ein sehr kompaktes Maß zusammenfalten. Die Grundfläche beträgt 230 x 140 cm, die reine Schlaffläche liegt bei 210 x 120 cm, was für zwei Personen ausreicht, aber für drei Personen mitunter etwas zu knapp ist.

Die Gesamthöhe liegt bei 98 cm und das Packmaß beträgt 5cm in der Dicke bei einem Durchmesser von 80 cm, was angesichts der Größe und der guten Verarbeitung inklusive Innenzelt recht ordentlich ist. Es ist komplett wasserdicht, hält auch Windböen gut stand und wird natürlich inklusive Heringe und Spannseilen geliefert. Im Test konnte es einer Dauerberieselung von 200 Litern pro Stunde und Quadratmeter standhalten. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich und der Preis ist zwar etwas höher, aber dennoch fair, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es lässt sich recht komfortabel zusammenfalten, denn die Anleitung lässt sich gut verfolgen. Leider hat das Modell auch zwei Schwachstellen: So ist zum einen die Belüftung trotz atmungsaktivem Material nicht immer ausreichend gut, was dazu führt, dass es etwas schneller stickig im Inneren werden kann. Außerdem ist der Clip, der es zusammenhält, wenn es verpackt ist, etwas zu einfach verarbeitet. Bricht er, kann es nicht mehr zusammengelegt werden.

Etwas unglücklich ist zudem die Verbindung von Innen- und Außenzelt gelöst, denn wenn die Verbindungsschnur reißt, lässt sie sich praktisch nicht ersetzen. Das Zusammenfalten ist insgesamt unkompliziert, die Verarbeitung ist solide und es hielt dem Langzeittest gut stand.

Falls Sie sich noch unschlüssig sind, ob sich das Zelt für Sie lohnt, kann Ihnen die folgende Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen bei Ihrer Entscheidung sicher helfen.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich.

Wasserdicht: Das Fresh and Black Zelt ist wasserdicht und hält auch Dauerregen gut Stand.

Länge: Mit einer Schlafplatz-Länge von 2,10 m reicht es auch für größere Personen völlig aus.

Verarbeitung: Die Verarbeitung insgesamt ist sehr ordentlich, denn es ist solide, widerstandsfähig und sauber vernäht.

Handhabung: Die Handhabung ist komfortabel, denn es lässt sich durchaus gut zusammenfalten, wenn man den Dreh einmal raus hat.

Lieferumfang: Heringe und Seile liegen der Lieferung bei.

 

Nachteile:

Verbindungsstück: Innen- und Außenzelt sind nur mit einer Schnur verbunden. Reißt sie, lässt sie sich nicht ersetzen.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind nicht ideal, so dass es schnell stickig werden kann.

Clip: Der Clip, der das Zelt zusammenhält, wenn es verpackt ist, hätte etwas robuster sein können.

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3. Bfull Strandmuschel 165 x 150 cm 1 Person

 

Als beste Strandmuschel konnte sich das Modell von Bfull durchsetzen. Sie ist nicht nur günstig, sondern lässt sich auch komfortabel handhaben und wieder zusammenfalten, wenn man sie wieder einpacken möchte. Die Grundfläche beträgt 165 x 150 cm, was für ein bis zwei Personen am Strand absolut ausreicht. Zum Camping ist das Modell aber nicht geeignet, denn es hat kein Innenzelt und ist auch nicht wasserdicht.

UV-Strahlung hält das Zelt gut ab, die Verarbeitung der Nähte und des Materials an sich ist im Verhältnis zum günstigen Preis sehr gut. Rückseitig befindet sich ein Mesh-Rücken, der für eine gute Belüftung sorgt, auch wenn die Tür geschlossen ist. Vier Seile zur Befestigung sowie Erdnägel werden mitgeliefert. Beim Material handelt es sich um 170T Polyester, der reißfest und widerstandsfähig ist. Mit nur rund einem Kilogramm ist es zudem sehr leicht. Einen leichten Regen hält das Zelt gut aus, so dass man im Inneren durchaus auch trocken bleiben kann. Damit ist es auch für laue Sommernächte durchaus als Festivalzelt oder einfaches Campingzelt geeignet. Die Verarbeitung der Stangen sowie auch der Erdnägel ist jedoch sehr einfach gehalten. Dies sorgt für einen Abzug bei Stabilität und Langlebigkeit. Dies ist angesichts des günstigen Preises aber durchaus verkraftbar. Bei kräftigem Wind reicht es aber schlichtweg nicht aus.

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob sich der kauf für Sie lohnt, hilft Ihnen eine Zusammenfassung der Vorteile und Nachteile sicher bei Ihrer Entscheidung weiter.

 

Vorteile:         

Preis: Das Modell ist preisgünstig und dennoch ordentlich verarbeitet, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also sehr gut.

Material: Im Verhältnis zum Preis ist die Verarbeitung des Materials sehr ordentlich, denn einem leichten Regen und etwas Wind hält es gut stand.

Handhabung: Die Handhabung ist komfortabel, denn es lässt sich schnell auf- und abbauen.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind durch den Mesh-Rücken sehr gut.

Lieferumfang: Der Lieferumfang überzeugt, denn Nägel und Seile werden mitgeliefert.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Stangen sind recht dünn und die Nägel sehr einfach. Dies geht zu Lasten der Standfestigkeit und auch starkem Wind hält es nicht gut stand.

Kein Innenzelt: Mangels Innenzelt ist es zum Camping nicht gut geeignet.

Nicht wasserdicht: Bei etwas stärkerem Regen bleibt man auch innen nicht trockenen Fußes. Daher ist es als Campingzelt nicht für jede Situation geeignet.

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4. Ayamaya 514 6 Personen 380 x 260 cm

 

Wenn Sie ein 6 Personen Wurfzelt suchen, ist das Modell von Ayamaya sehr empfehlenswert. Es ist insgesamt sehr gut verarbeitet und im Verhältnis zur Ausstattung und Verarbeitung trotz des höheren Preises nicht zu teuer. Es misst insgesamt 380 x 260 cm bei einer Höhe von 1,30 m. Damit ist es für vier Personen bequem und bei etwas reduziertem Platzangebot auch für bis zu sechs Personen geeignet. Die Belüftungseigenschaften sind sehr gut, denn es gibt drei seitliche Belüftungsöffnungen, die sich von außen komplett verschließen lassen. Insgesamt gibt es fünf Fenster und eine Tür, so dass sich auch gut Durchzug schaffen lässt, falls gewünscht. Das PU 3000-beschichtete 210D Oxford-Material als Unterlegplane ist komplett wasserdicht und sorgt für eine gute Versiegelung.

Der Vorzeltbereich bietet Platz zum Verstauen von Gepäck und auch innen stehen Seitenfächer für Zubehör zur Verfügung. Der Aufbau geht sehr leicht von der Hand und auch das Zusammenfalten ist nicht allzu kompliziert, wenn man den Bogen einmal raus hat. Es ist doppelwandig, auch die Fenster sind wasserdicht, die Reißverschlüsse sind ordentlich verarbeitet und es gibt ein Moskitonetz. Die Ausstattung ist also sehr gut. Natürlich werden Seile und Nägel mitgeliefert. Leider ist die Anleitung zum Zusammenlegen nicht sehr hilfreich, es ist also etwas Geduld gefragt, bis man das Konzept verstanden hat. Außerdem ist es preislich bereits auf einem etwas höheren Niveau, so dass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommen wird.

Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Das Zelt ist solide verarbeitet und entsprechend langlebig.

Ausstattung: Es verfügt über eine Reihe von Fächern, hat ein kleines Vorzelt, bietet jede Menge Fenster und ist mit einem Innenzelt ausgestattet. Auch die Reißverschlüsse sind sehr gut.

Wasserdicht: Es ist komplett wasserdicht und daher als vollständiges Campingzelt geeignet.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind sehr gut.  

Platz: Es bietet bis zu sechs Personen Platz, ist also ordentlich groß und geräumig.

Lieferumfang: Erdnägel und Schnüre liegen der Lieferung bei.

 

Nachteile:

Preis: Der Preis liegt bereits auf einem relativ hohen Niveau im Vergleich zu anderen Wurfzelten.

Zusammenlegen: Das Zusammenlegen muss geübt sein und die entsprechende Anleitung ist nicht sehr gut. Hier ist also etwas Geduld gefragt, bis man den Bogen raus hat.  

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5. Active Era Campingzelt 248 x 143 cm 2 Personen

 

Das Modell von Active Era ist preislich im unteren Mittelfeld angesiedelt, bietet also ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist solide verarbeitet, wasserdicht und lässt sich gut zusammenfalten. Durch das Grundmaß von 248 x 143 cm bietet es auch für zwei große Personen ausreichend viel Platz.

Ein Innenzelt ist vorhanden, die Belüftungseigenschaften sind dank der Fenster sehr gut. Es lässt sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und die Tasche ist mit Rucksack-Trageriemen ausgestattet, so dass es sich einfach auf dem Rücken tragen lässt. Die Unterlage besteht aus 210D Oxford Gewebe mit PU-Beschichtung, so dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Leider ist die Beschreibung zum Zusammenlegen nicht wirklich gut gelungen und an den Nähten kann bei starkem Regen Wasser eindringen, was sicherlich nicht optimal ist. Als echtes Camping-Zelt ist es damit nicht gut geeignet. Zudem ist das Material des Bodens sowie des Rucksacks relativ dünn, was sich negativ auf die Lebensdauer auswirken kann.

Sollten Sie noch unschlüssig sein, ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, hilft Ihnen die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sicher weiter.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Lieferumfang: Der Lieferumfang überzeugt, denn Nägel und Seile liegen bei.

Universell nutzbar: Da es über ein Innenzelt verfügt und grundsätzlich wasserdicht ist, kann es auch durchaus zum Campen im Sommer genutzt werden.

Transport: Durch die Trageriemen lässt es sich praktisch auf dem Rücken transportieren.

 

Nachteile:

Nicht 100% wasserdicht: Bei starkem Regen kann an den Nähten Wasser eindringen.

Zusammenfalten: Die Anleitung zum Zusammenfalten ist nicht sehr gut umgesetzt.

Materialstärke: Sowohl der Boden des Zelts als auch das Material der Tragetasche ist relativ dünn und damit anfällig gegen Beschädigungen.

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6. Zenph Pop Up Zelt 3 Personen 259 x 106 cm

 

Das kompakte Wurfzelt für zwei bis drei Personen von Zenph überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist ordentlich verarbeitet, wasserdicht und bietet gute Belüftungseigenschaften. Mit einer Größe von 2,58 x 1,57 m bietet es für zwei Personen ausreichend viel Platz, bei drei Personen wird es jedoch schnell eng.

Das PU-Material in Verbindung mit 150D Oxfordgewebe ist insgesamt langlebig. Die Nähte sind ordentlich verarbeitet, es sind verschiedene Fächer im Inneren vorhanden und auch das Zusammenfalten klappt insgesamt sehr gut, wenn man den Dreh raus hat. Leider sind die Reißverschlüsse nicht sonderlich gut verarbeitet und es hält einem starken Regen und heftigem Wind nicht wirklich stand, dafür ist das Gestänge zu dünn und nicht ausreichend solide.

Damit ist es eher als Sommerzelt, beim Trekking oder als Festival-Zelt geeignet. Ein echtes Camping-Zelt ist es nicht. Dennoch überzeugt das Preisgefüge, es sieht schick aus und lässt sich komfortabel handhaben. Welche Stärken und Schwächen es bietet, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die insgesamt ordentliche Verarbeitung und den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Handhabung: Die Handhabung ist insgesamt komfortabel.

Ausstattung: Durch die Belüftungsöffnungen, die verschiedenen Halterungen und das ordentliche Material ist das Modell gut ausgestattet.

Lieferumfang: Alle benötigten Teile zum Aufbau, Transport und zur Befestigung werden mitgeliefert.

 

Nachteile:

Gestänge: Das Gestänge ist relativ dünn und anfällig gegen Bruch, wenn es stark beansprucht wird.

Nicht 100% wasserdicht: Das Material ist nicht zu 100% wasserdicht. Starkem Regen hält es nicht stand.

Reißverschlüsse: Die Reißverschlüsse sind nicht ideal verarbeitet.

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7. Crivit Strandmuschel  270 x 225 cm

 

Bei dem Wurfzelt von Crivit handelt es sich nicht um ein klassisches Zelt, sondern um eine Wurf-Strandmuschel für den Einsatz am Meer. Auch als kleine Spielhöhle für Kinder ist es hervorragend geeignet. Zum Camping ist es aber höchstens als Wurfzelt für 1 Person geeignet, denn die Liegefläche, wenn es verschlossen ist, ist zwar sehr lang, aber auch entsprechend schmal.

Zudem ist es nicht komplett wasserdicht und es verfügt über kein Innenzelt. Preislich liegt es im absoluten Einstiegsbereich, es schützt gut vor UV-Strahlung und es lässt sich kompakt zusammenfalten. Es lässt sich schnell auf- und abbauen und es werden Nägel, Abspannseile und eine Tragetasche mitgeliefert. Zwar ist das Material einfach verarbeitet und recht dünn, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich aber dennoch sehr gut.

Ob sich die Anschaffung des einfachen Modells für Sie lohnt, können Sie anhand der Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen nochmals abwägen.

 

Vorteile:         

Preis: Das Modell liegt preislich im Einstiegsbereich.

Handhabung: Die Handhabung ist unkompliziert und Auf- und Abbau gehen schnell von der Hand.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich.

Lieferumfang: Der Lieferumfang ist sehr gut, denn es liegt alles bei, was Sie benötigen.

 

Nachteile:

Kein Camping-Wurfzelt: Es handelt sich lediglich um eine Strandmuschel, nicht um ein Campingzelt.

Nicht wasserdicht: Da es hier primär um den UV-Schutz geht, ist es nicht komplett vor Regen geschützt.

Schmale Schlaffläche: Verschließt man die Vorderseite, ist die Liegefläche im Vergleich zu einem echten Campingzelt zu schmal, um zwei Personen bequem beherbergen zu können.

Material: Das Material ist recht dünn, was zu Lasten der Lebensdauer gehen kann.

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Meistgestellte Fragen

 

Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Die meistgestellten Fragen zu Wurfzelten haben wir hier nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Wie baut man ein Wurfzelt zusammen?

Ein Wurfzelt muss nicht aufgebaut werden. Es wird lediglich die Klemme entfernt und es kann dann im wahrsten Sinne einfach geworfen werden. Da es unter Spannung steht, entfaltet es sich komplett von selbst und muss dann je nach Bedarf nur mit dem Boden verankert werden. Dies macht es sehr einfach und komfortabel.

Frage 2: Was ist ein Wurfzelt?

Ein Wurfzelt wird auch als Pop-Up-Zelt oder Sekundenzelt bezeichnet. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich praktisch von alleine entfaltet und nicht separat aufgestellt werden muss. Es müssen keine Gestänge zusammengesteckt werden und auch sonst gibt es nichts zu tun, außer es aus der Tasche zu nehmen, den Transportclip oder das Transportband zu lösen. Der Rest geschieht durch die Spannung, unter der das Zelt steht, von alleine. Im Gegensatz zu einem Quick-Up-Zelt muss zum Aufbau kein Handgriff getan werden. Dadurch sind solche Zelte besonders als Festivalzelt sowie als einfaches Sommerzelt beliebt.

 

Frage 3: Wie faltet man ein Wurfzelt?

Hier gibt es drei verschiedene Faltmethoden: Das 8er-Falzsystem, das 9er-Faltsystem und das 3-Kreis-Faltsystem. Letzteres wird ausschließlich bei sehr kleinen Wurfzelten verwendet, während das 8er und 9er Faltsystem für größere Zelte zum Einsatz kommt. Insbesondere 8er und 9er Falzsystem wollen gelernt sein. Hat man den Dreh aber einmal raus, geht es recht gut von der Hand. Auf Video-Plattformen wie YouTube gibt es eine Reihe von guten Anleitungen, die man befolgen kann.

Frage 4: Wer hat das Wurfzelt erfunden?

Die ersten Wurfzelte wurden von Gelert entwickelt. Dies geschah bereits vor über 30 Jahren in England. Damals hießen sie Quicks Pitch Tents. Heute sind sie auch als Popup-Zelt bekannt und haben sich rasant auf dem Markt verbreitet und wurden schnell als Festivalzelte beliebt. Dies hat sich bis heute gehalten, wobei es mittlerweile auch Strandmuscheln und echte Zelte zum Camping als Popup-Varianten gibt.

 

 

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