Letztes Update: 19.09.21

 

Ferngläser im Test – die 12 besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Es ist nicht leicht, das beste Fernglas zu finden, denn das Angebot am Markt ist riesig. Unsere Empfehlung lautet, sich vor einem Preisvergleich insbesondere mit den verschiedenen Arten und Anwendungsbereichen sowie der idealen Vergrößerung und dem Sehfeld zu befassen, bevor Sie sich näher mit Details wie der Verarbeitung und dem Material auseinandersetzen. Falls Ihnen die Zeit für aufwändige Recherchen fehlt und Sie lieber einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das 8-16 x 40 Zoom DPS-Fernglas von Olympus sehr empfehlen, denn es ist sehr günstig, dennoch solide verarbeitet und bietet zudem eine gute Dioptrie-Korrektur. Alternativ ist auch das wasserdichte Condor 8×42 von Bresser mit Dioptrienkorrektur sehr zu empfehlen, denn es ist in vielen Varianten erhältlich, sehr hochwertig verarbeitet und bietet eine hervorragende Abbildungsleistung dank UR-Mehrschichtvergütung.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Ferngläser

 

Wenn Sie ein neues Fernglas kaufen möchten, sollten Sie sich zunächst mit den wichtigsten Kriterien befassen, die ein günstiges Fernglas von einem hochwertigen Modell unterscheiden. Außerdem sollten Sie sich damit auseinandersetzen, welche Vergrößerung und welches Sichtfeld für Ihren Anwendungsbereich ideal sind. Um Ihnen die Kaufentscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir uns im Test mit einer Reihe von Modellen genauer auseinandergesetzt und die Testsieger in unserer Bestenliste für Sie zusammengefasst.

 

 

Arten und Anwendungsbereiche von Ferngläsern

Bei einem Fernglas sollte man zunächst auf den Objektivdurchmesser und die Vergrößerungsleistung achten. Die beiden Werte werden in Form von zwei Zahlen angegeben (z.B. bedeutet 8×20, dass das Fernglas eine 8-fache Vergrößerung und ein 20mm großes Objektiv hat). In der Regel reicht für die meisten Einsatzbereiche eine 8-fache Vergrößerung aus, denn je höher die Vergrößerung ist, desto lichtstärker muss das Fernglas auch sein, damit noch ausreichend viel Licht einfällt. Eine gute Kombination für Einsteiger ist daher ein 8×32 oder ein 8×30 Fernglas. Was die gängigsten Modelle ausmacht und für welche Bereiche sie sich am besten eignen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

8×20: 8×20 Ferngläser sind sehr kompakt gebaut und wiegen auch gerne unter 250  Gramm. Damit lassen sie sich sehr leicht verstauen. Das Sehfeld ist hier etwas eingeschränkt und im Vergleich zu anderen Varianten mit 8-facher Vergrößerung wie z.B. einem 8×30 oder gar 8×56 Fernglas deutlich geringer. Daher eignen sich 8×20 Ferngläser nicht für den Einsatz bei Dämmerung.

8×30: Ein 8×30 Fernglas ist ein echter Allrounder, der für viele verschiedene Bereiche eingesetzt wird. Die Vergrößerung ist mit dem Faktor 8 bereits sehr ordentlich, es wiegt meist nur um die 600 Gramm und in der Regel ist ein solches Fernglas mit einer 4mm Austrittspupille ausgestattet, so dass es auch bei Dämmerung gute Ergebnisse liefert. Insbesondere Einsteiger empfehlen wir ein 8×30 oder auch ein 8×32 Fernglas für etwas mehr Lichtstärke.

7×42: Typische 7×42 Ferngläser wiegen unter 800 Gramm, was in Verbindung mit dem Sehfeld zwischen 140  und 150 Metern und der 7-fachen Vergrößerung ein ruhiges Halten ermöglicht. Auch wer leicht zittert, wird mit einem 7×42 Fernglas gut zurechtkommen. Mit einer Austrittspupille von 6mm eignet es sich auch durchaus gut bei Dämmerung.

10×42: Typischerweise werden 10×42 Ferngläser von Vogelbeobachtern genutzt, denn mit einem Sehfeld von 115 Metern in Verbindung mit der hohen Vergrößerung lassen sich auch weit entfernte Details und Färbungen gut erkennen. Die meisten 10×42 Ferngläser haben ein Gewicht um die 800 Gramm, so dass sie noch gut in der Hand liegen.

8×56: Meist nutzen Jäger ein 8×56 Fernglas. Da es sehr lichtstark ist, werden Details besonders gut sichtbar. Auch bei Dämmerung fängt es viel Licht ein. Diese Lichtstärke kommt auch Hobbyastronomen sehr entgegen, denn es lassen sich Sterne bereits gut beobachten, ohne gleich zum Teleskop greifen zu müssen. Ähnlich gute Eigenschaften und ein ebenso breites Einsatzspektrum hat auch ein 7×50 Fernglas.

10×50: Ein 10×50 Fernglas eignet sich hervorragend für die Beobachtung von Dingen auf sehr großer Entfernung. Der Einsatzbereich ist breit gefächert und durch die 10-fache Vergrößerung werden selbst entfernte Objekte gut in den Vordergrund gerückt, denn durch den großen Objektivdurchmesser von 50mm fangen sie ausreichend viel Licht ein.

Neben den Standardausführungen gibt es auch Zoom-Ferngläser, bei denen sich die Vergrößerung flexibel über den Linsenabstand regeln lässt. Ein Zoom Fernglas macht den Einsatzbereich breiter und kommt insbesondere auch Einsteigern entgegen, da sie sich nicht auf eine Vergrößerung festlegen müssen.

 

Vergrößerung und Sichtfeld

Die Vergrößerungsleistung eines Fernglases ist für die meisten Käufer eines der wichtigsten Kriterien. Sehr beliebt sind Vergrößerungen zwischen 7- und 10-fach. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass ein Fernglas lichtschwächer und anfälliger gegen Zittern wird, je größer es Objekte vergrößert. Bei 10-facher Vergrößerung erscheint ein Objekt, das 200 Meter entfernt ist, so groß, als sei es nur 20 Meter entfernt. Zittern wird ebenfalls um den Faktor 10 verstärkt, so dass wir Einsteigern empfehlen, nicht nach der größtmöglichen Vergrößerung zu suchen, sondern eher ein Modell mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Lichtstärke und Vergrößerung zu setzen. Ein Fernglas mit 12- oder gar 14-facher Vergrößerung ist im Alltag häufig zu stark und kommt eher bei besonderen Anforderungen wie in der Astronomie zum Einsatz. Am besten für Einsteiger sind Vergrößerungen vom Faktor 7 oder 8.

Mit dem Sehfeld ist der Durchmesser der Fläche gemeint, die senkrecht zur Sehlinie in einem Abstand von 1.000 Metern überblickt werden kann. Errechnen lässt es sich mit folgender Formel:

Sehfeld = Okularsehfeld / Vergrößerung

Die Breite des Sehfeld (auch Sichtfeld) wird entweder in Metern oder als Winkel angegeben. 1° entspricht dabei etwa 1,75 Metern. Je größer das Sehfeld, desto besser kann das Fernglas auch von Brillenträgern verwendet werden. Bei einem Fernglas für Brillenträger sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie ein Modell mit einem Sehfeld von mindestens 80° kaufen. Hierfür ist es erforderlich, dass die Okularlinse einen Abstand von mindestens 1,4 cm vom Auge hat. Ein günstiges Fernglas mit einem Sehfeld von nur 50° ist für Brillenträger keinesfalls zu empfehlen, sofern es über keine Dioptrie-Korrektur verfügt. Auch bei einem Fernglas für Kinder lohnt es sich, auf ein großes Sehfeld zu achten, denn dadurch wird es für die Kinder einfacher, hindurch schauen zu können. Interessant ist für Brillenträger sicherlich auch ein Fernglas mit Dioptrie-Korrektur, denn dann können Sie gegebenenfalls auch ganz auf die Brille verzichten.

 

 

Glasgüte und zusätzliche Ausstattungsmerkmale

Bereits in einem mittelgroßen Fernglas muss das Licht durch rund 10cm Glas hindurch. Die Verarbeitung sowie die Glassorte und die Lichtdurchlässigkeit des Glases wirken sich daher entscheidend auf die Abbildungsleistung aus. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Glasqualität und Preis ist sehr wichtig. Je besser die optischen Bauteile verarbeitet sind, desto störfreier kann das Licht das Glas durchdringen und desto besser und klarer wird das Bild. Ein Spitzenfernglas kann Transmissionswerte von über 90% erreichen, allerdings wirkt sich dies auch deutlich auf den Preis aus. Wenn ein Fernglas bei Beobachtungen unter Tageslicht erstklassige Werte erreicht, eignet es sich unabhängig vom Objektivdurchmesser auch gut für den Einsatz bei Dämmerung. Wenn Sie jedoch einfach nur ein günstiges Fernglas für Kinder oder ein Zweitfernglas suchen, sollten Sie der Verarbeitung des Glases und der Güte keine allzu große Aufmerksamkeit schenken, denn insbesondere im preislichen Einstiegsbereich sollte man keine Wunder erwarten.

Darüber hinaus spielen auch weitere Qualitätskriterien beim Kauf eine Rolle. So benötigen Sie vielleicht ein Fernglas mit Entfernungsmesser, ein besonders kompaktes oder ein wasserdichtes Fernglas oder ein Modell, das statt Silikon Naturkautschuk verwendet. Außerdem gibt es Ferngläser mit Kamera, mit optischem Bildstabilisator oder auch ein Fernglas mit Nachtsicht für bestimmte Einsatzbereiche. Für den Alltag können Sie auf solche Extras aber in der Regel verzichten, insbesondere da es heute Ferngläser für Smartphones gibt, bei denen Sie einfach die Smartphone-Kamera an der Linse befestigen können. Je höher Ihre Ansprüche sind, desto eher sollte Sie zudem darauf achten, dass der Feldstecher gut in der Hand liegt und im Idealfall ein Gewicht von etwa 1kg nicht überschreitet. Bei der Entscheidungsfindung, welches Modell als bestes Fernglas für Ihre Zwecke in Frage kommt, empfehlen wir zudem, stets einen Blick auf Bewertungen anderer Käufer zu werfen, denn letztendlich kommt es darauf an, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Dass Sie mit einem Fernglas für 20€ nicht die gleiche Abbildungsleistung wie bei einem Fernglas für 200€ oder sogar 1.000€ erwarten können, sollte jedem klar sein.

 

12 beste Ferngläser 2021 im Test

 

Im Testbericht finden Sie eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrung mit jedem Fernglas, das es in unsere Bestenliste geschafft hat. Unter den besten Ferngläsern 2021 finden sich Modelle für jeden Einsatzbereich und in den unterschiedlichsten Preisklassen, so dass Sie auf jeden Fall ein für Ihre Zwecke geeignetes Modell finden.

 

1. Olympus 8-16 x 40 Zoom DPS

 

Als bestes Fernglas setzte sich im Test das Modell von Olympus durch, denn es überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie können zwischen herkömmlichen Ferngläsern (7×35, 8×40 und 10×50) sowie einem Zoom Fernglas mit 8-16×40 wählen, das im Test besonders überzeugen konnte.

Preislich liegt das Modell im unteren Mittelfeld und ist solide verarbeitet, so dass es auch für etwas härtere Umgebungsbedingungen noch sehr gut geeignet ist. Die Linsen sind vergütet, reflexionsmindernd und bieten eine klare und gute Sicht. Dank der integrierten Dioptrie-Korrektur ist das Modell auch für Brillenträger hervorragend geeignet und auch hinsichtlich Helligkeit und Kontrast liefert das Modell gute Ergebnisse im Vergleich zu Modellen in ähnlicher Preislage. Insgesamt wiegt das Modell unter 800 Gramm und liegt damit sehr gut in der Hand. Durch den Zoom ist es universell einsetzbar und eignet sich sowohl zur Naturbeobachtung als auch für den Sport oder für Ausflüge im Freien sehr gut. Das Fokussieren ist über das große Fokussierrad sehr einfach und das Sehfeld ist mit 65° auf einem guten Niveau.

Zusätzlich bietet das Modell einen UV-Schutz und es kann zudem mit Tragetasche bestellt werden, so dass es sich gut verstauen lässt. Allerdings ist der Gurt der Tasche sehr dünn. Außerdem sind die Linsenabdeckungen nicht am Fernglas befestigt, so dass sie leicht verloren gehen. Welche Vor- und Nachteile es vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Das Modell bietet dank der guten Linsenvergütung eine klare Abbildung, schützt vor Reflexionen und bietet einen UV-Schutz.

Zoom: Das Modell arbeitet mit einer 8-fachen Vergrößerung, der auf 16-fach verdoppelt werden kann.

Preis-Leistung: Durch den recht günstigen Preis in Verbindung mit der soliden Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Dioptrie-Korrektur: Sehschwächen können mit dem Modell ausgeglichen werden.

Varianten: Es stehen von dem Modell mehrere verschiedene Varianten zur Wahl.  

 

Nachteile:

Gurt der Tasche: Der Gurt ist sehr dünn, wodurch das Tragen unbequem wird.

Linsenabdeckungen: Die Linsenabdeckungen können leicht verloren gehen.

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2. Bresser Condor 8×42 Dachkant

 

Das Bresser Fernglas ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Neben dem von uns empfohlenen 8×42 Modell gibt es auch ein 10×25 als Binokular oder Mono-Modell sowie Varianten in 10×42, 10×50 sowie 8×25 und 8×56. Es ist handlich gebaut, verfügt über eine UR-Vergütung durch die eine sehr gute Lichtsammlung in der Dämmerung möglich wird und das Sehfeld ist mit 118 Metern (ca. 67°) sehr ordentlich. Die Lichtstärke ist mit 27,56 sehr gut und auch die Dämmerungszahl von 18,33 überzeugt. Bereits ab einem Abstand von 3 Metern ist das Scharfstellen dank Nahfokus möglich.

Das Fernglas ist komplett wasserdicht und daher für verschiedene Einsatzbereiche bestens geeignet. Die Prismen aus BaK-4 Glas sorgen für ein besonders helles und klares Bild und durch die Stickstofffüllung ist es sehr gut vor Beschlagen geschützt. Mit unter 700 Gramm ist das 8×42 Modell handlich und kompakt, denn es misst nur rund 15 x 13 x 4 cm. Eine passende Tasche sowie Objektivschutzdeckel und ein Tragegurt liegen der Lieferung bei. Preislich liegt es im Mittelfeld, so dass es sicherlich nicht für jeden Einsteiger in Frage kommt.

Wer aber ein solides Mittelklasse-Fernglas mit sehr guter Abbildungsleistung als Allrounder sucht, der kommt hier voll auf seine Kosten. Ein Dioptrienausgleich ist vorhanden, es gibt ein Anschlussgewinde für Stative und das Fokussierrad aus Metall ist hochwertig verarbeitet, allerdings ist das Scharfstellen etwas schwerer als bei manch anderem Modell. Zudem können die Linsenabdeckungen leicht verloren gehen, da sie nicht am Glas befestigt sind.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Das Modell bietet dank der UR-Vergütung, der Stickstoff-Füllung und des guten Prismen- und Linsensystems aus BaK-4 Glas ein sehr klares und helles Bild.

Verarbeitung: Das Fernglas ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist trotz des nicht ganz günstigen Preises sehr gut.

Dioptrie-Korrektur: Dioptrien können ausgeglichen werden, was für Brillenträger sehr gut ist.

Varianten: Sie können zwischen vielen verschiedenen Varianten sowie einem Mono-Modell wählen.  

Wasserdicht: Das Fernglas ist wasserdicht und dadurch für viele Einsatzbereiche geeignet.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits etwas über dem Durchschnitt.

Linsenabdeckungen: Die Abdeckungen sind einzeln und können leicht verloren gehen.

Fokussierring: Das Fokussieren ist etwas schwerer als bei vielen anderen Ferngläsern.

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3. Steiner Nightburner 8×56

 

Als bestes Fernglas für den professionellen Bereich bzw. für die Jagd setzte sich das Fernglas von Steiner durch. Es ist zwar sehr preisintensiv und daher nur für bestimmte Einsatzbereiche geeignet, überzeugt aber durch eine hervorragende Lichttransmission von 96% in Verbindung mit einem hervorragenden Sehfeld von 135 Metern bei einer Dämmerungszahl von 21,2. Das Fernglas bietet eine 8-fache Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von stolzen 56mm, so dass es insbesondere für Jäger hervorragend geeignet ist. Ein Trageriemen liegt bei, es werden Objektivschutzdeckel mitgeliefert und trotz des Gewichts von rund einem Kilogramm liegt es insgesamt gut in der Hand.

Es ist aus einem sehr robusten Polycarbonat gefertigt, das Schläge mit bis zu 11G aushält und zudem wasserdicht ist. Es absorbiert Stöße sehr gut, ist stickstoffgefüllt und die Prismen sind schwimmend gelagert, was zusätzlich für eine erhöhte Lebensdauer sorgt. Besonders erwähnenswert ist auch das Porro-Nachtglas, das selbst bei Dämmerung und in der Nacht für eine verbesserte Tiefenwahrnehmung sorgt und stets eine klare und 100% scharfe Abbildung ermöglicht.

Die Augenmuscheln sind ergonomisch, der Fokus ist komfortabel und die kleinen lumiszierenden LumiClips ermöglichen ein schnelles Zugreifen auch bei Dunkelheit. Einen Dioptrie-Ausgleich bietet das Modell leider ebenso wenig wie eine Möglichkeit zur Anbringung an ein Stativ. Dennoch ist es auch für Brillenträger durchaus empfehlenswert, da sich die Augenmuscheln nach hinten stülpen lassen.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist durch die hohe Lichttransmission, das breite Sehfeld, die hohe Güte der Prismen und die Stickstoff-Füllung stets hervorragend.

Verarbeitung: Das Fernglas ist außergewöhnlich gut verarbeitet, langlebig und fängt Stöße und auch Stürze sehr gut ab.

Wasserdicht: Das Fernglas ist wasserdicht und dadurch ideal für die Jagd geeignet.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 135 Metern sehr breit.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei 96%, was ein absoluter Spitzenwert ist und klare Sicht bei Nacht ermöglicht.

Ausstattung: Das Modell ist mit einem leuchtenden Clip versehen, der nachts dezent leuchtet, so dass man das Fernglas schneller findet.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen, am Gürtel befestigen und leicht fokussieren.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Fernglas auf einem sehr hohen Niveau, so dass es nicht für jeden in Frage kommt.  

Kein Dioptrie-Ausgleich: Einen Ausgleich für Brillenträger bietet das Modell nicht.

Objektivdeckel: Die Objektivdeckel sind lose und können relativ leicht verloren gehen.

Keine Varianten: Es gibt keine weiteren Varianten mit verschiedenen Vergrößerungen.

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4. Bebang BH-1106-Black 10×42

 

Bei dem Modell von Bebang handelt es sich um ein sehr gutes Allround-Fernglas für verschiedene Einsatzbereiche. Auch als Kinder Fernglas für interessierte Kinder und Jugendliche ist es hervorragend geeignet, denn es ist kompakt gebaut und mit rund 600 Gramm noch angenehm leicht. Zwar ist das Sehfeld mit etwa 95 Metern nicht ganz ideal, so dass das Fernglas für Brillenträger nicht so gut geeignet ist, die übrige Ausstattung kann mit BaK-4 Dachkant-Prismen, 4,1mm Austrittspupille sowie mehrfach vergüteten Linsen und scharfer Abbildung durchaus überzeugen.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist im Vergleich zu anderen Modellen dieser Preislage etwas einfacher gehalten, was etwas zu Lasten der Griffigkeit und Langlebigkeit geht, das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte im Test aber auf ganzer Linie überzeugen. Objektivdeckel werden ebenso mitgeliefert wie ein Regenschutz sowie eine Tragetasche und ein abnehmbares Nackenband.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den relativ günstigen Preis im Verhältnis zur Verarbeitung und Leistung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt durchweg gut, was am großen Objektivdurchmesser, den guten Prismen und der Vergütung der Linsen liegt, die für ein klares Bild sorgen.

Handhabung: Durch das recht geringe Gewicht und die kompakte Bauweise lässt sich das Modell komfortabel handhaben.

Lieferumfang: Dem Fernglas liegen Objektivdeckel, Regenschutz sowie Tasche und Schultergurt bei.

Allrounder: Das Modell bietet ein gutes Verhältnis aus Objektivdurchmesser und Vergrößerung, so dass es für viele Einsatzbereiche gut geeignet ist.

 

Nachteile:

Varianten: Es steht nur die eine Variante zur Verfügung.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist recht einfach gehalten und liegt nicht ganz so gut in der Hand.

Kein Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger können keinen Dioptrie-Ausgleich vornehmen.

Sichtfeld: Das Sichtfeld ist verhältnismäßig gering im Vergleich zu höherwertigen Modellen.

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5. Apeman BC100 10×42

 

Das sehr günstige Fernglas von Apeman überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist zwar recht einfach verarbeitet, bietet aber eine überraschend gute Abbildungsleistung im Verhältnis zum Preis. Außerdem überzeugt die Ausstattung, denn es wird ein Smartphone-Adapter mitgeliefert, mit dem die Kameralinse des Smartphones am Fernglas ausgerichtet und befestigt werden kann. Dank Nachtsicht-Funktion und unterm Strich solidem Gehäuse kann das Fernglas universell für verschiedene Bereiche von der Vogelbeobachtung bis zum Einsatz als Zweitfernglas bei der Jagd verwendet werden.

Das Blickfeld ist mit 87 Metern zwar etwas mau und die Nutzung für Brillenträger ist hier erschwert, da kein Dioptrie-Ausgleich vorhanden ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber dennoch sehr überzeugend, so dass es auch als Fernglas für Kinder sehr gut geeignet ist. Die BaK-4 FMC Beschichtung ist die Sicht sehr klar und es ist zudem gut gegen Wasser geschützt, wenn auch nicht komplett wasserdicht, wie es der Hersteller angibt.

Die Lichtdurchlässigkeit ist mit über 90% insgesamt sehr gut, was es auch für den Einsatz bei Dämmerung durchaus gut geeignet macht. Es ist stickstoffgefüllt, beschlägt also nicht und liegt insgesamt sehr gut in der Hand. Eine Tragetasche mit Gurt neben den am Fernglas fixierbaren Okularabdeckungen ebenfalls mitgeliefert.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt durchweg gut, was am großen Objektivdurchmesser, der Stickstofffüllung, den guten Prismen und der BaK-4 FMC-Beschichtung liegt, die für ein klares Bild sorgen.

Handhabung: Durch das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise liegt es gut in der Hand.

Lieferumfang: Dem Fernglas liegen neben fixierbaren Objektivdeckeln auch ein Smartphone-Adapter sowie eine Tragetasche mit Gurt bei.

Allrounder: Das Modell ist gut gegen eindringendes Wasser geschützt und kann universell eingesetzt werden.

 

Nachteile:

Varianten: Es stehen keine weiteren Varianten mit unterschiedlichen Vergrößerungen zur Wahl.

Gehäuse: Das Gehäuse ist recht einfach verarbeitet und dadurch nicht so langlebig.

Blickfeld: Das Blickfeld liegt nur bei 87 Metern.

Kein Dioptrie-Ausgleich: Für Brillenträger ist das Modell nicht so  gut geeignet.  

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6. Zeiss Conquest HD 10×42

 

 

Das Zeiss Fernglas ist zwar sehr preisintensiv, weiß aber durch eine herausragende Verarbeitung in  Verbindung mit einer erstklassigen Abbildungsleistung zu überzeugen. Die Transmission liegt bei über 90% und das HD-Linsensystem mit klarer Farbwiedergabe ist das Fernglas sowohl für nächtliche Himmelsbeobachtungen als auch für viele andere Einsatzbereiche sehr gut geeignet. Es ist sehr lichtstark, mehrschichtvergütet und dabei kompakt und leicht gebaut.

Trotz der robusten und langlebigen Bauweise wiegt es unter 800 Gramm. Der Dioptrie-Ausgleich rastet ein, was sehr komfortabel ist. Die Schärfe ist hervorragend, es liegt sehr gut in der Hand und die Muscheln der Okulare sind ebenfalls rastend verstellbar, sodass es insbesondere auch für Brillenträger hervorragend geeignet ist. Es ist wasserdicht, bietet ein weites Sehfeld von 66° (115 m) und ist auch im Nahbereich sowie bei Dämmerung präzise und scharf.

Wenn Sie bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, mit den etwas zu losen Objektivdeckeln und einer etwas mageren Ausstattung leben können, dann kommen Sie mit dem qualitativ sehr hochwertigen Modell von Zeiss voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist hervorragend, was an der hohen Transmission und den erstklassig vergüteten Linsen liegt. Natürlich ist es stickstoffgefüllt und beschlägt nicht.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und entsprechend langlebig und robust. Zudem ist es wasserdicht.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 115 Metern ordentlich breit.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei über 90%, was sehr gut ist.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem einrastenden Dioptrie-Ausgleich.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

 

Nachteile:

Schutzdeckel: Die Schutzdeckel für die Objektive sitzen etwas lose und können daher leicht verloren gehen.

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem hohen Niveau.

Ausstattung: Im Verhältnis zum Preis ist die Ausstattung recht einfach, denn zusätzliche Merkmale wie Stativgewinde oder Entfernungsmesser sind nicht vorhanden.    

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7. Nikon Aculon A30 10×25

 

Bei dem Fernglas von Nikon handelt es sich um ein kompaktes Taschenfernglas für den Outdoor-Einsatz. Es ist besonders kompakt und leicht gebaut und zudem zusammenklappbar, so dass es in jede Tasche passt. Durch die Mehrschichtvergütung ist das Bild klar und scharf und es lässt sich zudem komfortabel halten und handhaben. Durch die Gummiaugenmuscheln und den erweiterten Augenabstand ist es komfortabel, für Brillenträger allerdings nicht so gut geeignet, denn einen Dioptrie-Ausgleich gibt es nicht und die Austrittspupille beträgt 2,5 mm.

Insgesamt wiegt das Glas nur rund 275 Gramm, ist also sehr leicht und kompakt. Die Verarbeitung ist unterm Strich sehr gut, insbesondere wenn man den günstigen Preis berücksichtigt und das Fokussieren fällt leicht. Wenn Sie einen guten und kompakten Allrounder zum fairen Preis suchen, sollten Sie sich das Modell von Nikon daher auf jeden Fall anschauen, denn es erfüllt seinen Zweck auf jeden Fall. Alternativ ist das Modell auch als 8×25 Fernglas sowie in Silber oder Schwarz erhältlich.

 

Vorteile:

Varianten: Sie können zwischen zwei Größen und verschiedenen Farben wählen.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt sehr gut, denn die Bilder sind scharf und klar.

Verarbeitung: Das Fernglas ist im Verhältnis zum Preis sehr ordentlich verarbeitet

Bauweise: Das Fernglas ist faltbar und sehr kompakt gebaut. Zudem wiegt es nur rund 275 Gramm, passt also in jede Tasche.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis im Verhältnis zur guten Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Verhältnis Vergrößerung und Durchmesser: Das Verhältnis von Vergrößerung zum Objektivdurchmesser ist nicht optimal, denn es ist dadurch etwas zu lichtschwach.  

Dioptrie-Ausgleich: Ein Ausgleich für Sehschwächen ist nicht vorhanden.

Sehfeld: Mit 87m ist das Sehfeld recht knapp bemessen.

Lichtstärke: Es ist nicht so lichtstark und daher für die Dämmerung nicht gut geeignet.

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8. Leica Ultravid 8×20 BR

 

Das Leica Fernglas ist ein Hochleistungs-Fernglas mit kompakter Bauweise und sehr guter Abbildungsleistung. Das Bild ist sehr scharf, der Nahbereich beginnt bereits bei 2,2 Metern und das Sehfeld ist mit 110 Metern sehr gut. Durch das Leica HighLux-System ist das Bild besonders brillant, dabei wiegt das Modell aber nur schlanke 235 Gramm.

Leica verwendet die AquaDura-Vergütung, bei der es sich um eine hydrophobe Vergütung handelt, die wasser- und schmutzabweisend ist. Dadurch bleibt die Sicht auch bei schlechtem Wetter stets sehr gut, denn Wasser perlt sehr gut ab und auch Fingerabdrücke kommen kaum aufs Glas. Die 8-fache Vergrößerung ist für ruhige Beobachtungen ideal, was insbesondere Jägern sehr entgegenkommt. Es ist sehr gut gegen Stöße und Wasser geschützt und es ist insgesamt sehr hochwertig verarbeitet, was sich auch in den Dachprismen, der P40-Korrektur und dem HLS widerspiegelt.

Es liegt durch die sehr kompakte Bauweise aber nicht ganz so gut in der Hand, es bietet nur einen Dioptrie-Ausgleich von +/- 3,5 und auch die übrige Ausstattung ist im Verhältnis zum hohen Preis etwas mager, denn zusätzliche Funktionen bietet es nicht. Die mitgelieferte Tasche ist zudem viel zu groß und der Trageriemen ist ebenfalls nicht gut verarbeitet. Zudem liegt kein Linsenputztuch bei. Dies sorgte im Test für einen Abzug bei dem ansonsten sehr empfehlenswerten kompakten Fernglas für die Westentasche. Für den Einsatz bei Dunkelheit ist es hingegen natürlich nicht so gut geeignet, dafür ist es allerdings auch nicht konzipiert.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt sehr gut, was an der guten AquaDura-Vergütung und dem HighLux-System liegt.

Wasserdicht: Es ist wasserdicht und dadurch für den Outdoor-Einsatz sehr gut geeignet.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und sehr kompakt gebaut. Dadurch lässt es sich sehr einfach mitnehmen und verstauen.

Sehfeld: Das Sehfeld ist mit 110 Metern ordentlich breit.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem sehr guten, wenn auch etwas eingeschränkten Dioptrie-Ausgleich.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und der Grip ist gut.

 

Nachteile:

Lichtstärke: Durch den kleinen Objektivdurchmesser ist das kompakte Fernglas nicht besonders lichtstark.  

Zubehör: Das Zubehör fällt mager aus, die Tasche ist viel zu groß und der Gurt ist nicht ideal.

Preis: Das Modell von Leica ist sehr preisintensiv.

Dämmerung: Für den Einsatz bei Dämmerung ist es nicht gut geeignet.

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9. Bfull Feldstecher 12×50

 

Das sehr günstige Modell von Bfull überzeugt insbesondere durch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei hoher Lichtstärke und guter Abbildungsleistung. Das Bild ist bei 8-facher Vergrößerung schön knackig scharf, auch wenn es natürlich mit hochwertigeren Modellen hinsichtlich Randschärfe und Kontrast nicht mithalten kann. Beachten Sie, dass es sich entgegen der Angabe nicht um ein 12×50, sondern um ein 8×50 Fernglas handelt!

Es wird inklusive Tasche und Tragegurt geliefert und ist universell für Sternbeobachtung, Tierbeobachtung oder zum Wandern und andere Outdoor-Aktivitäten geeignet. Mit über 800 Gramm ist es allerdings kein Leichtgewicht. Es ist wasserdicht, verfügt über BaK4 Prismen und eine FMC-Vergütung, die für klare Bilder sorgt. Einen Dioptrie-Ausgleich gibt es nicht, so dass es für Brillenträger nicht so gut geeignet ist und auch bei der Verarbeitung des Gehäuses muss man Abstriche in Kauf nehmen, was etwas zu Lasten der Robustheit und Langlebigkeit geht.

Außerdem sind die Räder zum Verstellen recht locker und anfällig gegen Beschädigung. Wer aber ein günstiges Allround-Fernglas sucht, das wasserdicht ist und durch eine ordentliche Abbildungsleistung im Verhältnis zum Preis überzeugt, der kommt hier voll auf seine Kosten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist insgesamt gut, denn das Verhältnis zwischen Objektivdurchmesser und Vergrößerung ist gut, es ist relativ lichtstark und die Bilder sind klar.

Wasserdicht: Das Fernglas ist gegen eindringendes Wasser gut geschützt.

Allrounder: Es ist als Universal-Fernglas für verschiedene Bereiche sehr gut geeignet.

Lichtstark: Durch den großen Objektivdurchmesser ist es lichtstark und auch für den Nachthimmel oder den Einsatz bei Dämmerung durchaus gut geeignet.

 

Nachteile:

Falsche Angabe: Es handelt sich nicht wie angegeben um ein 12×50, sondern um ein 8×50 Fernglas.

Verarbeitung: Das Gehäuse und die Stellräder sind recht einfach verarbeitet, so dass es nicht so robust ist.

Gewicht: Mit einem Gewicht von rund 800 Gramm ist es kein Leichtgewicht.

Dioptrie-Ausgleich: Einen Dioptrie-Ausgleich hat das Modell nicht.

Stellräder: Die Räder zum Verstellen sind anfällig gegen Beschädigungen und recht locker.

Varianten: Weitere Varianten gibt es nicht.

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10. Swarovski CL Pocket Mountain 10×25

 

Das kompakte Fernglas von Swarovski wird inklusive hochwertiger Tasche und Tragegurt geliefert und überzeugt durch eine hervorragende Abbildungsleistung bei gleichzeitig sehr kompakter Bauweise und gutem Handling. Es wiegt insgesamt nur rund 350 Gramm, ist also sehr leicht.

Die Bilder sind kontrastreich, sehr scharf und farbecht, was an der sehr hochwertigen Optik liegt. Der Sehkomfort ist hoch, es ist intuitiv bedienbar und die Drehaugenmuscheln sind individuell verstellbar. Auch für Brillenträger ist es durchaus geeignet, das Sehfeld liegt aber nur bei etwa 98 Metern, hier bieten andere Modelle in der Preislage etwas mehr. Auch was die Lichttransmission angeht, muss es sich mit 88% manch anderem Fernglas dieser Preisklasse geschlagen geben.

Dies in Verbindung mit der recht spärlichen Ausstattung sorgte im Test für einen Abzug. Hier hätte es Swarovski sicherlich noch eine Scheibe drauflegen können. Ansonsten handelt es sich aber um ein durchweg empfehlenswertes Taschenfernglas, das durch seine klare Abbildung, die kompakte und hochwertige Bauweise und das gute Handling zu überzeugen weiß.

 

Vorteile:

Abbildungsleistung: Die Abbildungsleistung ist sehr gut, denn es liefert klare und kontrastreiche Bilder.

Verarbeitung: Das Fernglas ist hervorragend verarbeitet und wiegt nur rund 350 Gramm.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger profitieren von einem Dioptrie-Ausgleich von +/- 5.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand. Auch der Komfort beim Durchsehen sowie mit Brille ist durchweg gut.

Tasche: Die Tasche und der Tragegurt sind hervorragend.

Bauweise: Da es faltbar ist, lässt es sich sehr kompakt und einfach verstauen.

 

Nachteile:

Sehfeld: Das Sehfeld liegt nur bei etwa 98 Metern.

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem hohen Niveau.

Lichttransmission: Die Lichttransmission liegt bei etwa 88%.

Lichtstärke: Durch den relativ kleinen Objektivdurchmesser ist das kompakte Fernglas nicht besonders lichtstark und schwächelt bei Dämmerung ein wenig.  

Varianten: Es ist nicht in verschiedenen Varianten erhältlich.

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11. Minox 62057 BF 8×42

 

Das Minox Fernglas ist ein solides Allround-Fernglas im mittleren Preisbereich, das für verschiedene Einsatzbereiche genutzt werden kann. Es ist in vier verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Spezifikationen erhältlich und überzeugt als solides Outdoor-Fernglas mit klarer und kontrastreicher Detailwiedergabe, wodurch es auch für den Einsatz bei Dämmerung gut geeignet ist.

Das Linsensystem ist mehrfach vergütet, durch die Stickstoffbefüllung ist es beschlagfrei und es ist wasserdicht und dank Aluminiumgehäuse solide und langlebig. Eine Dioptrieanpassung ist vorhanden, so dass es auch für Brillenträger sehr gut geeignet ist. Eine Tasche, Okularschutzklappen sowie ein Trageriemen werden mitgeliefert. Mit rund 700 Gramm ist es zwar kein Leichtgewicht, liegt aber sehr gut in der Hand und lässt sich zudem komfortabel handhaben. Das Sehfeld ist mit 105 Metern ordentlich und der Nahbereich beginnt bereits bei 1,2 Metern. Dadurch ist es universell einsetzbar und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Leider zeigen sich verstärkte chromatische Aberrationen in Form von gelben und blauen Farbsäumen, was sich insbesondere am Tag sehr deutlich zeigt. Außerdem ist die Schärfe im Vergleich zu höherwertigen Modellen nicht ideal, was im Test in Verbindung mit der sonst spärlichen Ausstattung zu einem deutlichen Abzug führte, denn was die Abbildungsleistung angeht, liefern einige mitunter deutlich günstigere Modelle mitunter bessere Ergebnisse.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Modell ist insgesamt solide verarbeitet und dadurch langlebig. Zudem ist es stickstoffbefüllt, so dass es nicht beschlägt.

Wasserdicht: Es ist bis 3m wasserdicht.

Dioptrie-Ausgleich: Brillenträger können einen Ausgleich der Dioptrien vornehmen.

Handhabung: Es lässt sich komfortabel bedienen und liegt sehr gut in der Hand.

Lieferumfang: Tasche, Tragegurt, Objektivklappen und Reinigungstuch werden mitgeliefert.

Lichtstärke: Es ist sehr lichtstark, kontrastreich, bietet ein Sehfeld von 105m und insbesondere auch für die Dämmerung gut geeignet.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Varianten wählen.

 

Nachteile:

Abbildungsleistung: Die chromatischen Aberrationen sind insbesondere bei Beobachtungen am Tag deutlich sichtbar.

Tiefenschärfe: Die Bildschärfe ist nicht ideal.

Ausstattung: Die Zusatzausstattung ist eher spärlich, denn ein Stativgewinde gibt es beispielsweise nicht.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zur Abbildungsleistung ist das Modell etwas zu teuer.

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12. Eschenbach Arena D+ 10×50

 

Das Eschenbach Fernglas ist in vier verschiedenen Varianten erhältlich und überzeugt durch eine solide Ausstattung, eine insgesamt gute Abbildungsleistung dank klarem Bild und gutem Kontrast sowie passabler Lichtstärke. Es ist universell einsetzbar, solide verarbeitet, wasserdicht und für alle Outdoor-Begeisterten gut geeignet. Ein Dioptrienausgleich ist vorhanden, die 10×50 Variante wiegt allerdings schon rund 750 Gramm, was nicht gerade wenig ist.

Die Prismen verfügen über eine BaK-4 Vergütung, es ist stickstoffgefüllt und liegt insgesamt sehr gut in der Hand. Eine gute Tasche und Trageriemen liegen bei und die Schutzkappen sitzen zudem ordentlich fest. Allerdings ist das Sehfeld mit 94 m nur mittelmäßig und die Bildqualität ist im Vergleich zu manch anderem Modell dieser Preisklasse nicht optimal. So muss man den einen oder anderen Abstrich bei der Klarheit und auch beim Überstrahlen in Kauf nehmen.

Die Lichttransmission ist nicht optimal und es zeigen sich zudem leichte chromatische Aberrationen, was eigentlich in dieser Preisklasse schon nicht mehr vorkommen sollte. Diese Umstände führten zu deutlichen Abzügen bei einem ansonsten eigentlich guten Fernglas für den Allround-Einsatz.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Allrounder ist solide verarbeitet und langlebig.

Wasserdicht: Es ist wasserdicht.

Dioptrie-Ausgleich: Ein Dioptrienausgleich ist möglich, so dass es auch für Brillenträger sehr gut ist.

Handhabung: Die Handhabung und Bedienung sind sehr komfortabel.

Zubehör: Tasche, Tragegurt und Objektivklappen sind ordentlich verarbeitet.

Varianten: Sie können zwischen verschiedenen Ausführungen wählen.

 

Nachteile:

Abbildungsleistung: Es zeigen sich leichte chromatische Aberrationen und auch Überstrahlen kommt vor.

Sehfeld: Das Sehfeld liegt nur bei 94 Metern.

Lichtstärke: Es ist nicht so lichtstark, so dass es für den Einsatz bei Dämmerung nicht ideal geeignet ist.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zum Preis ist die Abbildungsleistung etwas zu schwach.

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Häufig gestellte Fragen

 

Zum Thema Ferngläser erreichen uns viele verschiedene Fragen. Die häufigsten Fragen haben wir hier für Sie zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, jederzeit auf uns zuzukommen.

 

 

Frage 1: Welche Vergrößerung ist für ein Fernglas ideal?

Die meisten Experten sind sich einig, dass eine Vergrößerungsleistung von 7 oder 8 für den Allround-Einsatz ideal ist. Kleinere Vergrößerungen holen Objekte mitunter nicht nah genug heran und bei größeren Vergrößerungen ist man zu stark von der Lichtstärke abhängig und das Fernglas muss zudem deutlich ruhiger gehalten werden. Für spezielle Einsatzbereiche wie beispielsweise die Beobachtung von Vögeln in großer Entfernung oder auch für astronomische Beobachtungen werden aber höhere Vergrößerungen benötigt.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein Fernglas?

Ein Fernglas besteht aus drei Komponenten: Den Objektiven (vorne), dem Prismensystem (innen) und den Okularen (am Auge). Das Licht trifft auf die Objektive, wird im Inneren durch Prismen korrigiert und gelangt über die Okulare ins Auge. Dabei wird das Licht gebündelt und die Okulare kann man sich als eine Art Lupe vorstellen. Ist das Bild perfekt fokussiert, verlaufen die Lichtstrahlen parallel durch die Okularlinsen.

 

Frage 3: Was bedeutet 10×50 beim Fernglas?

Ein 10×50 Fernglas bietet eine 10-fache Vergrößerung und der Objektivdurchmesser beträgt 50mm, was es im Vergleich zu einem 10×42 Fernglas deutlich lichtstärker macht.

 

Frage 4: Was bedeutet 7×50 beim Fernglas?

Ein 7×50 Fernglas arbeitet mit einer 7-fachen Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von 50mm. Durch das gut ausgewogene Gewicht und die Tatsache, dass sich Zittern nicht so stark auswirkt ist es auch gut für Einsteiger geeignet. Zudem kann man es auch gut bei Dämmerung nutzen, da es im Verhältnis zur Vergrößerungsleistung sehr lichtstark ist.

Frage 5: Was bedeuten die Zahlen beim Fernglas bzw. seinen Spezifikationen?

Die beiden Zahlen bei einem Fernglas geben an, wie stark es vergrößert und wie groß der Durchmesser des Objektivs ist. Je größer das Objektiv, desto lichtstärker ist das Fernglas und desto besser kann es auch in der Dämmerung genutzt werden. Ein 10×50 Fernglas beispielsweise hat eine Vergrößerungsleistung von 10x und das Objektiv hat einen Durchmesser von 50mm.

 

Frage 6: Wie finde ich heraus, wie alt mein Zeiss Fernglas ist?

Zeiss bietet auf seine Ferngläser bis zu 10 Jahre Garantie. Dadurch ist es für viele interessant herauszufinden, wie alt das Fernglas ist. Auf den ersten Blick lässt sich das Alter nicht bestimmen, aber die Seriennummer des Fernglases ist stets eingeprägt. Über Tabellen von Zeiss lässt sich über die Seriennummer das Alter herausfinden. Eine übersichtliche Tabelle in Textform können Sie hier finden.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Isomatten im Test – Die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie die beste Isomatte 2021 suchen, sollten Sie die wichtigsten Faktoren miteinander vergleichen. Oft ist es nicht leicht, das passende Modell zu finden. Unsere Kaufberatung hilft Ihnen, die passende Isomatte zu finden. Dabei sollten Sie allerdings nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Packmaße, das Gewicht und die Art der Isomatte achten. Als Empfehlung können wir Ihnen unseren Platz 1, die Z Lite Sol Isomatte 040818066706 von Therm-A-Rest sehr empfehlen, denn sie hat einen hohen Liegekomfort, ist sehr gut isoliert und fast unzerstörbar. Fast genauso gut ist die Hikenture Camping Isomatte, die ist sehr platzsparend und fast sofort einsatzbereit ist und zudem aus umweltfreundlichen Materialien besteht.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für die Isomatte

 

Bei der Wahl einer Isomatte gibt es einige wichtige Kriterien, die man beachten sollte. Denn nicht jede Isomatte ist für jeden gleichermaßen gut geeignet. Ein Camper, der vorwiegend mit dem Auto unterwegs ist, wird eher auf den Liegekomfort und die Isolierung achten. Dem gegenüber stehen die Trekking-Begeisterten, die zumeist zu Fuß oder mit Rad unterwegs sind. In dem Fall spielen nicht nur der der Liegekomfort und die Isolierung eine große Rolle, sondern vor allem auch das Packmaß und das Gewicht. Schließlich haben diese Personen nicht so viel Platz wie im Auto und tragen das Gewicht während der ganzen Strecke. 

Natürlich sollte die Isomatte auch einen hohen Liegekomfort bieten können, aber gerade wenn als Fortbewegungsmittel kein Auto gewählt wurde, sollten alle vier Faktoren im Einklang sein. Wie Sie an diesen Ausführungen erkennen, kann eine Isomatte, die für den einen sehr gut ist, wiederum für den nächsten nicht so gut sein. Daher sollten Sie für sich entscheiden, wie Sie unterwegs sein möchten und welche Kriterien für Sie persönlich wichtig sind. Denn nur so ist es möglich, eine passende und vielleicht auch recht günstige Isomatte zu finden.

Anhaltspunkt der R-Wert

Wenn es darum geht wie gut Isomatten isolieren können, ist es wichtig, auf den R-Wert zu achten. Dieser Wert gibt genau an, welchen Wärmedurchgangswiderstand das Material der Isomatte hat und somit bis zu welchen Temperaturen die Matte isolieren kann. Bei der Ermittlung dieses Wertes wird immer das Material der kompletten Matte berücksichtigt. So kann man – einfach ausgedrückt – erkennen, wie gut die jeweilige Matte isoliert. Dieser Wert sollte hoch sein, denn umso höher der R-Wert ist, desto besser ist auch die Isolierung der Matte bei niedrigen Temperaturen. Allerdings empfindet jeder Kälte und Wärme anders, daher kann es schon mal vorkommen, dass eine Isomatte nicht für jeden gleich stark isolierend wirkt. Der R-Wert wird in einem Labor mit einer Kälte- und Wärmeplatte getestet und dabei wird gemessen, wie viel Energie benötigt wird, um die Temperatur konstant zu halten. Umso weniger Energie benötigt wird, desto besser ist die Isolierung.

Des Weiteren ist es sehr wichtig, dass sie sich darüber im Klaren werden, wie Sie die Isomatte transportieren möchten. Gibt es nur ein begrenztes Volumen im Rucksack, sollten Sie nicht nur nach einer Matte schauen, die ein geringes Gewicht aufweist, sondern auch platzsparend verpackt werden kann. Sollten Sie ohnehin mehr Platz haben, da Sie eine Tour mit Auto machen oder auf dem Fahrrad noch Stauraum haben, dann können Sie auch mehr auf den Komfort achten. 

Zu guter Letzt ist dann auch der Schlafkomfort sehr wichtig, der ja eher subjektiv empfunden wird. Personen, die mehr auf Gewicht und Packmaß achten, sollten allerdings auch auf den Liegekomfort achten. Denn wenn nur auf Gewicht und Verpackung geachtet wird, kann es durchaus passieren, dass derjenige am nächsten Morgen gerädert und unausgeschlafen aufwacht. Daher ist es für diejenigen besonders wichtig, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Personen, die sowieso mit dem Auto unterwegs sind, achten mehr auf den Komfort. Allerdings hat auch ein Auto nicht unbegrenzt Stauraum zur Verfügung, so dass auch hier das Packmaß durchaus eine Rolle spielen kann.

 

Im Winter warm, im Sommer kalt – wie geht das?

Es gibt Abenteurer, die gerne bei Minustemperaturen im Freien unterwegs sind, um die ehrliche und wilde Natur zu erleben. Gerade dann sollte nicht unbedingt auf Modelle zurückgegriffen werden, die manuell aufgeblasen werden müssen. Das liegt daran, dass sich dabei Kondenswasser bilden kann, welches ins Innere der Liegeunterlage gelangt. Dieses Kondenswasser kann in der Matte einfrieren und dadurch die Isolierung beeinträchtigen. Daher sollten Sie bei solchen Abenteuern eher auf Modelle zurückgreifen, die mit Daunen oder Kunstfasern gefüllt sind. 

Wenn Sie allerdings nicht von den aufblasbaren Matten abzubringen sind, nutzen Sie am besten die Modelle, die bereits eine Handpumpe integriert haben oder über einen Pumpsack mit Luft versorgt werden können. Gerade im Winter haben sich aber auch schon Kombinationen aus der selbstaufblasenden Isomatte und der klassischen (nicht aufblasbaren) Isomatte bezahlt gemacht. Hier werden die positiven Eigenschaften aus beiden Matten vereint. Sie kombinieren einen hohen Schlafkomfort mit einer guten Isolationswirkung.

Auch im Sommer sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht unbedingt den Mund direkt an das Ventil halten. Denn durch die Feuchtigkeit, die dadurch in die Matte gelangen kann, können sich im Sommer über einen längeren Zeitraum hinweg Algen bilden. Das kann durchaus dazu führen, dass die Isolationsfähigkeit der Isomatte mit der Zeit abnimmt. Daher empfehlen wir Ihnen für den Sommer und den Winter eine Isomatte zu nutzen, die entweder bereits gefüllt ist oder mit einem Pumpsack aufgeblasen werden kann. 

Unterschiedliche Isomatten und ihre Einsatzgebiete 

Es gibt unterschiedliche Isomatten, die sich nicht nur durch das Material unterscheiden, sondern auch in der Art, wie sie eingesetzt werden. Zudem liegt auch ein Unterschied darin, ob die Isomatte gefüllt ist oder noch aufgeblasen werden muss.  

Schaumstoff Isomatte: Sie gilt als Klassiker, mit dem wir sicher alle aufgewachsen sind. Sie wiegt häufig nicht mehr als 400 g, hat aber auch nur eine Dicke von meist 4 mm und der R-Wert liegt bei den meisten ungefähr bei 1,5. Sie gelten als robust und sehr unempfindlich. Auf ihnen kann man als Bergsteiger schonmal mit Steigeisen stehen, ohne dass das Material zu Schaden kommt. Die ganz hochwertigen Matten bestehen hier aus geschlossenzelligem Schaumstoff. Dieser gilt als langlebig und kann nicht so schnell platt gelegen werden. Sie werden immer wieder in ihre Ursprungsform zurückkehren. Diese Art der Matte wird gerne im Winter genutzt, wo die Belastung hoch ist und man von dem Material eine gewisse Unempfindlichkeit erwartet. 

Die selbstaufblasende Matte: Sie hat in der Regel einen R-Wert von bis zu 3,8. Das Gewicht ist mit 680g bereits deutlich höher. Diese Matten bestehen häufig aus einem Kern aus Schaumstoff, um den ein luftdichtes Material gespannt ist. Wird das Ventil geöffnet, saugt sie die umliegende Luft an und dadurch verdoppelt sich fast die Stärke der Isomatte. Sie sollten allerdings nicht vergessen, das Ventil wieder zu schließen, da ansonsten die Luft wieder entweicht. Das Wort “selbstaufblasend” sollte allerdings nicht wortwörtlich genommen werden, denn häufig müssen Sie noch etwas nachhelfen, damit Sie in der Nacht auch wirklich bequem liegen können. Den Großteil der Arbeit übernimmt aber die Isomatte. 

Gefüllte isolierende Matten: Sie sind ähnlich wie eine Luftmatratze aufgebaut. Jedoch sind die einzelnen Luftkammern zusätzlich entweder mit Kunstfasern oder Daunen gefüllt. Dies erhöht die Wärmeleistung um ein Vielfaches. Die Füllung wirkt sich in den meisten Fällen nur unwesentlich auf das Gewicht der Matte aus, daher werden Sie bei diesen Isomatten oft ein Gewicht von rund 850 g vorfinden. Wenn Sie also auf eine Tour gehen und den Komfort nicht zurücklassen möchten, ist diese Matte genau die Richtige für Sie. Oft haben diese Isomatten auch integrierte Pumpen oder vom Hersteller ein Pumpsack mitbekommen, der das Aufpumpen erleichtert. 

 

7 beste Isomatten im Test 2021

 

In unserem Testbericht über Isomatten finden Sie die 7 besten Modelle, die es unserer Meinung nach derzeit auf dem Markt gibt. Sie sollten jedoch nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Funktionalität. Egal ob Globetrotter, Vaude, Kaikkialla oder Thermarest, sie alle haben immer wieder Modelle im Angebot, bei denen Sie zuschlagen können. Die Testsieger unter den besten Isomatten 2021 haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst.

 

1. Therm-a-Rest Z Lite Sol 040818066706 51 cm x 183 cm 410 g

 

Die Isomatte von Therm-a-Restl wiegt 410 Gramm und hat im ungefalteten Zustand eine Größe von 51 cm x 183 cm. Die Matte ist auf ein kleines Packmaß von 51 cm x 13 cm x 14 cm faltbar. Dabei liegt die Stärke bei 2 cm und kann einen R-Wert von 2.6 vorweisen. Das Material besteht komplett aus Polyethylen und ist in sich vernetzt. Zudem wurde eine extra Beschichtung aufgetragen, um eine sehr gute Isolation zu gewährleisten.

Die Oberfläche ist geriffelt, was nicht nur den Liegekomfort erhöht, sondern auch noch mal die Isolation verbessert. Es handelt sich um Schaum, welcher geschlossenzellig und somit ultraleicht und fast unzerstörbar ist. Die Firma Therm-a-Rest hat in der Z Lite Sol somit sehr viele positive Eigenschaften vereint. Die Matte kann nicht nur fürs Camping genutzt werden, sondern auch für Yoga, Sport und vieles mehr. Sie hat zwei Seiten mit unterschiedlichen Farben. Die silberne Seite ist zum Isolieren und die Gelbe Seite zum Liegen gedacht. Zudem ist auch ein Herumrutschen mit dem Schlafsack auf dieser Matte nicht möglich, da sie einen guten Halt bietet.

Der Liegekomfort ist sehr hoch, was nicht zuletzt auch an der guten Isolierung liegt. Die Isomatte ist an jedem Ort schnell ausgebreitet und sofort ohne aufblasen einsatzbereit. Trotz der relativ guten Isolierung ist der Einsatz bei Minustemperaturen nicht zu empfehlen, da die Matte für den Einsatz im Freien bei sehr niedrigen Temperaturen nicht ausgelegt ist.

 

Vorteile:

Antirutsch-Effekt: Der Schlafsack rutscht auf der Matte nicht herum.

Zuverlässigkeit: Die Matte ist dank Vollschaum so gut wie unzerstörbar.

Einsatzbereitschaft: Die Isomatte ist immer sofort einsatzbereit.

Komfort: Sie hat einen hohen Liegekomfort und wärmt dank guter Isolierung.

 

Nachteile:

Minusgrade: Für Minusgrade ist die Matte laut Hersteller nicht geeignet. 

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2. Hikenture Camping Isomatte 187 cm x 56 cm x 5,5 cm 550 – 480 g 

 

Die Hikenture Camping Isomatte hat eine Größe von 187 cm x 56 cm x 5,5 cm im ausgebreiteten Zustand. Da sie über ein sehr kleines Packmaß verfügt, schrumpft sie bei Nichtbenutzung auf ein Maß von 26 cm x 10 cm x 10 cm zusammen. Ein R-Wert wird bei dieser Matte nicht angegeben. Bei der Aussenhaut wurde Nylon 20D eingesetzt und daher ist sie wasserabweisend. Diese Isomatte ist mit oder ohne Kopfkissen zu bekommen. Dabei unterscheidet sich das Gewicht zwischen den beiden Varianten. Mit Kissen ist mit einem Gewicht von 550 g zu rechnen. Dagegen wiegt die Matte ohne Kissen nur 480 g. Aufgrund des eher geringen Gewichtes ist sie auch zum Wandern sehr gut geeignet. 

Es sind nicht mehr als 15 Atemzüge von Nöten, um aus der kleinen eingepackten Matte eine stabile und gemütliche Isomatte zu machen. Sie besitzt ein großes Ventil, über welches die Luftzuführung sehr leicht vonstatten geht. Egal ob auf Radtouren oder Berg-Wanderpfaden, diese Isomatte kann Ihnen das Leben sehr erleichtern. Im Test zeigte sich unter anderem ein sehr guter Liegekomfort und der Draht des Herstellers zur Natur. So wird als Material für die Dichtung TPU genutzt.

Dies führt dazu, dass die Kälte nicht über die Außenhaut an die Luftkammern abgegeben werden kann. Der Hersteller ist selbst so sehr von seinem Produkt überzeugt, dass er eine Geld-Zurück-Garantie gibt. Sollte das Produkt, aus welchem Grund auch immer, nicht gefallen, wird das Geld zurückerstattet. Beim Sitzen ist der Untergrund allerdings etwas deutlicher zu spüren, sie dämpft also nicht so gut. Zum dauerhaften Liegen ist sie daher nicht so gut geeignet.

 

Vorteile:

Packmaß: das Packmaß ist mit  26 cm x 10 cm x 10 cm sehr kompakt.

Aufblasen: Sie brauchen nur 10 – 15 Atemzüge, um die Isomatte aufblasen zu können.

Umweltschutz: Die Abdichtung zwischen Luftkammern und Außenhaut wird durch das recycelbare Material TPU gewährleistet

Garantie: Der Hersteller hat seine Marke eintragen lassen und gibt eine Geld-Zurück-Garantie, sollte das Produkt nicht gefallen.

 

Nachteile:

Untergrund: Beim Sitzen und langen Liegen ist der Untergrund spürbar, wenn er uneben ist.

Isolierung: Keine Angabe des Herstellers zum R-Wert.

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3. Bahidora 0060 Isomatte 188 cm x 55 cm x 5,5 cm 430g

 

Die Bahidora Isomatte hat eine Liegefläche von 188 cm x 55 cm x 5,5 cm und wiegt 430g. Wenn sie verpackt ist, schrumpft die Matte auf ein Maß von 20 cm x 9 cm. Der R-Wert ist mit 1,3 angegeben, dadurch eignet sich diese Matte für Temperaturen von bis zu +5° C. Bei Temperaturen die darunter liegen, könnte es etwas zu kühl werden.

Aufgrund der Luftkammern, mit der die Isomatte ausgestattet ist, passt sie sich dem Körper perfekt an. Mit nur 15 Atemzügen ist es möglich, sie zu einer gemütlichen Liegefläche zu entfalten. Allerdings neigt sie dazu, über Nacht etwas Luft zu verlieren. Dank des guten Materials ist die Matte sehr robust. Sie besteht zum Teil aus 20 D Nylon, welches mit TPU beschichtet wurde. Dies sorgt dafür, dass sie wasserabweisend und sehr gut isoliert ist. 

Für Kinder ist sie ebenfalls sehr gut geeignet, da sie nicht zu schwer ist und einen guten Komfort bietet. Aber auch Wanderurlauber oder einfache Rucksacktouristen werden mit dieser Matte viel Freude haben können. Unsere Erfahrung mit der Isomatte zeigt, dass sie auch bei einem Körpergewicht von über 90 kg sehr bequem und rückenfreundlich ist.

 

Vorteile:

Materialien: Die Matte besteht aus 20 D Nylon und TPU, daher ist sie gut Isoliert und Wasserabweisend.

Einsatzbereitschaft: Die Isomatte ist mit maximal 15 Atemzügen aufgeblasen und somit schnell einsatzfähig. 

Leicht: Gerade mal 430 Gramm wiegt die Isomatte von Bahidora.

Komfort: Die Matte bietet einen insgesamt guten Liegekomfort.

 

Nachteile:

Luftkammern: Die Luftkammern müssen immer mal wieder nachgefüllt werden, da sie über Nacht etwas an Luft verlieren.

Isolierwirkung: Bei Temperaturen unter 5°C sollte die Matte nicht mehr auf dem Boden verwendet werden.

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4. Ouspt Isomatte 470 g 188 cm x 55 cm x 5,8 cm aufblasbar kleines Packmaß

 

Die Ouspt Isomatte hat ein Gewicht von 470 g und eine Liegefläche von 188 cm x 55 cm, mit einer Stärke von 5,8 cm. Sie ist aufblasbar und weist ein sehr kleines Packmaß auf. Diese Matte kann mit einem Windsack ganz einfach aufgeblasen werden. Für den Umgang mit einem Windsack ist zwar etwas Übung nötig, aber wenn man den Dreh erst einmal raus hat, ist sie sehr schnell einsatzbereit, da sie mit nur 5-6 Luftzügen aufgefüllt ist. Aufgrund der Wabenstruktur passt sie sich dem Körper optimal an und ist gemütlich und angenehm weich. 

Genauso schnell, wie die Matte zum Einsatz kommt, ist sie auch wieder verstaut, denn sie kann einfach zusammengerollt und in den dafür vorgesehenen Transportbeutel gesteckt werden. So findet sie entweder im oder am Rucksack problemlos Platz. 

Die Schlafmatte besteht aus 40D Nylon, welches mit TPU kombiniert wurde, daher ist sie sehr robust und langlebig sowie wasserabweisend und isoliert gut. Leider ist das Drehen im Schlaf nicht ganz geräuschlos, was durchaus als störend empfunden werden kann.

 

Vorteile:

Haltbarkeit: Die Haltbarkeit wird durch Nylon und das Material TPU sichergestellt. Es macht die Isomatte langlebig und robust.

Aufpumpen: Sie lässt sich in kurzer Zeit aufpumpen.

Transportbeutel: Der Hersteller liefert einen Transportbeutel mit, dieser passt bequem in oder an einem Rucksack.

Komfort: Der Liegekomfort ist insgesamt sehr ordentlich.

 

Nachteile:

Luft: Es braucht etwas Übung die Luft mit einem Windsack in die Matte zu bringen. 

Geräusche: Das Drehen auf der Isomatte ist nicht geräuschlos. 

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5. Bundeswehr Isomatte 184 cm x 55 cm x 0,4 cm 458 g

 

Bei der Bundeswehr Isomatte handelt es sich um eine sehr gute Kopie des Originals. Die Unterlage ist 184 cm x 55 cm x 0,4 cm groß und wiegt 458 g. Sie ist faltbar und kann so auf ein Maß von 37 cm x 28 cm x 5 cm zusammenschrumpfen. Sie besteht zu 100 Prozent aus EVA Schaumstoff, der robust, wasserabweisend und leicht zu reinigen ist. Sie wird im gleichen Werk gefertigt, in dem auch die original Isomatten der Bundeswehr hergestellt werden. Selbst das Gewicht und die Maße sind identisch zur originalen BW Isomatte. Die original Matten erkennt man aber an der Versorgungsnummer, die bei der Kopie fehlt.

Die Bundeswehrmatte ist sehr zuverlässig und sorgt dafür, dass die Bodenkälte nicht durchdringt. Durch die geringe Stärke der Matte ist der Untergrund schon mehr zu merken und ist daher auch beim Schlafen nicht ganz so bequem. Aber dafür lässt sie sich in vielen Situationen einsetzen. Sie kann nicht nur im ausgeklappten Zustand zum Einsatz kommen, sondern auch eingeklappt. So kann die Matte auch gut als Sitzunterlage dienen. Aber nicht nur fürs Zelten ist die Bundeswehr Isomatte perfekt einzusetzen, sondern auch im Haushalt oder im Garten. 

Da die Isolierung sehr gut ist, eignet sie sich für jede Jahreszeit. Selbst bei sehr niedrigen Temperaturen kühlt der Körper nicht aus. Mit dem kleinen Packmaß lässt sich die Matte bei vielen Rucksäcken als zusätzliche Rückenpolsterung nutzen. Allerdings gibt es auch viele Bundeswehr-Rucksäcke, bei denen die Matte nicht in das dafür vorgesehene Fach passt. 

 

Vorteile:

Material: Das Material ist wasserabweisend, sehr robust und leicht zu reinigen. 

Winter: Diese Isomatte ist für den Winter geeignet und hält Kälte und Feuchtigkeit ab. 

Sitzkissen: Eignet sich auch als Sitzkissen und ist somit vIelseitig einsetzbar. 

 

Nachteile:

Stärke: Sie wirkt ein wenig dünn, hält aber was sie verspricht. 

Packmaß: Sie passt nicht immer in das Fach bei allen Bundeswehr Rucksäcken.

Untergrund spürbar: Durch die geringe Dicke ist der Untergrund durchaus gut spürbar, wenn er uneben ist.

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6. Sea to Summit Amulinslas 183 cm x 55 cm x 5 cm 480g

 

Die Isomatte von Sea to Summit ist 183 cm x 55 cm x 5 cm groß und wiegt 480g. Sie besitzt eine Thermo Kunstfaser-Füllung, die Kälte und Feuchtigkeit abhält. Der Hersteller versendet die Matte zusammen mit einem Airstream Pumpsack, damit Sie die Luftkammern schneller befüllen können. Dieser Pumpsack dient gleichzeitig auch als Packsack.

Die Ventile sind dicht und lassen nur auf Wunsch Luft aus der Matte. Sie ist in Orange und Rot erhältlich. Der R-Wert liegt bei 3,3. Wenn Ihre Matte länger sein soll, müssen Sie die Einheitsgröße wählen, damit kommen Sie dann auf 198 cm. Die einzelnen Luftkammern sind wie Waben aufgebaut, daher ist sie nicht nur weich, sondern vor allem auch sehr rückenfreundlich.

Dennoch ist die Sea to Summit Isomatte nicht für jeden geeignet, da sie sich anfühlt, als würde man auf Plastik liegen. Die Geräusche, die sich beim Drehen und Wenden auf dieser Matte ergeben, sind nicht gerade leise, so dass sie durchaus störend sein können.Dafür ist die Matte aber sehr robust und auch für schwerere Personen geeignet. 

 

Vorteile: 

Ventile: Die Ventile lassen nur auf Wunsch viel Luft raus, nämlich dann, wenn die Matte zusammengerollt wird. 

Packmaß: Das Packmaß ist sehr gut für das Wandern oder Radtouren geeignet. 

Lebensdauer: Die Isomatte hat eine hohe Lebensdauer, ist Robust und auch für schwere Personen geeignet.

Komfort: Der Liegekomfort ist insgesamt sehr hoch.

 

Nachteile:

Geräusche: Bei Bewegung entstehen relativ laute Geräusche.

Oberfläche: Die Oberfläche fühlt sich wie Plastik an, was nicht unbedingt angenehm ist.

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7. Vaude Dream Comfort 12812 200 cm x 69 cm x 10 cm . 191g

 

Bei der Dream Comfort Isomatte von Vaude handelt es sich um eine Liegeunterlage in den Maßen 200 cm x 69 cm x 10 cm. Mit einer Breite von 69 cm ist eine komfortable Liegefläche gegeben. Bei der Bearbeitung ist vor allem auf die Nähte zu achten, denn ein großes Manko bei dieser Matte liegt darin, dass die Matte Luft über die Nähte verliert. Beim Campen wird sie auch schnell mal etwas dreckig. Daher ist einer der Hauptvorteile, dass der Bezug abnehm- und waschbar ist.

Dahinter verbirgt sich jedoch eine dünne Plastikhülle, mit der Sie sehr vorsichtig umgehen sollten. Das Packmaß liegt bei 35 cm x 25 cm. Sowohl Vorder-, als auch Rückteil sind aus Polyester gefertigt und sie verfügt über eine Polyurethan-Füllung. Die Mattenkonstruktion wird 3D genannt, da Sie vom Aufbau einer Matratze ähnelt. Zudem lässt sich die Matte mit anderen Matten kombinieren, ohne dass ein Spalt dazwischen entsteht.

Der Kern der Isomatte ist leicht zu reparieren und kann bei Bedarf sogar recycelt werden. Die Luftkammern sind der Länge nach angeordnet, damit sich auch schwerere Menschen bequem auf die Matte legen können. Das Design, beziehungsweise die Farbe, nennt sich Cherrywood. Sollte die Isomatte feucht werden, dauert es mitunter leider etwas länger, bis sie wieder trocken ist.

 

Vorteile:

Bezug: Der Stoffbezug kann abgezogen und gewaschen werden. 

Luftkammern: Die Luftkammern sind der Länge nach angeordnet, so kann selbst bei höherem Gewicht ein optimaler Liegekomfort entstehen. 

Kombination: Lässt sich gut mit weiteren Matten dieses Modells kombinieren.

Komfort: Der Liegekomfort ist hoch.

 

Nachteile: 

Verarbeitung: Durch die recht einfachen Nähte verliert sie relativ schnell Luft.

Trocknungsdauer: Es dauert einige Zeit, bis wieder trocken ist, wenn sie einmal nass wurde.

Material: Die innere Hülle ist sehr dünn und kann schnell kaputt gehen.

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Häufig gestellte Fragen:

 

Frage 1: Was ist eine Isomatte?

Bei einer Isomatte – Kurzform für isolierende Matte bzw. Unterlage –  handelt es sich um eine Unterlage zum Schlafen, die beim Campen oder Trekking zum Einsatz kommt. Dabei dient diese Matte in erster Linie der Wärmedämmung von unten. Aber auch zum Schutz des Schlafsacks vor Stöcken und spitzen Steinen, die dem Schlafsack schaden könnten, schützt sie sehr gut. Zudem erhöht eine Isomatte auch den Schlafkomfort des Campers. Isomatten gibt es in den verschiedensten Ausführungen, daher sollte bei der Wahl der Matte vor allem auf die Einsatzmöglichkeiten geachtet werden, denn es gibt auch spezielle Modelle, die als Unterlage für sportliche oder andere Aktivitäten gedacht sind, bei denen die isolierende Wirkung dann aber im Hintergrund steht.

Frage 2: Wie funktioniert eine selbstaufblasbare Isomatte?

Das System ist eigentlich sehr simpel. Eine selbstaufblasende Isomatte besteht meistens aus Schaumstoff. Jede dieser Matten hat ein Ventil, aus dem die Luft aus jeder Pore des Schaumstoffs entweicht, wenn sie zusammengerollt wird. Danach wird es verschlossen, bis die Isomatte gebraucht wird. Beim erneuten Öffnen, wird die Umgebungsluft angesaugt und dadurch füllen sich die Poren wieder mit Luft. So können Sie sehr bequem auf der selbstaufblasbaren Isomatte liegen, ohne dass Sie Steine oder kleine Unebenheiten im Rücken bemerken. 

 

Frage 3: Wie bläst sich eine Isomatte auf?

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie kann wie eine Luftmatratze mit dem Mund am Ventil aufgeblasen werden (allerdings benötigen Sie bei einer Isomatte weitaus weniger Luft, als bei einer Luftmatratze, denn Isomatten sind oft mit maximal 15 Atemzügen aufgepustet) oder es kann auch ein Luftsack genutzt werden. Auch diese Variante ist relativ schnell durchgeführt. Zu guter Letzt steht auch die Möglichkeit zur Verfügung, eine schlichte und ganz normale Luftpumpe zu nutzen bzw. zu selbstaufblasenden Isomatten zu greifen, bei denen sich die Poren des Schaumstoffs beim Öffnen des Ventils mit Luft füllen und die Matte so entfalten.

 

Frage 4: Wie lagert man eine Isomatte?

Damit die Isomatte ihre Form beibehält, sollten Sie sie immer liegend oder stehend lagern. Aufgerollt sollte sie nur wenige Tage bleiben. Nur so kann auch gewährleistet werden, dass Sie lange Spaß mit Ihrem Modell haben können. Zudem sollte die Matte nicht nur trocken, sondern auch in sich trocken gelagert werden. Ansonsten müssen Sie befürchten, dass Schimmel oder Algen entstehen können.

Frage 5: Wie breit sollte eine Isomatte sein?

Das kommt auf Ihre Anforderungen an. Sie sollten nicht bei jeder Drehung von der Isomatte fallen. Unsere Erfahrung mit Isomatten hat gezeigt, dass circa 60 cm für eine Person ausreichend sind. Für 2 Personen sind 140 x 200 cm meist eine gute Wahl. Es kommt aber natürlich immer auch auf das Körpergewicht, die Größe und Ihre persönlichen Vorlieben an.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Nachtsichtgeräte im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie ein Nachtsichtgerät für die Fotografie, die Jagd oder zu Hobbyzwecken kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Wir empfehlen, sich zunächst mit den verschiedenen Generationen und Arten von Nachtsichtgeräten zu befassen, bevor Sie einen Preisvergleich durchführen und sich mit der Funktionsweise und der Ausstattung befassen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie einfach nur ein gutes Nachtsichtgerät für Ihren Einsatzbereich kaufen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen als digitales Nachtsichtgerät mit Display besonders das 100V von Nightfox empfehlen, denn es ist einfach zu bedienen, recht günstig und überzeugt durch eine ordentliche Abbildungsleistung bei gleichzeitig 3-facher optischer Vergrößerung. Alternativ ist auch das Monokular NV4x50 von Northpoint sehr interessant, denn es bietet eine 4-fache Vergrößerung, einen IR-Aufheller und eine Restlichtverstärkung zum insgesamt günstigen Preis.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Nachtsichtgeräte

 

Bevor wir Ihnen unseren Testbericht mit den besten Nachtsichtgeräten 2021 präsentieren, lautet unsere Empfehlung, die folgende Kaufberatung zu studieren, damit Sie ein einfaches und günstiges Nachtsichtgerät von einem hochwertigen Modell für die Jagd oder das Militär Zwecke unterscheiden können.

Arten und Generationen von Nachtsichtgeräten

Grundsätzlich unterscheidet man bei Nachtsichtgeräten zwischen folgenden Varianten:

Bildverstärker: Hierbei handelt es sich um Modelle, die das noch vorhandene, aber schwache Restlicht verstärken.

Infrarot Nachtsichtgerät: Hierbei wird Infrarotlicht in sichtbares Licht umgewandelt. Häufig sind solche Modelle mit einer oder mehrerer eigener Infrarot-Lichtquellen ausgestattet. Die Reichweite ist aber begrenzt. Verstärken lässt sich der Effekt mit Infrarot-Scheinwerfern.

Wärmebildkamera: Auch hier werden Infrarotstrahlen eines bestimmten Wellenbereichs in sichtbare Bilder umgewandelt. Allerdings lassen sich bei dieser Methode nur Objekte oder Lebewesen erkennen, deren Temperatur aus der Hintergrundtemperatur hervorsticht. Ein echtes „Aufhellen“ wie bei Bildverstärkern oder IR-Geräten findet nicht statt.

CCD-Sensoren: Man kennt CCD-Sensoren von Digitalkameras. Hochempfindliche Sensoren können auch Infrarotstrahlung auffangen und in sichtbare Bilder auf einem Display umwandeln. Sogar Farbwiedergabe ist dadurch möglich. Die meisten digitalen Nachtsichtgeräte arbeiten auf diese Weise und unterstützen die Umwandlung zusätzlich durch kleine Infrarotstrahler am Gerät selbst.

Klassische Nachtsichtgeräte sind aber keine Infrarot-Nachtsichtgeräte, sondern Bildverstärker, in denen ein Restlichtverstärker zum Einsatz kommt. Hier wird das schwache Licht (auch mit Infrarotlicht funktioniert der Effekt) auf der Eintrittsseite auf eine Fotokathode gelenkt, wo es wiederum Elektronen in einem Vakuum beschleunigt. Treffen diese auf einen Leuchtschirm, entsteht ein Abbild der Umgebung in Form von fluoreszierendem (meist grünen) Licht. Durch diese aufwändige Technik sind echte Nachtsichtgeräte deutlich teurer als einfache IR-Nachtsichtgeräte und haben darüber hinaus eine begrenzte Lebensdauer.

Bei Bildwandlern, die in echten Nachtsichtgeräten zum Einsatz kommen, unterscheidet man in verschiedenen Generationen:

Generation 1: Diese Nachtsichtgeräte nutzen Bildwandlerröhren nach dem Invertprinzip. Sie sind nicht so effektiv wie neuere Generationen und werden daher meist mit Infrarotlicht ergänzt. Die Lichtverstärkung liegt meist beim Faktor 1.000 bis 8.000 und die Lebensdauer ist bei den meisten Modellen auf maximal 2.000 Stunden begrenzt.

Generation 2: Diese Modelle bieten schon eine Lebensdauer zwischen 10.000 und 15.000 Stunden und arbeiten zusätzlich mit einer Mikrokanalplatte zwischen Fotokathode und Bildschirm. Dadurch wird jeder Bildpunkt zusätzlich verstärkt und es ergibt sich eine bis zu 20.000-fache Restlichtverstärkung.

Generation 3: Hier liegt die Lebensdauer ebenfalls bei etwa 15.000 Stunden. Dank zusätzlichem Einsatz des chemischen Elements Galliumarsenid wird eine 50.000-fache Lichtverstärkung erreicht.

Generation 4: Nachtsichtgeräte der 4. Generation sind nicht frei verkäuflich, denn die US-Regierung hält das Patent und setzt Nachtsichtgeräte der 4. Generation im Militär ein. Das Abbild ist hier nochmals deutlich klarer und es kommen digitale Signalprozessoren zur Bildverarbeitung und Bildoptimierung zum Einsatz.

 

Funktionsweise und Bilderzeugung

Bei Nachtsichtgeräten erfolgt die Bilderzeugung, wie eingangs bereits erwähnt, auf unterschiedliche Weisen:

* Verstärkung einer schwachen Lichtquelle wie dem Mond

* Verstärkung des Umgebungs-Infrarotlichts, häufig unterstützt durch Strahler

* Visualisierung von Wärmestrahlung

Moderne Geräte, die man für den Privateinsatz kauft sowie auch semi-professionelle Nachtsichtgeräte verstärken üblicherweise schwache Lichtquellen. Daher werden sie auch als Restlichtverstärker bezeichnet. Bei vollkommener Dunkelheit kann eine Infrarotbeleuchtung hinzugeschaltet werden, um bei nicht vorhandenem Restlicht vom Mond dennoch ein Bild erhalten zu können.

Die Reichweite dieser Methode ist allerdings auf die Strahlreichweite der Infrarotlämpchen begrenzt. Die Erfahrung mit Nachtsichtgeräten hat gezeigt, dass Sie mit den meisten günstigen Modellen, die nur über Infrarot-Restlichtverstärkung arbeiten, nur eine Reichweite zwischen 100 und 300 Metern erreichen. Echte Nachtsichtgeräte von Firmen wie Zeiss, Jahnke & Co., die mit Elektronen im Vakuum arbeiten, sind im Vergleich zu einfachen Infrarot-Restlichtverstärkern deutlich teurer und können schnell in die Tausende gehen. Einfache Infrarot-Modelle beginnen hingegen häufig schon unter 100 Euro. Dafür muss man aber mit einem rauschenden und körnigen Bild leben und die Betriebsstunden bei einfachen Modellen liegen zudem in der Regel unter denen von Generation 2 und Generation 3 Geräten. Außerdem darf man nicht vergessen, dass selbst einfache Geräte durch die Infrarotstrahlung auch bei völliger Dunkelheit arbeiten.

Weitere Kaufkriterien und Merkmale

Viele Nachtsichtgeräte sind zusätzlich mit weiteren Ausstattungsmerkmalen versehen. Hier sollte man sich genau anschauen, was man benötigt und was nicht. So gibt es Nachtsichtgeräte mit Aufnahmefunktion, die das erzeugte Bild direkt auf einer SD-Karte ablegen. Bevor Sie sich mit solchen Fragen befassen, sollten Sie sich aber überlegen, ob Sie ein Monokular oder ein Binokular bevorzugen, durch das Sie mit beiden Augen schauen können. Digitale Nachtsichtgeräte sind statt einem Okular häufig mit einem Bildschirm ausgestattet, auf dem das Gesehene abgebildet wird. Diese Variante führt aber zu einer kurzen Nachtblindheit, da die Pupillen bei der Betrachtung des Bildschirms weit geöffnet werden. Auf der anderen Seite sind solche Varianten aber besonders gut für Brillenträger geeignet.

Generell sollten Sie bei einem Nachtsichtgerät auf eine hohe Lichtstärke des Objektivs achten, denn dies ist für die Bildqualität unerlässlich. Die Lichtstärke, die als Öffnungsverhältnis angegeben wird, kann am F-Wert abgelesen werden. Je niedriger der F-Wert ist, desto besser ist die Abbildungsleistung.

Viele Nachtsichtgeräte sind auch mit einer Kopfhalterung ausgestattet, damit man es nicht festhalten muss. Wenn man ein russisches Nachtsichtgerät im Internet sucht, findet man häufig entsprechende Modelle, die bereits an einer Kopfhalterung befestigt sind.

Wenn Sie das Nachtsichtgerät zusätzlich mit einem Okular, auf einem Stativ oder für eine Kamera nutzen möchten, sollten Sie darauf achten, dass es als Vorsatz geeignet und mit einem entsprechenden Gewinde ausgestattet ist.

 

8 beste Nachtsichtgeräte 2021 im Test

 

Im Test haben wir uns eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle angeschaut und die Testsieger für Sie zusammengefasst. Unabhängig davon, welche Art für Ihre Zwecke als bestes Nachtsichtgerät in Frage kommt, werden Sie in unserer Bestenliste mit Sicherheit fündig.

 

1. Nightfox 100V Digital 3×20 Zoom LCD

 

Als bestes Nachtsichtgerät für den Hobbyeinsatz konnte sich das Modell 100V von Nightfox durchsetzen. Es überzeugt durch einen günstigen Preis in Verbindung mit einer überraschend guten Abbildungsleistung. Obwohl das Objektiv recht klein ist, sorgen das digitale Wide-Screen-Display, die dreifache Vergrößerung (bis 6-fach per Digitalzoom) sowie die 7-stufige Infrarotbeleuchtung für eine insgesamt gute Ausleuchtung auf einer Entfernung von bis zu 100 Metern.

Ein Stativgewinde ist vorhanden, die Batterien reichen aus, um das Gerät bis zu sechs Stunden am Stück zu betreiben und mit einem Gewicht von rund 600 Gramm bei einer kompakten Größe lässt es sich gut halten und bedienen. Es verfügt über ein Fokusrad, ist auch für Brillenträger gut geeignet und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut. Die Bildqualität an sich ist aber im Vergleich zu höherwertigen Geräten deutlich schlechter, das Bild ist nicht gestochen scharf und durch die reduzierte Reichweite kommt es nicht für jeden in Frage. Durch den fairen Preis, die einfache Bedienung und die gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich aber dennoch sehr gut.

Insgesamt handelt es sich um ein sehr günstiges und dennoch gutes Nachtsichtgerät, das für den Hobbybereich sehr gut geeignet ist.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Bedienung: Die Bedienung ist komfortabel und wird über nur drei Buttons geregelt.

Ausstattung: Dank siebenstufiger Infrarotbeleuchtung, optischem und digitalem Zoom sowie breitem Display ist das Gerät gut ausgestattet.

Display: Durch das Display ist das Gerät auch sehr gut für Brillenträger geeignet.

 

Nachteile:

Reichweite: Ab einer Entfernung von etwa 80 bis 100 Metern ist nichts mehr zu erkennen.

Objektiv: Das Objektiv ist recht klein, was zu Lasten der Lichtstärke geht.  

Bildqualität: Die Bildqualität auf dem Display ist insgesamt eher als mäßig einzustufen.

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2. Northpoint NV4x50 Vivid Generation 1 4-Fach Vergrößerung

 

Wenn Sie ein relativ günstiges Monokular-Nachtsichtgerät mit Stativgewinde suchen, kommen Sie mit dem NV4x50 von Northpoint voll auf Ihre Kosten. Es ist ordentlich verarbeitet, vergrößert vierfach und erreicht eine 500-fache Restlichtverstärkung. Insbesondere wenn der Mond am Himmel steht, lassen sich dadurch auch sehr weit entfernte Objekte noch sehr gut erkennen.

Da es sehr kompakt gebaut ist, liegt es sehr gut in der Hand und kann auch einhändig problemlos genutzt werden. Der Lieferumfang ist gut, es ist mit rund 600 Gramm noch relativ leicht und es ist zudem solide und daher auch vor einem Sturz recht gut geschützt. Das Generation 1 Nachtsichtgerät ist mit einer 50 mm Objektivlinse ausgestattet, die für eine gute Trennschärfe sorgt und ordentlich Licht einfängt. Über zwei 1,5V AA Batterien kann Infrarotbeleuchtung zugeschaltet werden, die das Bild bis zu einer Entfernung von etwa 80 Metern deutlich heller macht.

Wer Beobachtungen über größere Distanzen mit hoher Schärfe machen will, der sollte aber zu einem höherwertigen Modell greifen, denn für die Jagd oder hohe Ansprüche reicht es nicht aus. Außerdem ist es für Brillenträger nicht sehr gut geeignet und es wies im Test eine relativ hohe Randunschärfe auf. Durch die insgesamt ordentliche Bauweise, das geringe Gewicht und den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber sehr gut.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir im Folgenden kurz für Sie nochmals zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der insgesamt ordentlichen Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Das Modell ist gut ausgestattet, bietet eine optische 4-fache Vergrößerung, eine Infrarotbeleuchtung und ein Stativgewinde.

Bauweise: Das Monokular ist kompakt gebaut, leicht, gut gegen Stürze geschützt und liegt gut in der Hand.

Generation 1: Es handelt sich um ein Generation 1 Nachtsichtgerät, das eine 500-fache Restleichtverstärkung bietet.

 

Nachteile:

Randunschärfe: Zum Rand hin wird das Bild deutlich verwaschener.

Reichweite: Für größere Entfernungen ist das Modell nicht wirklich gut geeignet.

Nicht für Brillenträger: Brillenträger können Objekte durch das Monokular nur mit mäßigem Erfolg beobachten.

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3. Zeiss NV Victory 5.6 x 62T Generation 2+

 

Das Modell von Zeiss ist sehr preisintensiv, überzeugt aber durch eine hervorragende Verarbeitung und ein kristallklares Abbild dank des lichtstarken 62mm Objektivs in Verbindung mit einer hochsensiblen Photokathode. Selbst auf große Entfernung leistet die Restlichtverstärkung hervorragende Arbeit und die Dunkeladaption des Auges wird darüber hinaus nicht gestört.

Es ist technisch einwandfrei konstruiert, die Bildhelligkeit lässt sich einfach regulieren, es liegt dank der kompakten Bauweise hervorragend in der Hand und lässt sich mit nur drei Knöpfen bedienen. Eine Strichplatte zum Abschätzen von Entfernungen ist ebenfalls integriert. Es spricht erstklassig an, lässt sich einfach und auch im Dunkeln sehr gut einstellen und ist vom Zentrum bis zum Rand glasklar. Eine Infrarot-Beleuchtung lässt sich zuschalten, die aber leider nur bis auf eine Entfernung von etwa 50 Metern für eine deutliche Aufhellung sorgt. In dieser Preislage wäre zudem sicherlich eine integrierte Kamerafunktion wünschenswert gewesen, denn so lässt sich das Beobachtete nicht einfangen. Dennoch konnte das Zeiss im Test auf ganzer Linie überzeugen, denn die Lichtstärke ist hervorragend, die Abbildungsleistung ist kaum zu toppen und die Reichweite ist ebenfalls sehr gut. Wer auf der Suche nach einem sehr hochwertigen Nachtsichtgerät – beispielsweise als Kirrungsbegleiter – ist, der wird hier fündig.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Modell ist mit einer integrierten Strichplatte, einer Infrarot-LED für den Nahbereich, 5,6-facher Vergrößerung und einem soliden Gehäuse ausgestattet. Außerdem lässt es sich einfach bedienen.

Bauweise: Es ist kompakt gebaut, lässt sich gut einstellen (Bildhelligkeit regelbar) und sehr einfach bedienen.

Generation 2+: Das Generation 2+ Nachtsichtgerät bietet eine 20.000-fache Restlichtverstärkung.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist robust, langlebig und schön griffig.

 

Nachteile:

Keine Kamera: Trotz des stattlichen Preises bietet das Modell kein integriertes Kamerasystem.

IR-Reichweite: Die Infrarotbeleuchtung leuchtet nur bis etwa 50 Meter aus.

Preis: Preislich liegt das Nachtsichtgerät von Zeiss auf einem sehr hohen Niveau.

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4. Bresser 1877400 Night Vision 3×14 digital

 

Das Nachtsichtgerät von Bresser ist recht günstig und überzeugt durch einen guten monokularen Einblick, eine Aufnahmefunktion sowie eine 3-fache Vergrößerung. Der Objektivdurchmesser ist mit 14 mm recht ordentlich und sorgt in Verbindung mit dem lichtempfindlichen Sensor für recht ordentliche Bildaufnahmen. Ein Stativgewinde ist vorhanden, ein SD-Kartenslot ist ebenfalls verbaut und es lässt sich sehr einfach bedienen.

Zum Betrieb sind vier AA-Batterien nötig, es liegt gut in der Hand und es ist eine Infrarotbeleuchtung verbaut, die Beobachtungen bis zu einer Entfernung von 100 Metern reicht. Mit vollen Batterien lässt sich das Gerät bis zu fünf Stunden am Stück betreiben, auch bei völliger Dunkelheit liefert es insgesamt ordentliche Resultate, auch wenn man hinsichtlich der Abbildungsleistung im Vergleich zu höherwertigen Modellen natürlich deutliche Abstriche in Kauf nehmen muss. Der Bildschirm blendet allerdings relativ stark, was die Dunkeladaption des Auges stark beeinträchtigt. Außerdem ist die Auflösung der Videos mit 640 x 480 insgesamt nur mäßig. Dies in Verbindung mit einem recht hohen Überstrahlungseffekt bei geringer Entfernung sorgte insgesamt für einen deutlichen Abzug in der Gesamtwertung für das ansonsten aber sehr gute Nachtsichtgerät zum fairen Preis. Insbesondere für Hobbyanwendungen ist es sehr gut geeignet.

Welche Vor- und Nachteile es bietet, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Es ist recht günstig und dennoch gut ausgestattet, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Ausstattung: Mit Display, Stativgewinde, Aufnahmefunktion sowie 3-fachem Zoom und Infrarotlicht ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

Bauweise: Es liegt gut in der Hand, ist kompakt gebaut und lässt sich komfortabel bedienen.

 

Nachteile:

Reichweite: Beobachtungen über mehr als 100 Meter sind praktisch nicht möglich, da man auf die Infrarotbeleuchtung angewiesen ist.

Abbildungsleistung: Im Vergleich zu hochwertigeren Modellen ist das Bild deutlich unschärfer.

Videoauflösung: Die Aufnahmen haben nur eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln.

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5. Bestguarder NV900 4,5-22.5×40 digital mit LCD

 

Das tragbare Freihand-Nachtsichtgerät mit 4,5-facher Vergrößerung von Bestguarder ist mit einem infrarotempfindlichen CMOS-Sensor ausgestattet und überzeugt durch eine ordentliche Abbildungsleistung und variablem Digitalzoom. Bis zu einer Entfernung von etwa 300 Metern lassen sich durchaus sehr gute Beobachtungen durchführen. Die vom Hersteller angegebenen 1.000 Meter sind aber unrealistisch.

Das vier Zoll große Display löst zwar nur mit 640 x 480 Pixeln auf, es lassen sich aber HD-Videoaufnahmen mit Ton sowie hochauflösende Fotos aufnehmen, die durchaus durch eine ordentliche Qualität überzeugen können. Für Live-Beobachtungen am Tag ist das Modell aber durch die geringe Auflösung nicht sonderlich gut geeignet. Eine Zeitrafferfunktion ist ebenfalls vorhanden und es unterstützt sowohl Infrarot-Nachtbeobachtungen in Schwarz-Weiß als auch Tagaufnahmen in Farbe. Das Gehäuse ist IPX4 Spritzwassergeschützt und liegt gut in der Hand. Leider blendet das Display bei Nacht recht stark, die Infrarotlampe ist sehr hell und kann vom Wild erkannt werden. Brillenträger kommen mit dem Modell insgesamt leider nicht allzu gut zurecht, die Tastenklicks sind relativ laut, was Wild zusätzlich stören kann. Dies in Verbindung mit dem recht stattlichen Preis sorgte insgesamt für einen Abzug in der Gesamtwertung bei dem unterm Strich aber soliden Modell.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Modell ist zwar nicht günstig, durch die hohe Bildqualität und die gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber gut.

Ausstattung: Dank Display, integrierter HD-Video-Aufnahmefunktion, 4,5-facher optischer Vergrößerung, 40mm Objektivöffnung und 3W Infrarot LED-Strahler ist die Ausstattung insgesamt sehr gut. Auch Zeitrafferaufnahmen sind möglich.

Tagfarbe: Ohne zugeschaltetes Infrarotlicht können auch Aufnahmen mit Tagfarben durchgeführt werden.

Abbildung: Der 1/3 CMOS Sensor sorgt in Verbindung mit dem 40 mm Objektiv für eine klare Abbildung.

Bedienung: Die Bedienung ist unkompliziert und komfortabel.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Nicht gut für Brillenträger: Insbesondere mit Gleitsichtbrillen lässt sich das Modell nicht gut nutzen.

Displayauflösung: Das Display löst nur mit 640 x 480 Punkten auf, wodurch es für Live-Beobachtung nicht ideal ist. Insbesondere auch, da es recht stark bei Nacht blendet.

Tastenklicks: Die Tastenklicks sind relativ laut, dadurch ist es für die Wildbeobachtung nicht ideal geeignet.

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6. Yukon 1824065 NV 5×60 Generation 1+

 

Das Nachtsichtgerät von Yukon arbeitet mit 5-facher Vergrößerung und überzeugt durch einen Objektivdurchmesser von 60 mm. Dadurch ist die Abbildungsleistung insgesamt sehr ordentlich und das Bild ist klar und scharf.

Der Restlichtverstärker ermöglicht dank der zuschaltbaren Infrarotbeleuchtung Beobachtungen über Distanzen von bis zu 180 Metern, was sehr ordentlich ist. Die Bedienung ist komfortabel, es ist trotz sehr ordentlicher Verarbeitung relativ leicht und liegt hervorragend in der Hand. Die zum Betrieb nötige CR-123 3V Batterie ist im Lieferumfang enthalten und auch eine Tasche, ein Tragegurt sowie ein Linsenputztuch liegen bei. Abgerundet wird das Komplettpaket durch ein gutes Stativgewinde und einen Dioptrienausgleich so dass es auch Brillenträger ohne Brille ab etwa 3 Dioptrien gut nutzen können. Leider ist eine Feinabstimmung für geringe Sehschwächen nicht möglich.

Darüber hinaus wird das Bild zum Rand hin recht stark verzerrt und man kann es nicht direkt ans Auge anlegen, sondern muss manuell einen gewissen Abstand einhalten, um das gesamte Bild zu sehen. Dies macht die Handhabung etwas unkomfortabel. In Verbindung mit dem nicht ganz günstigen Preis resultierte aus diesen Schwachpunkten eine Abwertung.

Welche Vorteile und Nachteile das Modell von Yukon vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Reichweite: Bis zu einer Entfernung von etwa 180 Metern lassen sich sehr gut Beobachtungen durchführen.

Generation 1: Das Modell bietet eine ordentliche Restlichtverstärkung, so dass es sich dank Infrarot auch bei absoluter Dunkelheit gut nutzen lässt.

Ausstattung: Mit Stativgewinde, Dioptrienausgleich sowie Infrarot-Licht ist es insgesamt gut ausgestattet.

Bauweise: Durch die kompakte Bauweise liegt es gut in der Hand und lässt sich komfortabel bedienen.

 

Nachteile:

Randunschärfe: Zum Rand hin wird das Bild relativ unscharf.

Dioptrien-Feineinstellung: Leichte Sehschwächen unter 3 Dioptrien lassen sich praktisch nicht ausgleichen.

Entfernung zum Auge: Man muss beim Halten eine gewisse Entfernung zum Auge einhalten, kann es also nicht ganz anlegen.

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7. Bushnell Night Watch 260224

 

Das Monokular-Nachtsichtgerät von Bushnell verfügt über eine 2-fache Vergrößerung, ist mit einem Infrarot-Aufheller ausgestattet und bietet zudem ein Stativanschlussgewinde. Dadurch ist es insgesamt gut ausgestattet. Dies in Verbindung mit der kompakten Bauweise, einer einfachen Handhabung und einem fairen Preis sorgt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Gehäuse ist leicht und robust zugleich und zudem gummiert, so dass es sehr gut in der Hand liegt. Der Objektivdurchmesser liegt bei 24 mm und es bietet auf 100 Meter ein Sehfeld von etwa 35 Metern, was recht ordentlich ist. Auch der Fokussierbereich ist mit bis zu 122 m für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend. Die Schärfentiefe bei Nacht ist aber nicht sehr gut, so dass man häufig nachfokussieren muss. Außerdem reicht der Infrarot-Aufheller effektiv nur etwa 10 bis 20 Meter weit. Durch die geringe Vergrößerung und die nur mittelmäßige Abbildungsleistung sind detailreiche Beobachtungen mit dem Modell nur bedingt möglich. Als guter Allrounder im  Hobbybereich und für einfache Beobachtungen bei Tag und Nacht ohne große Vergrößerung ist das Modell aber dennoch durchaus empfehlenswert.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Monokular ist nicht zu teuer, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut ist.

Bauweise: Es ist kompakt gebaut, lässt sich einfach bedienen und liegt gut in der Hand.

Infrarot: Durch den Infrarotaufheller lassen sich bei Nacht auch Beobachtungen im Nahbereich durchführen, wenn kein Restlicht vorhanden ist.

Ausstattung: Durch Infrarot, Stativgewinde, robustem Gehäuse und einfacher Bedienung ist die Ausstattung insgesamt gut.

 

Nachteile:

Vergrößerung: Das Modell bietet nur eine 2-fache Vergrößerung.

IR-Reichweite: Die Aufhellung ist nur bis zu einer Entfernung von etwa 15 Metern effektiv.

Abbildungsleistung: Die Abbildung ist nicht sehr detailreich und bei Nacht lässt sie zusätzlich deutlich nach.

Schärfentiefe: Mitunter ist häufiges Nachfokussieren nötig, wenn man Beobachtungen in unterschiedlichen Entfernungen durchführt.

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8. Bresser 1877495 Akku-Binokular mit Kopfhalterung und LCD

 

Wenn Sie ein Nachtsichtgerät inklusive Kopfhalterung suchen, können wir das Modell von Bresser sehr empfehlen. Das digitale Nachtsichtgerät bietet einen binokularen Einblick, eine gute Kopfhalterung. Ein Infrarotstrahler mit 7 Stufen ist verbaut, der das Bild auch bei vollständiger Dunkelheit gut erhellt. Die Reichweite ist hier aber auf rund 50 Meter begrenzt.

Die Bedienung ist komfortabel, es ist mit rund 400 Gramm recht leicht und es ist ein Akku integriert, so dass keine Folgekosten durch den Batterietausch entstehen. Das integrierte Display ist angenehm groß, bietet aber nur eine schwache Auflösung, weshalb wir die Variante inklusive Aufnahmefunktion und 3-fachem Zoom empfehlen, auch wenn sie etwas teurer ist. Ohne optischen Zoom und ohne Aufnahmefunktion ist der Einsatzbereich stark eingeschränkt. Zudem ist die Bildschärfe insgesamt nicht sonderlich gut und Brillenträger werden an dem Modell keine Freude haben. Dies in Verbindung mit der einfachen Verarbeitung und der begrenzten Reichweite sorgte insgesamt für einen deutlichen Abzug.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den relativ günstigen Preis in Verbindung mit dem guten Funktionsumfang ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Ausstattung: Mit Display, Aufnahmefunktion und 3-facher Vergrößerung (in der höherwertigen Ausführung) und Infrarotlicht ist die Ausstattung insgesamt gut.

Kopfhalterung: Dank der Halterung kann das Gerät freihändig genutzt werden.

Infrarot: Dank zuschaltbarer Infrarotbeleuchtung ist es im Nahbereich auch in absoluter Dunkelheit nutzbar.

Akku: Das Gerät kann aufgeladen werden.

 

Nachteile:

Zoom: Die einfache Variante muss ohne optische Vergrößerung auskommen und auch die höherwertige Variante bietet nur eine 3-fache Vergrößerung.

Display: Das Display löst nur sehr gering auf, Tagesbeobachtungen machen daher nur wenig Sinn.

Reichweite: Die effektive Reichweite als Nachtsichtgerät liegt nur bei etwa 50 Metern.

Abbildungsleistung: Das Bild ist nicht gestochen scharf und für Live-Beobachtungen ist es nicht empfehlenswert.

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Häufig gestellte Fragen

 

Falls Sie weitere Fragen zum Thema Bildwandler, Restlichtverstärkern oder Wärmebildkameras haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Frage 1: Wie funktioniert ein Nachtsichtgerät?

Das kommt auf die Art des Nachtsichtgeräts an. Man unterscheidet zwischen Bildverstärkern, die schwach vorhandenes Restlicht verstärken, Bildwandlern, die unsichtbare Infrarotstrahlung der Umgebung in sichtbares Licht umwandeln sowie Wärmebildkameras, die ebenfalls Infrarotstrahlung einer bestimmten Wellenlänge sichtbar machen. Die Grundfunktion ähnelt der einer Digitalkamera, denn auch ein hochempfindlicher CCD-Chip einer Digitalkamera kann beispielsweise grundsätzlich Infrarotlicht sichtbar machen und sogar Farbbilder erzeugen. Die meisten Digitalkameras haben im Standard-Fotomodus allerdings einen IR-Blocker vor dem Sensor, um eine Überbelichtung durch Infrarotstrahlung zu vermeiden.

 

Frage 2: Was ist besser: Nachtsichtgerät oder Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera arbeitet im Prinzip ähnlich wie eine Digitalkamera. Über Infrarotstrahlung werden Temperaturunterschiede anders wiedergegeben und sichtbar gemacht. Im Vergleich zu Restlichtverstärkern oder Nachtsichtgeräten lassen sich aber entsprechend auch nur Temperaturunterschiede wie beispielsweise ein Reh im Wald oder Lücken in der Hausdämmung wirklich gut erkennen. Ein helleres Abbild eines dunklen Waldes, in dem sich kein warmer Körper bewegt, kann mit einer Wärmebildkamera nicht erreicht werden.

 

Frage 3: Was kann ein Nachtsichtgerät?

Die meisten einfachen Nachtsichtgeräte für den Amateurbereich sind eher für kurze Distanzen geeignet und hellen das Bild zwar auf, sorgen aber auch für ein rauschendes und körniges Bild. Schwache Lichtquellen wie die vom Mond oder von einer Infrarotbeleuchtung werden verstärkt und besser sichtbar gemacht. Daher werden die meisten klassischen Nachtsichtgeräte für den Privatgebrauch auch als Restlichtverstärker bezeichnet.

Frage 4: Wer hat das Nachtsichtgerät erfunden?

Der Ingenieur H. Gärtner hat bereits im Jahr 1939 gemeinsam mit AEG ein Infrarot-Nachtsichtgerät entwickelt. Zunächst wurde es als militärischer Prototyp eines IR-Nachtsichtgeräts in Form einer Zielvorrichtung vorgestellt.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Tarps im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie ein Tarp kaufen möchten, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich genau mit dem Einsatzbereich befassen und zudem auf die wichtigsten Kriterien wie Größe, Form und Materialzusammensetzung achten. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, umfangreiche Vergleiche anzustellen, können Sie alternativ auch unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen eine Empfehlung für das 3x3m Tarp von DD Hammocks aussprechen, denn es ist sehr hochwertig verarbeitet, lässt sich universell einsetzen und wird inklusive Zubehör geliefert. Alternativ ist auch die Zeltplane von Unigear sehr zu empfehlen, denn es stehen unterschiedliche Farben und Maße zur Wahl, es liegt viel Zubehör bei und der Preis ist verhältnismäßig günstig.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Tarps

 

Bevor Sie sich ein Tarp kaufen, sollten Sie sich ein wenig mit dem Thema befassen, denn Tarps gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit und ohne Zubehör und sie können für unterschiedliche Bereiche eingesetzt werden. Daher haben wir die wichtigsten Kriterien, die Sie beim Kauf beachten sollten, im Folgenden für Sie zusammengefasst, bevor wir Ihnen die besten Tarps des Jahres 2021 präsentieren, die wir im Test ermittelt haben.

Einsatzbereiche von Tarps

Tarps sind vielfältig einsetzbar. Sie werden nicht nur für den Outdoor- und Camping-Bereich gekauft, sondern können beispielsweise auch sehr gut rund um das Haus eingesetzt werden. Durch das robuste und in der Regel wasserdichte Material halten Tarps dem Wetter stand, sind für den Outdoor-Bereich bestens geeignet und können mit Zubehör wie Heringen, Seilen, Karabinerhaken & Co. auch schnell zum kleinen Zelt, zum Sonnensegel oder zum Regendach werden, da sie in der Regel mit Ösen oder Schlaufen ausgestattet sind.

Für welche Bereiche Tarps überwiegend gekauft werden, können Sie dieser kleinen Übersicht entnehmen:

         * Sonnensegel

        * Vorzelt

        * Kompaktes Zelt

        * Zeltplane

        * Regendach

        * Sonnenschutz

        * Hängematte

        * Schlafsackhülle

        * Wasserdichte Bodenunterlage

        * Picknick-Unterlage

        * Auffangen von Regenwasser

        * Überdecke

        * Vorhang

        * Seesack

        * Windschutz

 

Größe und Form

Je nach Einsatzbereich müssen natürlich auch Größe und Form des Tarps stimmen. Hierbei hängt es natürlich nicht nur davon ab, für welchen Bereich Sie ihn nutzen, sondern auch davon, wofür er vielleicht zukünftig noch genutzt werden soll. Als Unterlage sollten Sie beispielsweise überlegen, wie viele Personen darauf Platz finden müssen, während es als Abdeckplane oder Sonnenschutz eher darauf ankommt, dass sie einen bestimmten Bereich abdecken oder ein bestimmtes Volumen überdecken können.

Die Größe der Tarps ist in der Produktbeschreibung natürlich immer angegeben. Häufig können Sie auch zwischen verschiedenen Größen wählen. Besonders gängig sind Tarps in 3×3 Metern, da solche Planen sich sowohl zum Aufbau eines kleinen Vorzelts mit einer Höhe von etwa einem Meter eignen, als auch gut als Unterlage oder Abdeckplane geeignet sind. Quadratische Tarps bzw. rechteckige Tarps sind auch in den Größen 3×4 Meter, 3,5×3,5 Meter oder 4×4 Meter gängig zu bekommen. Viele Hersteller bieten darüber hinaus auch kleinere oder größere Planen in Größen wie beispielsweise 2×3 Meter oder 4,45 x 4,25m. Auf jeden Fall lohnt es sich, sich vorab zu überlegen, welche Größe für die geplanten Einsatzbereiche ideal ist.

Dreieckige Tarps kommen häufig als Regenschutz, Markise oder Sonnensegel zum Einsatz. Hier sind gängige Größen für ein dreieckiges Sonnensegel zwischen 3 Metern Seitenlänge bis hin zu 5 Metern Seitenlänge erhältlich. Auch nicht gleichschenklige Dreiecke mit unterschiedlichen Seitenlängen sind zu bekommen.

Materialien und Preislage

Die meisten Tarps sind wasserdicht, damit man sie auch als Unterlage und Schutz vor Nässe von unten oder oben verwenden kann. Es gibt aber auch Tarps aus anderen Materialien wie Baumwolle oder Polyester, die nicht zusätzlich imprägniert und dadurch nicht wasserdicht sind. Solche Varianten werden beispielsweise gerne als Sonnensegel verwendet, denn hier möchte man nicht, dass sich Wasser auf dem Segel sammelt. Vielmehr geht es darum, Schatten zu spenden und wasserdurchlässig zu sein. Als Camping-Unterlage oder Regenschutz sind sie dadurch aber nicht mehr geeignet.

Je nach Material muss man zudem mit unterschiedlichen Preisen rechnen. Während ein kleines Polyester Tarp ohne Zubehör beispielsweise schon für deutlich unter 15 € zu bekommen ist, muss man für die meisten Tarps aus Baumwolle, Ripstop-Nylon, Sil-Nylon oder Cuben Fibre schon deutlich tiefer in die Tasche greifen. Hier können Gesamtkosten von bis zu 100€ oder sogar mehr entstehen, wenn man ein besonders großes Modell inklusive Zubehör haben möchte. Auf der anderen Seite sind Tarps aus Ripstop-Nylon (häufig PU- oder silikonbeschichtet) oder Sil-Nylon (Polyamid, silikonbeschichtet, wasserdicht und sehr leicht) nicht nur wasserdicht, sondern auch besonders reißfest und langlebig. Je höher Ihre Ansprüche sind, desto eher sollten Sie sich daher für eine Variante aus einem hochwertigen Material entscheiden und nicht nur aufgrund eines günstigen Preises kaufen.

 

6 beste Tarps 2021 im Test

 

Im Test haben wir uns eine Vielzahl unterschiedlicher Tarps angeschaut und die Testsieger für Sie zusammengefasst. Wie unsere jeweilige Erfahrung mit dem Tarp ausgefallen ist, welche Stärken und Schwächen es vereint und wofür es besonders gut geeignet ist, können Sie dem jeweiligen Testbericht entnehmen. Unter den besten Tarps 2021 werden Sie mit Sicherheit ein empfehlenswertes Modell finden, unabhängig davon, ob für Ihre Zwecke ein hochwertiges, großes oder teures oder einfach nur ein günstiges Tarp in Frage kommt.

 

1. DD Hammocks Tarp PU-beschichtetes Polyester 3x3m mit Zubehör

 

Als Testsieger und damit bestes Tarp konnte sich das Modell von DD Hammocks durchsetzen. Es handelt sich um ein 3x3m Tarp, das inklusive vier Abspannseilen mit einer Länge von je 2m sowie vier Erdnägeln geliefert wird.

Zwar ist das Produkt im Vergleich zu anderen Modellen ein gutes Stück teurer, die Verarbeitung ist allerdings auch sehr hochwertig, denn es besteht aus solidem, reißfestem und wasserdichtem 190T Polyester mit 3mm Beschichtung, so dass es komplett wasserundurchlässig ist und auch Wind gut standhält. Alle Nähte sind zusätzlich versiegelt und es sind insgesamt 19 Fixierungspunkte vorhanden, um es bei Bedarf auch straff spannen zu können. Es sind zudem nicht nur einfache Ösen verarbeitet, die ausreißen könnten, sondern es gibt Schlaufen, die zusätzlich fixiert und vor dem Ausreißen geschützt sind. Dies macht das Tarb besonders widerstandsfähig, reißfest und langlebig.

Die Einsatzbereiche sind vielfältig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich trotz des höheren Preises sehr gut ist. Wer ein langlebiges Produkt sucht, der kommt hier voll auf seine Kosten. Zudem können Sie zwischen verschiedenen Farbvarianten wählen. Beachten Sie aber, dass das Gewicht inklusive Transportsack und Zubehör bereits bei rund 930 Gramm und nicht wie angegeben nur 780 Gramm liegt.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch die sehr hochwertige Verarbeitung und gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut.

Material: Das beschichtete 190T Polyester ist langlebig, reißfest und wasserundurchlässig.

Lieferumfang: Neben der Plane selbst werden auch vier Abspannseile sowie vier Erdnägel mitgeliefert.

Schlaufen: Die insgesamt 19 Fixierungspunkte sind außen mit fest vernähten und verstärkten Schlaufen realisiert, was sehr vorteilhaft ist, wenn es stark gespannt werden soll.

 

Nachteile:

Gewichtsangabe: Sowohl das Tarp als auch das Gesamtpaket inklusive Zubehör ist rund 200 Gramm schwerer als angegeben.

Preis: Preislich liegt das Produkt ein gutes Stück über den meisten anderen, so dass ein Kauf nur dann wirklich sinnvoll ist, wenn Sie es intensiv nutzen möchten.

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2. Unigear Tarp 210D Oxford 3x4m oder 3x3m mit Zubehör

 

Bei dem Modell von Unigear können Sie zwischen zwei Größen und verschiedenen Farben wählen. Es werden stets sechs Abspannseile aus Nylon und sechs Erdnägel mitgeliefert, so dass es out of the box bereits als Vorzelt oder Regenschutz aufgespannt werden kann.

Das 210D Oxford Gewebe mit PU-3000-Beschichtung ist komplett wasserdicht und witterungsbeständig. Dadurch sind die Einsatzbereiche sehr vielfältig, denn auch Sonne wird sehr gut abgehalten (UV 50+). Bei der 3x3m großen Variante sind leider nur 8 Fixierpunkte in Form von Schlaufen vorhanden, was je nach Einsatzbereich etwas knapp bemessen sein kann. Bei der 4x3m großen Variante sind es hingegen bereits 18 Stück und bei der 5x3m Variante insgesamt 19. Hier werden dann auch bereits acht statt sechs Aluminium-Heringe und Nylonseile mitgeliefert. Beachten Sie außerdem, dass die in den Schlaufen eingearbeiteten Ösen nicht so reißfest sind, wie es bei manch anderem Modell der Fall ist. Es ist daher besser, direkt über die Schlaufen zu fixieren. Für Tarpstangen reichen die Ösen aber aus. Eine praktische Transporttasche liegt bei und mit einem Gesamtgewicht von etwa einem Kilogramm inklusive Zubehör lässt es sich noch gut transportieren und verstauen.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis und den guten Lieferumfang ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Material: Das beschichtete 210D Oxford-Gewebe ist reißfest und wasserundurchlässig.

Lieferumfang: Neben der Plane selbst werden auch sechs (maximal 8) Abspannseile sowie sechs (max. 8) Erdnägel mitgeliefert.

Varianten: Sie können zwischen drei verschiedenen Größen und Farben wählen.

Schlaufen: Als Fixierungspunkte stehen Schlaufen zur Verfügung, in die zusätzlich Ösen eingearbeitet sind.

 

Nachteile:

Schlaufen bei 3x3m Variante: Bei dem kleinen Modell sind nur insgesamt acht Fixierpunkte angebracht, was gegebenenfalls etwas knapp bemessen ist.

Ösen in Schlaufen: Die Ösen können bei starker Belastung mitunter ausreißen, daher ist die Fixierung über die Schlaufen direkt empfehlenswerter.

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3. Tatonka Tarp 2 185T Polyester 2,85x3m ohne Zubehör

 

Das Tarp von Tatonka misst 2,85×3,00m und ist preislich auf einem höheren Niveau angesiedelt als die meisten anderen Modelle. Allerdings ist die Verarbeitung dank getapter Nähte, solidem 185T Polyester mit wasserdichter Beschichtung sowie guter Materialstärke auch sehr hochwertig. Insgesamt sind neun Abspannpunkte angebracht, die in Form von Schlaufen und/oder verstärkten Ösen realisiert sind. Ösen zur Aufnahme von Tarpstangen gibt es insgesamt vier. Sowohl die Befestigungsschlaufen als auch die Ösen sind sehr hochwertig verarbeitet und das Material hält zudem einer Wassersäule von bis zu 8.000mm stand. Dadurch ist es auch als solides Zelt sehr gut geeignet.

Leider wird keinerlei Zubehör mitgeliefert, so dass Sie zur Verwendung als Zelt zusätzlich noch Abspannseile und Erdnägel kaufen müssen, was den Preis nochmals nach oben treibt. Hierunter leidet das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich. Allerdings sprechen Robustheit, Verarbeitung und Materialbeschaffenheit für sich. Wer auf der Suche nach einem langlebigen, besonders reißfesten und wasserdichten Tarp ist, der kommt mit dem Modell von Tatonka voll auf seine Kosten.

 

Vorteile:

Material: Das beschichtete 185T Polyester ist besonders langlebig und widerstandsfähig.

Verarbeitung: Die zusätzlich getapten Nähte, die verstärkten Endpunkte und soliden Ösen sowie Schlaufen ist die Verarbeitung insgesamt sehr hochwertig.

Schlaufen: Als Fixierungspunkte stehen sehr gute Schlaufen zur Verfügung und es sich zusätzlich Ösen für Tarpstangen vorhanden.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem sehr hohen Niveau.

Ohne Zubehör: Abspannseile oder Erdnägel sind im Lieferumfang noch nicht enthalten.

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4. Aqua Quest Guide Ripstop SilNylon 3x2m bis 6x4m ohne Zubehör

 

Das Modell von Aqua Quest vereint eine solide Verarbeitung und robustes Material mit einem möglichst geringen Gewicht. Mit nur etwa 430 Gramm für die 3x2m große Variante ist es extrem leicht und ist dennoch komplett wasserundurchlässig, was an der guten Dual-Beschichtung mit Polyurethan und Silikon liegt.

Sie können zwischen verschiedenen Größen, zwei Farben und einem Kit inklusive Zubehör (sechs Abspannseile und Erdnägel sowie Transportbeutel beziehungsweise ohne Zubehör wählen. Insgesamt sind 13 oder 17 Abspannpunkte in Form von Schlaufen vorhanden, Ösen für Tarpstangen gibt es hingegen nicht. Die Schlaufen sind zusätzlich verstärkt und halten trotz der geringen Materialstärke auch größerer Beanspruchung gut stand, was an dem guten 40D Ripstop Nylongewebe liegt. Zwar ist das Produkt preislich auf einem hohen Niveau angesiedelt, die Kombination aus möglichst geringem Gewicht und hoher Widerstandsfähigkeit wird aber für viele interessant sein.

 

Vorteile:

Material: Das 40D Ripstop Nylongewebe ist zusätzlich mit einer PU- und Silikonbeschichtung versehen, so dass es leicht, wasserdicht und langlebig ist.

Verarbeitung: Das Tarp ist hochwertig verarbeitet, gut verstärkt und entsprechend langlebig.

Varianten: Es stehen verschiedene Farben und Größen zur Auswahl und auch ein Komplettset inklusive Zubehör ist erhältlich.

Schlaufen: Als Fixierungspunkte sind zusätzlich verstärkte Schlaufen angebracht, die widerstandsfähig und gut verarbeitet sind.

Gewicht: Durch die fehlenden Ösen und das recht dünne Material ist das Gewicht besonders gering.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem hohen Niveau.

Keine Ösen: Zu Gunsten des geringen Gewichts müssen Sie auf Ösen für Tarpstangen verzichten.

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5. AmazonBasics Camping-Plane Rip-Stop-Gewebe 2,43x3m ohne Zubehör

 

Wenn Sie einfach nur auf der Suche nach einer einfachen Campingplane mit Ösen für Tarp-Stangen sind, wird das sehr günstige Tarp von AmazonBasics für Sie interessant sein. Sie können zwischen verschiedenen Maßen wählen, es handelt sich um Ripstop-Gewebe und durch die beidseitige PU-Beschichtung ist es komplett wasserdicht.

Entlang der Außenkante sind rostfreie Ösen eingearbeitet, die für eine straffe Fixierung zwar nicht ausreichend verstärkt sind, um die Plane als Unterlage oder zur Anbringung von Tarpstangen zu nutzen, reichen sie aber völlig aus. Zusätzliches Zubehör wird nicht mitgeliefert, allerding ist das Produkt auch eher zum Abdecken oder als Unterlage gedacht und nicht unbedingt als Sonnensegel oder Vorzelt. Die Einsatzbereiche sind entsprechend etwas eingeschränkter. Wenn Sie aber eine Campingplane suchen, werden Sie hier fündig und kommen voll auf Ihre Kosten, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Material: Es handelt sich um beidseitig PU-beschichtetes Rip-Stop-Gewebe, so dass di e Plane komplett wasserdicht ist.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist die Verarbeitung hochwertig und ausreichend. Auch die  Ösen sind ausreichend verstärkt, um die Plane mit Erdnägeln zu fixieren oder Tarpstangen aufzusetzen.

 

Nachteile:

Einsatzbereich: Das Tarp ist als Zelt-Unterlage zum Camping oder als Abdeckung konzipiert. Zum Aufspannen ist es nicht ideal.

Keine Schlaufen: Schlaufen zum Spannen sind nicht vorhanden.

Kein Zubehör: Es wird ausschließlich die Plane geliefert. Zubehör liegt nicht bei.

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6. TheBlueStone Hammock Plane aus Dacron 3x3m mit Zubehör

 

Wenn Sie einen soliden Mittelweg aus Verarbeitung, universellen Einsatzbereichen und fairem Preis suchen, ist das Komplettset von theBlueStone für Sie sicherlich interessant. Zwar steht nur eine Größe und Farbe zur Wahl, das Set überzeugt aber durch einen guten Lieferumfang, eine solide Verarbeitung und einen insgesamt sehr fairen Preis.

Insgesamt misst das Tarp 3×3 Meter, es werden acht Heringe und Abspannseile aus Nylon mitgeliefert und die Plane ist aus nahezu wasserdichtem Dacron-Gewebe gefertigt, was sie leicht und langlebig macht. Um es komplett wasserdicht zu bekommen, sollte es vor der Ersten Nutzung aber zusätzlich imprägniert werden. Sowohl als Abdeckung, Zelt oder Sonnen- bzw. Regensegel ist das Produkt grundsätzlich gut geeignet. Im Vergleich zu anderen Materialien ist es aber nicht ganz ideal als Unterlage geeignet, denn es ist nicht ganz so reißfest wie beispielsweise eine dicke PU-beschichtete Zeltplane.

Auf Schlaufen müssen Sie leider verzichten, die Ösen sind aber insgesamt ordentlich verarbeitet, rostfrei und gut gegen Ausreißen geschützt, so dass Sie die Plane insgesamt gut spannen können.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der guten Verarbeitung und Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Lieferumfang: Abspannseile und Erdnägel (rostfrei) werden ebenso mitgeliefert, wie eine Transporttasche.

Material: Das Dacron-Gewebe ist leicht, widerstandsfähig und bereits ab Werk nahezu komplett wasserdicht, obwohl es dünn ist.

Verarbeitung: Die Ösen und mittigen Schlaufen sind insgesamt ordentlich verarbeitet und reißen nicht aus.

 

Nachteile:

Keine Schlaufen: Schlaufen zum Spannen sind nur mittig, nicht jedoch außen angebracht.

Nicht als Unterlage: Das Modell ist primär zum Aufspannen gedacht. Für eine Unterlage hätte es etwas reißfester sein müssen.

Nicht komplett wasserdicht: Wenn Sie es als alleinigen Regenschutz nutzen möchten, sollte es vor der Nutzung vorher zusätzlich imprägniert werden.

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Häufig gestellte Fragen

 

Sollten Sie noch weitere Fragen zu Tarps oder den Herstellern haben, kann Ihnen unser FAQ-Bereich vielleicht weiterhelfen. Falls Sie darüber hinaus Fragen haben oder Informationen benötigen, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

 

Frage 1: Wofür kann man ein Tarp benutzen?

Im Prinzip handelt es sich bei einem Tarp um eine Zeltplane. Im Vergleich zum Zelt werden Tarps aber ohne Zubehör wie Stangen, Heringe und so weiter geliefert. Die Einsatzbereiche sind also sehr vielfältig und reichen von der Verwendung als Regendach oder Sonnensegel über das Aufspannen als Vorzelt bis hin zur Nutzung als Hängematte oder wasserdichte Unterlage zum Picknick.

Frage 2: Wie kann ich aus einem einfachen Tarp ein Zelt machen?

Wenn die Plane vorhanden ist, braucht man eigentlich nur noch Abspannseile, eine Stange, Halteclips sowie Heringe und gegebenenfalls Karabinerhaken. Darüber hinaus hilft eine Kederschiene bzw. eine Randverstärkung in Form einer Keder. Empfehlenswert sind zudem ein Moskitonetz, eine Unterlage und ein Reparatur-Kit, falls ein Loch entsteht.

 

Frage 3: Was sind die bekanntesten Hersteller von Tarps?

Viele Zelthersteller bieten auch Tarps an, die beispielsweise als Vorzelt oder wasserundurchlässige Unterlage genutzt werden können. Das Angebot am Markt ist also entsprechend groß. Zu den bekannteren Herstellern gehören beispielsweise Tatonka, Aqua Quest, Coleman, Hilleberg, DD Hammocks oder auch Amazonas, Wechsel und Lyduo.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Zelt im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Es ist recht aufwändig, das beste Zelt zu finden, denn die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen sind mitunter sehr groß. Wir empfehlen, sich zunächst mit den verschiedenen Arten von Zelten auseinanderzusetzen und erst dann Kriterien wie Ausstattung, Qualität sowie Auf- und Abbau zu befassen. Wenn Sie alle Kriterien berücksichtigen möchten, kann die Recherche mitunter sehr aufwändig werden. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt, sind Sie hier richtig, denn wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt. So können Sie eine schnelle und unkomplizierte aber dennoch gute Entscheidung treffen. So können wir Ihnen das Cardova 1 von Grand Canyon sehr empfehlen, denn das Zelt ist solide verarbeitet, lässt sich sehr kompakt zusammenpacken und ist zudem sehr günstig. Alternativ ist auch das Wurfzelt 2 Seconds II von Quechua sehr empfehlenswert, denn das Wurfzelt lässt sich sehr schnell aufbauen, ist solide verarbeitet und lässt sich kompakt verstauen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Zelte

 

Wenn der nächste Ausflug bereits geplant ist und Sie sich nur noch für die richtige Outdoor-Ausrüstung entscheiden müssen, dann fangen Sie am besten mit dem Zelt an. Welches Modell für Sie als bestes Zelt in Frage kommt, sollten Sie vor allem von Kapazität bzw. Zelttyp, Funktion und Qualität abhängig machen. Ein günstiges Zelt ist natürlich auch immer eine gute Idee. Wir haben neben der Top 5 der besten Zelte 2021 auch eine detaillierte Kaufberatung für Sie zusammengestellt, in der wir das Angebot auf dem Markt für Sie näher erläutern und in jedem wichtigen Bereich unserer Empfehlung aussprechen.

Zelttyp

Zunächst einmal sollten Sie nach eine Zelt Ausschau halten, das für die Personenanzahl geeignet ist, mit der Sie in dem Zelt übernachten wollen. Während es geräumige Familienzelte gibt, findet natürlich auch eine Einzelperson ihr perfektes Dach über dem Kopf. Die gängigsten Zelte sind für zwei bis drei Personen und beruhen jeweils auf unterschiedlichen Systemen.

So findet sich z.B. die klassische Konstruktion aus Stangen, Bögen und Heringen. Vor allem die großen Zelte, die oft etwas schwieriger im Aufbau sind, müssen mit der gängigen Methode auskommen. Letztere ist dafür sehr zuverlässig und teilweise so durchdacht, dass sich das Gesamtgewicht nur noch auf ein Minimum beläuft.

Einige Modelle haben eine geringe Anzahl an Extras und wenig Gestänge, wie Fenster, Vordach & Co. Andere hingegen sind so gut ausgestattet, dass an alles gedacht wird.

Und dann wären da noch die Wurf- bzw. Sekundenzelte, die, wie die Namen es bereits verraten, besonders rapide auf- und wieder ab zu bauen sind. Dabei stehen die Zelte von selbst und brauchen die Befestigung im Boden lediglich bei schlechten Wetterbedingungen mit viel Wind. In der Nacht liegen Sie ja auch selbst im Zelt und beschweren es zusätzlich. Diese „Tunnelzelte“ sind besonders auf Festivals oder im heimischen Garten begehrt, da dort vorhersehbare Witterung herrscht. Im Gebirge empfiehlt sich vermutlich eher ein flexibel anzubringendes Modell, bei der Sie je nach Belieben eine, zwei oder drei Schlafkabinen bauen können und für den Fall, dass nicht genug Platz ist, auch einmal auf das praktische Vordach verzichten können.

 

Ausstattung

Je nach Kategorie bringen die verschiedenen Zelte auch eine mehr oder weniger umfangreiche Ausstattung mit sich. Im Vergleich zu Kompakt-Zelten verfügen die großen Zelte zwar über diverse Extras, aber die machen sich dann auch im Gewicht bemerkbar.

Ein Basismodell verfügt z.B. über eine hochgezogene Bodenwanne, Moskitonetz und zusätzliche Abspannleinen. Auch ein paar Innentaschen sind häufig mit in die Zeltwände eingearbeitet.

Ein umfangreicher ausgestattetes Modell kann hingegen auch durch Flexibilität punkten. So finden sich meistens Fenster, die Sie nach Bedarf öffnen und schließen bzw. komplett abdecken können. Auch ein Wetterschutzdach ist häufig dabei, damit bei Regen keine Feuchtigkeit nach Innen gelangt und Sie gut geschützt nach draußen treten können.

Bei manchen Zelten ist das Innenzelt separat nutzbar und Sie können z.B. vom Schlafplatz aus in den Sternenhimmel blicken – die meisten Hersteller verwenden außerdem atmungsaktive Materialien, was Sie beinah im Freien schlafen lässt und dennoch vor Moskitos und anderen unwillkommenen Tierchen schützt.

Natürlich bieten die Großraumzelte ebenfalls eine durchdachte Aufteilung, die es Ihnen ermöglicht, mit der ganzen Familie oder eine größeren Gruppe Freunde zu verreisen und dennoch ein wenig Privatsphäre zu haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Belüftungs-Eigenschaften. Einige Zelte verfügen über ein gut organisiertes System aus klappbaren Öffnungen und Schlitzen zur Ventilation, während andere lediglich im Dach eine kleine Öffnung haben und die Luft nur dann zirkuliert, wenn das Zelt offen gelassen wird.

Qualität

In puncto Qualität sind bei Zelten vor allem Material und Verarbeitung von Interesse. Im Preisvergleich zeichnen sich die teureren Modelle oft auch durch intelligentes Gewebe aus – so arbeiten viele Hersteller mit atmungsaktivem Polyester für das Innenzelt, das eine Kondenswasserbildung verhindert und für gesunde und angenehme Luft zur Nacht sorgt, selbst wenn es in kälteren Gebieten genutzt wird.

Auch Wasser von außen sollte natürlich kein Problem werden. Der Boden ist oft aus PE-Folien gefertigt und sorgt für vollkommene Wasserundurchlässigkeit von unten.

Das Außenzelt selbst sollte bei Regenschauern ebenfalls standhalten können und je nach Preisklasse finden Sie eine Wassersäule von 2000 bis 5000 ml, wobei Letzteres durchaus auch stärkeren Regen abhält.

Vor allen Dingen bei der Konstruktion und der Verarbeitung der Einzelteile gibt es enorme Unterschiede. Während sich einige Zelte nur für sanfte Bedingungen eignen, können anderen mit Seilen, Heringen und einer robusten Bauweise auch mit ins Hochgebirge genommen werden. Andere würden bei stärkeren Winden versagen und Sie sich ggf. mit gebrochenen Stöckern und eingestürzten Zeltdächern wiederfinden. Wie viel Sie letztlich ausgeben wollen, hängt natürlich auch vom Einsatzort ab – generell gilt eine höhere Qualität bei höherem Preis. Dennoch gibt es Ausnahmen und Sie sollten stets auf die Materialwahl und die Fertigung achten, bevor Sie ein Zelt nach dem Preis be- bzw. verurteilen…

 

5 besten Zelte 2021 im Test

 

Je nach Einsatzgebiet und Anzahl der Nutzer kommt ein anderes Modell für Sie als bestes Zelt in Frage. Daher wurden im Test die beliebtesten Modelle unterschiedlicher Größen und Bauarten unter die Lupe genommen und in Form der Top-5-Liste der besten Zelte des Jahres 2021 für Sie zusammengefasst. In der Top-5-Liste finden Sie einen Testsieger je Kategorie, sodass Sie ein empfehlenswertes Modell finden, unabhängig davon, ob das Zelt 2 Personen oder mehr Platz bieten soll beziehungsweise ob Sie ein günstiges Zelt oder ein großes Luxuszelt kaufen möchten.

 

1. Grand Canyon Cardova 1 Tunnelzelt für 1-2 Personen

 

Als bestes Trekking- beziehungsweise 1 – 2 Mann Zelt konnte sich das Modell von Grand Canyon durchsetzen. Das günstige und zugleich zuverlässige Zelt für unterwegs bietet ausreichend Platz für ein bis zwei Personen, ist solide und sorgfältig verarbeitet und bietet eine sehr gute Funktionalität. Besonders vorteilhaft sind das kompakte Packmaß und das geringe Gewicht, was allerdings etwas zu Lasten der Materialqualität geht. Insbesondere durch das gute System mit nur einem Gestängebogen reduziert sich das Gesamtgewicht beachtlich auf gerade einmal zwei Kilogramm. Der Stoff ist mit einer Wassersäule von 2000 Millimeter zwar noch ordentlich und für die meisten Witterungsbedingungen ausreichend, hält Dauerregen mit Wind im Vergleich zu hochwertigeren Stoffen aber etwas schlechter Stand.

Das Zelt verfügt über eine hochgezogene Bodenwanne, RV-Abdeckung, Moskitonetz im Eingang sowie sauber verklebte Nähte, zwei Innentaschen und zusätzliche Abspannleinen für extreme Wetterbedingungen. Außerdem ist das Innenzelt separat nutzbar.

Aufgebaut misst das Innenzelt 2,50 x 1,45 x 1,10 Meter und das Gesamt-Stellmaß liegt bei 2,6 x 1,55 x 1,15 Metern, bei einem Packmaß von nur etwa 62 x 15 Zentimetern. Die Verarbeitung des Glasfibergestänges und des Polyethylenbodens sind insgesamt sehr gut und auch die Heringe aus Stahl konnten im Test überzeugen. Durch den atmungsaktiven Polyester ist das Raumklima im Inneren stets gut und auch der Aufbau ging im Test schnell von statten. Insgesamt lohnt sich die Investition für alle, die auf der Suche nach einem leichten Zelt sind, in dem notfalls auch zwei Personen Platz finden können. Preislich liegt es im Einstiegsbereich und bietet dadurch ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

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2. Quechua 2 Seconds II Wurfzelt

 

Bei dem Modell von Quechua handelt es sich um ein 2-Mann-Wurfzelt, das sich innerhalb von nur wenigen Sekunden aufbauen lässt, da es sich selbst entfaltet. Es ist in mehreren verschiedenen Farbvarianten erhältlich und lässt sich neben dem schnellen Aufbau auch einfach und schnell wieder auf ein kompaktes Packmaß zusammenfalten. Im Labor wurde es mit 200 Litern Wasser pro Stunde pro Quadratmeter berieselt, was das Material gut aushielt und entsprechend auch im Alltag für die meisten Wetterlagen völlig ausreicht.

Wenn es windstill ist, kann das Modell problemlos auch ohne Heringe oder Spannseile verwendet werden, allerdings sind diese im Lieferumfang natürlich dennoch enthalten, falls das Wetter einmal etwas rauer ist. Das Innenzelt besteht aus atmungsaktivem Polyester, wodurch die Bildung von Kondenswasser zuverlässig verhindert wird. Obwohl es locker für zwei Personen ausreicht, ist das Packmaß angenehm gering und es wiegt nur rund 2,7 Kilogramm, sodass es durchaus auch für Backpacker sehr gut geeignet ist. Das Gesamt-Außenmaß beträgt rund 2,30 x 1,40 Meter bei einer Schlaffläche von 1,20 x 2,10 Metern.

Insgesamt überzeugte das Modell auf ganzer Linie, lediglich die Tatsache, dass Innen- und Außenzelt mit einer Haupt-Schnur verbunden sind, die sich im Falle eines Risses kaum Tauschen lässt, sorgte bei einigen Testern nach langem intensiven Gebrauch für Unmut.

 

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3. High Peak Zelt Nevada 3 Iglu-Zelt für 3 Personen

 

Als bestes 3 Mann Zelt überzeugte das Modell von High Peak. Es besteht komplett aus Polyester, hat gute Belüftungseigenschaften und bietet neben einem Wetterschutz-Eingang und einem Doppeldach noch drei Innenzelt-Taschen.

Mit einer Wassersäule von 2.000 Millimetern gehört das Material zwar nicht zu den wasserdichtesten oder robustesten, reicht aber im Normalfall völlig aus und die Materialstärke kommt natürlich dem Packmaß zugute, das mit einem Durchmesser von 16 Zentimetern, einer Länge von 51 Zentimetern und einem Gewicht von 3,4 Kilogramm für ein 3-Mann-Zelt sehr gering ist. Die Liegefläche liegt bei 2,05 x 2,05 Metern auf eine Höhe von 1,20 Metern, sodass drei Personen problemlos Platz finden.

Auf- und Abbau ließ sich im Test auch von Laien gut bewerkstelligen, sodass das Zelt unterm Strich durch eine gute Verarbeitung und Ausstattung in Verbindung mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis überzeugen konnte. Lediglich die insgesamt etwas schlechteren Belüftungseigenschaften sorgten bei einigen Testern für eine etwas schlechtere Einschätzung, denn mitunter kommt es zu Kondenswasserbildung, insbesondere wenn die Nächte etwas kälter sind. Besonders stark tritt der Effekt auf, wenn es unter 10°C kalt ist, sodass das Modell insbesondere für laue Nächte geeignet ist, in kalter Umgebung aber etwas schlechter abschneidet.

 

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4. CampFeuer 1050 Campingzelt für 4 Personen

 

Das große 4 Personen Zelt von CampFeuer überzeugte durch eine hervorragende Verarbeitung, zwei separate Räume und ein sehr gutes Material, das auch widrigsten Witterungsbedingungen sehr gut standhalten kann. Der Stoff aus Polyester hält einer Wassersäule von bis zu 5000 Millimetern stand, das Zelt bleibt dabei aber dennoch atmungsaktiv, da die Schlafkabine aus einem atmungsaktiven Gewebe besteht. Es stehen zwei Seiten- und ein Vordereingang zur Verfügung und der fest vernähte PE-Folienboden sorgt für eine Wasserundurchlässigkeit von unten. Es bietet zudem Fenster, die bei Bedarf blickdicht verschlossen werden können und der obere Fensterbereich der seitlichen Fenster ist mit Moskitonetzen versehen.

Insgesamt misst das Modell im aufgebauten Zustand 3,75 x 3,05 x 2,05 Meter, hat ein Gesamtgewicht von etwa 13 Kilogramm und das Tunnelzelt besteht aus einer Schlafkabine, die wahlweise in zwei separate Kabinen unterteilt werden kann. Der Aufbau ist im Vergleich zu einem kleinen Kompaktzelt natürlich deutlich aufwendiger, lässt sich aber trotz der Größe auf ein recht kompaktes Maß von 72 x 39 x 33 Zentimeter zusammenfalten.

Allerdings geht diese sehr kompakte Bauweise etwas zu Lasten der Materialstärke. Aufgrund der Größe sollte es bei sehr starken Regen und Wind nicht unbedingt verwendet werden, denn es bietet eine große Angriffsfläche, sodass Stangen sogar brechen können, oder an der einen oder anderen Stelle etwas Wasser eindringen kann.

 

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5. Qeedo Quick Oak 3 Personen Campingzelt

 

Bei dem Modell von Qeedo handelt es sich um ein Sekundenzelt für drei Personen, das sich innerhalb von nur wenigen Sekunden aufbauen lässt. Auch das Zusammenpacken geht sehr schnell und komfortabel und ist auch für Laien problemlos möglich. Außenzelt und Bodenwanne lassen sich mit Heringen sichern und anschließend mit Abspannseilen befestigen, die bei Windstille aber nicht unbedingt benötigt werden, denn es ist frei- und selbststehend.

Das Zelt ist mit einer Schlafkabine und zwei Eingängen ausgestattet und misst insgesamt 3 x 2 x 1,30 Meter, sodass es ausreichend Platz für drei Personen bietet. Gepackt misst es noch 78 x 17 x 17 Zentimeter bei einem Gewicht von rund 5,2 Kilogramm. Das Material ist ebenfalls ordentlich und hält einer Wassersäule von 3.000 Millimetern stand, sodass es auch bei etwas widrigeren Bedingungen durchaus gut verwendet werden kann.

Es ist in mehreren Farben erhältlich, hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn insbesondere die grellen Farben ziehen Insekten sehr stark an. Außerdem sollten Sie beachten, dass das Innenmaß mit rund 1,90 Metern sehr knapp bemessen ist und für Personen über 1,85 Meter Körpergröße daher nicht gut geeignet ist. Ansonsten überzeugte das Modell aber auf ganzer Linie und ist als schnell aufstellbares 3-Personen-Zelt sehr empfehlenswert.

 

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Bibliographie:

i) thetrailgirl.com/best-truck-tent-for-toyota-tundra/

ii) Camping in Germany

iii) 10 Tips for Tent Camping

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Schlauchboot – Vergleich & Kaufberater

 

Wenn Sie das beste Schlauchboot suchen, sollten Sie sich mit dem Kauf etwas Zeit nehmen und in Ruhe die verschiedenen Kriterien und Faktoren abwägen. So sollten Sie nicht nur die verschiedenen Arten von Schlauchbooten kennen, sondern sich insbesondere auch mit den verschiedenen Böden der Boote sowie natürlich der Verarbeitung, Ausstattung und Preislage befassen. Falls Ihnen dies jedoch zu aufwändig ist und Sie lieber eine schnelle und dennoch gute Kaufentscheidung treffen wollen, können wir Ihnen weiterhelfen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell Excursion 5 von Intex sehr empfehlen, denn das Schlauchboot überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis dank des günstigen Preises in Verbindung mit einer soliden Verarbeitung, guten Ausstattung und Platz für bis zu fünf Personen. Auch das Modell Seahawn 2 von Intex ist sehr empfehlenswert, denn das Boot ist sehr günstig, aber dennoch gut ausgestattet und bis 200 kg belastbar.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Schlauchboote Kaufberatung

 

Das Angebot an Schlauchbooten ist riesig. Natürlich können Sie einfach ein günstiges Schlauchboot kaufen, das im Preisvergleich gut abgeschnitten hat. Letztendlich kann dies aber dazu führen, dass Sie nach dem Kauf mit dem Boot sehr unzufrieden sind, da es nicht Ihren Erwartungen entspricht. Unsere Empfehlung lautet daher, sich zunächst mit den verschiedenen Klassifizierungsmöglichkeiten und den verschiedenen Arten von Einlegeböden zu befassen. Erst dann sollte man sich mit weiteren Kaufkriterien befassen und versuchen herauszufinden, welches Modell als bestes Schlauchboot für seine Zwecke in Frage kommt. Um Ihnen eine kleine Kaufempfehlung mit an die Hand zu geben, können Sie im Anschluss an unsere Kaufberatung eine Übersicht über die besten Schlauchboote des Jahres 2021, die wir im Test ermittelt haben.

Klassifizierung von Schlauchbooten

Zwar dienen Schlauchboote alle einem ähnlichen Zweck, es gibt aber eine große Anzahl an verschiedenen Bauweisen und damit auch Einsatzbereichen. Was alle Schlauchboote gemeinsam haben ist die Tatsache, dass sie aufblasbar sind. Meist besteht der Schlauch aus Gummi, Kunststoff oder einem weichen PVC bzw. anderen gummiartigen Geweben. Es gibt einen Rumpf, der gleichzeitig die Außenseite des Bootes ist. Dies ist der aufblasbare Teil, der entweder mit Gas oder Luft befüllt wird. Im Vergleich zu klassischen Booten sind sie durch die Konstruktion deutlich leichter und auch bei einer Gewichtsverlagerung kann das Boot nicht kentern. Da es aber sowohl Mini-Schlauchboote für den Einsatz auf ruhigen Gewässern oder zum Planschen im Pool als auch große Schlauchboote mit Metallboden und Außenmotor gibt, macht es Sinn, sie zu klassifizieren. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen:

Schlauchboot nach Einsatzbereich: Wenn Sie wissen, wo Sie das Boot überwiegend verwenden werden, macht eine Klassifizierung nach Einsatzbereich Sinn. So gibt es das einfache Gummiboot, das zum Baden geeignet ist. Es wird häufig im Urlaub verwendet, ist sehr günstig, dafür aber auch sehr klein und nur für den Freizeiteinsatz geeignet. Größeren Anforderungen kann es nicht standhalten. Auch ein aufblasbares Kanu oder Kajak ist ein Schlauchboot, das aber primär für den Einsatz auf dem Fluss geeignet ist. Dort kommt es beim Wassersport häufig zum Einsatz.

Kleine Beiboote, die Yachttender eignen sich bereits für etwas größere aber ruhige Gewässer. Raftingboote hingegen können bereits im Wildwasser eingesetzt werden. Allerdings sind sie von der Bauweise häufig eher an einem Floß angelehnt als an einem großen Schlauchboot. Sie sind aber recht groß und häufig finden etwa 10 Personen auf ihnen Platz.

Sport-Schlauchboote sind meist mit einem Außenmotor ausgestattet und verfügen über einen aufblasbaren Kiel. Der Rumpf ist meist fest, der Boden aber meist aufblasbar. Offshore-Schlauchboote hingegen verfügen über einen festen Boden und ebenfalls über einen Außenmotor.

Schlauchboote nach Bauweise: Auch nach der Bauweise kann man Schlauchboote unterteilen. Überwiegend unterteilt man hier nach der Art des Einlegebodens. Hierauf gehen wir im nächsten Abschnitt nochmals genauer ein. Letztendlich sind Modelle mit festem Einlegeboden für professionelle Einsätze meist gut geeignet, kommen aber häufig auch im sportlichen Bereich zum Einsatz. Viele Modelle verfügen zudem über einen festen Rumpf aus Aluminium oder Kevlargewebe und der Schlauch ist hier nur umlaufend um den Rumpf. Solche Boote sind häufig – aber nicht immer – auch ohne Schlauch schwimmfähig.

Schlauchboote nach Antriebsart: Es gibt bei Schlauchbooten verschiedene Antriebsarten. Angefangen vom Paddel über Ruder und Wasserantrieb per Jet mit Rückstoßprinzip bis hin zu Elektro- und Benzinmotoren mit Propeller. Kleinere Schlauchboote sind stets schwächer motorisiert als große Modelle aus Kunststoff. Außerdem sind große Boote mit Motor im Vergleich zum einfachen Paddelboot natürlich um ein vielfaches teurer. Die Preisspanne ist zwischen den Antriebsarten sehr groß.

 

Arten von Einlegeböden

Wie zuvor bereits erwähnt, macht es Sinn sich vor dem Kauf zu überlegen, welche Art von Schlauchboot man kaufen möchte. Hierbei kann es empfehlenswert sein, sich an der Art des Einlegebodens zu orientieren. Welche Varianten es hier gibt, haben wir kurz für Sie zusammengefasst.

Schlauchboot mit Holzboden: Hierbei handelt es sich um robuste Schlauchboote in traditioneller Bauweise. Ein Holzboden ist meist durchgängig und besteht aus einem hochwertigen Sperrholz. Verbunden sind die Bretter meist mit Aluprofilen. Dies macht den Boden sehr langlebig aber gleichzeitig nicht zu schwer. Aufbau und Transport sind hier recht umständlich und im Vergleich zu den anderen Einlegeboden-Arten sind sie zudem ein gutes Stück schwerer, sodass stärkere Motoren benötigt werden, sofern gewünscht.

Schlauchboot mit aufblasbarem Boden:  Dies ist die einfachste Variante. Der Boden besteht aus Luftkammern, die aufgeblasen werden. Durch die verschiedenen Schichten lässt sich darauf dennoch gut gehen. Die Boote sind sehr leicht, wodurch höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Insbesondere zum sportlichen Fahren sind sie gut geeignet. Die Pflege ist hier etwas aufwändiger und die Lebensdauer geringer, da der Boden nicht so robust ist wie die anderen Bodenarten. Dafür sind Transport und Aufbau sehr komfortabel.

Schlauchboot mit Lattenboden: Lattenböden sind nicht ganz so robust wie Holzböden, machen das Boot aber deutlich leichter bei gleichzeitig guter Stabilität. Auch der Transport ist etwas komfortabler als beim Schlauchboot mit Holzboden. Zudem sind sie etwas günstiger und es können höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Wenn Sie ein Schlauchboot mit festen Boden für den Freizeiteinsatz suchen, ist diese Variante ideal.

Wichtige Kaufkriterien

Es gibt viele Kriterien, die man beachten sollte. Die wichtigsten möchten wir Ihnen hier kurz zusammenfassen.

Überlegen Sie sich, mit wie vielen Personen Sie das Boot nutzen möchten. Denn danach richtet sich die sinnvollste Größe. Auch auf die Ausstattung lohnt ein Blick, denn mitunter unterscheiden sich die Modelle sehr stark voneinander, wenn es um das mitgelieferte Zubehör geht. Für Einsteiger und einfachen Freizeiteinsatz wie zum Angeln reichen kleine Boote ohne festen Boden absolut aus. Sie sind praktisch und lassen sich im Rucksack transportieren.

Wer etwas höhere Ansprüche hat, sollte ein Modell mit robusterem Material, mittelgroßem Motor und guter Größe mit guter Ausstattung ins Auge fassen. Hier machen Modelle mit festem Boden Sinn, sofern man mit dem aufwändigeren Transport leben kann.

Schauen Sie sich die Antriebe der Boote genau an. Während für kleinere Boote Paddel völlig ausreichen, um sich schnell genug fortzubewegen, müssen Sie bei einem größeren Schlauchboot einen Motor haben. Dabei sollten Sie auf die PS-Zahl achten. Ab einer Leistung von 25 PS benötigen Sie zudem einen Führerschein! Viele Hersteller verkaufen Basisvarianten ihrer Boote, da diese erweiterbar sind. Achten Sie daher genau auf die Ausstattung und den Lieferumfang, denn eine Vollausstattung für ein großes Schlauchboot kann sehr ins Geld gehen. Ausrüstung wie Sitze, Batterie, Motor und so  weiter machen ein Boot in Grundausstattung später gut und gerne doppelt so teuer. Beachten Sie unbedingt auch, dass ein Schlauchboot, das Sie in Binnenrevieren einsetzen möchten, kennzeichnungspflichtig ist. Bedenken Sie unbedingt auch die Transportmöglichkeiten und Abstellmöglichkeiten. Ein großes Festrumpfboot braucht einen festen Stellplatz und einen Trailer zum Transport.

 

5 beste Schlauchboote (Test) 2021

 

Wer seinen Urlaub gerne an Seen, Flüssen oder dem Meer verbringt, könnte über die Anschaffung eines Schlauchbootes nachdenken. Egal ob Sie gerne angeln oder einfach nur eine gemütliche Fahrt auf dem Wasser machen möchten, die meisten Schlauchboote sind hierfür gut geeignet. Da man aufgrund des großen Angebotes an Booten auf dem Markt schnell die Übersicht verlieren kann, haben wir im Test die beliebtesten Modelle näher unter die Lupe genommen. Die fünf besten Schlauchboote des Jahres 2021 haben wir in unserer TOP-5 Liste zusammengefasst, sodass Sie eine Vorauswahl treffen und einen guten Überblick über empfehlenswerte Modelle erhalten. Im Test hat sich zudem gezeigt, dass auch das eine oder andere günstige Schlauchboot für den Urlaub absolut ausreichend sein kann und es nicht unbedingt ein teures Zodiac Schlauchboot sein muss.

 

1. Intex Excursion 5 Set Schlauchboot

 

Als Testsieger und somit bestes Schlauchboot konnte sich das Modell Excursion 5 der Firma Intex durchsetzen. Es besitzt drei getrennte Luftkammern und jeweils ein Boston Ventil um das Ein- und Auslassen von Luft schnell und unkompliziert durchführen zu können. Dies ist daher äußerst interessant, da das Modell innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit ist.

Mit einer Größe von 366 x 168 x 43 Zentimetern bietet das Boot reichlich Platz und kann von bis zu fünf Personen gleichzeitig genutzt werden. So steht einem Familienausflug auf dem Wasser nichts im Wege.

Zwei Paddel mit der Länge von 122 cm sind im Lieferumfang enthalten und ermöglichen dank ihrer Länge eine gute Kraftübertragung. Hierdurch wird ein angenehmes Rudern gewährleistet, ohne dass Sie zu schnell ermüden. Rund um das Boot sind Halteleinen montiert, die den Transport im aufgepumpten Zustand erleichtern oder auch zum Festhalten im Wasser dienen können, sodass der Einstieg nach dem Schwimmen erleichtert wird. Neben dem Schlauchboot und den Paddeln sind ebenso eine Zubehörtasche und eine Handpumpe im Lieferumfang enthalten.

Zwei Angelhalterungen ermöglichen Ihnen den bequemen Transport von Angeln, so dass das Gummi vor spitzen Gegenständen geschützt bleibt.

Lediglich die Transporttasche wurde mehrfach von Testern bemängelt, da diese nach intensiver Nutzung an den recht schwach verarbeiteten Nähten gerne einreißt. Preislich liegt das Excursion 5 im Mittelfeld und bietet daher ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

 

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2. Intex Seahawk 2 Set Schlauchboot

 

Das Seahawk 2 von Intex bietet neben drei separaten Luftkammern ebenso einen aufblasbaren, weichen Boden, der zu einem hohen Sitzkomfort beiträgt. Da das Schlauchboot 2 Personen Platz bietet, ist es insbesondere für Pärchen geeignet, die eine kleine Bootstour auf dem See oder dem Meer machen möchten. Natürlich ist es auch für ein Elternteil mit Kind oder zwei Freunde sehr gut geeignet.

Neben den Ruderhalterungen sind auch noch zwei Angelhalterungen im Lieferumfang enthalten, wodurch sich das Boot auch für eine kleine Angelausfahrt nutzen lässt. Außerdem gibt es eine Vorbereitung für eine Motorhalterung, um das Schlauchboot bei Bedarf mit einem nachrüstbaren Motor betreiben zu können. Mit der mitgelieferten Handpumpe können Sie es sofort nach Erhalt aufpumpen und ausprobieren und benötigen kein zusätzliches Equipment.

Da es 200 Kilogramm tragen kann, bietet es neben den Mitfahrern noch reichlich Platz für Ausrüstung, Essen oder andere Utensilien, die Sie auf einer Tagestour benötigen.  

Im Test hat sich leider gezeigt, dass nicht immer alle Schweißnähte ideal verarbeitet sind, was in seltenen Fällen sogar dazu führte, dass sich das Boot gar nicht erst aufpumpen ließ. Ein Umtausch war allerdings stets kein Problem. Dennoch ist dies natürlich ein ärgerlicher Umstand.

Preislich liegt das Modell im unteren Bereich, sodass es insbesondere für alle interessant ist, die ein sehr günstiges Schlauchboot für zwei Personen kaufen möchten.

 

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3. Intex Explorer K2 Schlauchboot Aufblasbares Kajak

 

Das Explorer K2 konnte insbesondere durch sein schnittiges Design punkten. Da das Schlauchboot im Stile eines Kajaks designt wurde, bietet es dem Wasser eine deutlich geringere Angriffsfläche als andere Modell am Markt. Hierdurch wird der Wasserwiderstand verringert und eine schnellere Fortbewegung ermöglicht.

Wie bei Kajaks üblich, wird mit zwei Doppel-Paddeln gerudert, was ebenso die Fortbewegung beschleunigt. Die maximale Tragkraft des Modells liegt bei 160 Kilogramm, so dass es zwei Personen mittlerer Gewichtsklasse gut tragen kann. Neben den Paddeln und dem Boot ist ebenso eine Luftpumpe im Lieferumfang enthalten. Eine manuelle Luftpumpe gibt Ihnen die Freiheit, das Boot wann und wo immer Sie wollen einsetzen zu können, auch wenn es im Vergleich zu einer elektrischen Pumpe deutlich länger dauert.

Im Test fiel auf, dass das Schwert, welches am Bug des Schiffes angebracht ist, um ein Kentern zu vermeiden, leider zu klein ausgefallen ist. Dadurch ist es weniger effektiv, allerdings ist dies auf kleineren Seen und Flüssen auch nicht unbedingt notwendig. Wer jedoch vor hat, mit diesem Boot Flüsse zu befahren, die viele Stromschnellen aufweisen, sollte sich vor dem Kauf hierüber Gedanken machen.

Da sich das Boot im mittleren Preissegment angesiedelt ist, bietet es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sodass unterm Strich eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden kann.

 

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4. Sevylor Caravelle KK105 Sport

 

Das K105 Caravelle von Sevylor wurde als Badeboot für Freizeitspaß am Badesee und Campingurlaub konstruiert. Insgesamt vier getrennt voneinander liegende Luftkammern sorgen bei diesem Modell für die nötige Sicherheit, die Sie während der Benutzung eines Schlauchbootes benötigen. Sollte ein Loch in einer Kammer sein, verbleiben Ihnen noch drei intakte Kammern, um stets trocken an Land zu kommen.

Mit einer Nutzlast von 310 Kilogramm trägt das Boot bis zu vier Personen, allerdings ist es für drei ausgelegt, damit noch jede Menge Platz für Ausrüstung und sonstiges Material zur Verfügung steht.

Ebenso kann ein Elektromotor angebracht werden, um so auf das teilweise müßige Paddeln verzichten zu können. Mit einem Gewicht von 9,9 Kilogramm kann es bequem auch von einer Person ans Wasser getragen werden.

Bemängelt wurde hier lediglich, dass keine Paddel und keine Pumpe im Lieferumfang enthalten ist. Diese müssen separat erworben werden, falls man das Boot als Ruderboot verwenden will.

 

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5. Speeron Schlauchboot mit Elektro-Motor 2,5 PS

 

Bei dem Modell von Speeron handelt es sich um ein Schlauchboot, das vom Hersteller direkt mit Motor und Paddel gleichzeitig ausgeliefert wird. Zwei Personen mit einem Gesamtgewicht von 250 Kilogramm haben hier ausreichend viel Platz und die vier separaten Luftkammern sorgen für eine sehr hohe Sicherheit auf dem Wasser.

Dank des 2,5 PS starken Motors, der stufenlos geregelt werden kann, lassen sich etwa fünf Knoten erreichen, was umgerechnet etwa 12 km/h entspricht. Hierdurch bleibt Ihnen das Rudern – sofern gewünscht – komplett erspart. Sollte der Motor einmal ausfallen, oder die Batterie leer sein, können Sie natürlich dennoch auf die mitgelieferten Paddel zurückgreifen und erreichen problemlos wieder trocken das Festland.

Ein verstärkter Fußboden und zwei bequeme Sitzpolster sorgen während der Nutzung des Bootes für zusätzlichen Komfort.

Das Modell entspricht der Bootsklasse D und ist somit sowohl salzwasserfest, als auch ölresistent. Preislich liegt es im oberen Bereich, was dem im Lieferumfang enthaltenen Elektromotor sowie der insgesamt soliden und guten Verarbeitung geschuldet ist.

In der Praxis zeigte sich zwar, dass der Motor unter maximaler Nutzlast die angepriesenen 12 km/h nicht erreicht, da er dafür schlichtweg zu schwach ist, dennoch bietet er unterm Strich eine ausreichend hohe Leistung für gemütliche Fahrten. Wer allerdings Wert auf das Erreichen von höheren Geschwindigkeiten legt, sollte gegebenenfalls auf ein Boot mit einem stärkeren Motor zurückgreifen. Allerdings müssen Sie dann auch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

 

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Letztes Update: 19.09.21

 

Schlafsäck im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie den besten Schlafsack suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot am Markt ist riesig. Da Sie sich vor dem Kauf bzw. vor einem Preisvergleich nicht nur mit den verschiedenen Arten von Schlafsäcken sondern auch mit den Eigenschaften, der Materialzusammensetzung und der Ausstattung befassen müssen, ist die Recherche sehr zeitaufwändig. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig. Wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt, Sie müssen sich nur noch entscheiden. So können wir Ihnen den Pacific von Coleman uneingeschränkt empfehlen, denn das Modell ist sehr gut isoliert, hochwertig verarbeitet und mit Baumwolle innen sowie Polyester außen versehen. Alternativ ist auch der TR 300 von High Peak sehr empfehlenswert, denn der Rucksack ist sehr gut verarbeitet, klimaregulierend und atmungsaktiv sowie waschmaschinenfest und günstig zugleich.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Schlafsack Kaufberater

 

Den besten Schlafsack zu finden kann viel Zeit in Anspruch nehmen, da das Angebot zu unübersichtlich und groß ist. Daher lautet die Empfehlung, sich vor dem Kauf zunächst mit den verschiedenen Schlafsack-Typen sowie den Materialien zu befassen und Ihre Auswahl anhand dessen zu treffen, wie Sie den Schlafsack verwenden möchten. Berücksichtigen Sie beim Preisvergleich ebenfalls etwaige Zusatzfunktionen, mit denen das Modell ausgestattet ist, denn ein günstiger Schlafsack verfügt im Vergleich zu einem hochwertigen Modell häufig über deutlich weniger zusätzliche Ausstattungsmerkmale. Die Liste der fünf besten Schlafsäcke im Jahr 2021 gibt Ihnen einen Überblick über empfehlenswerte Modelle, die über ein gutes Preis-Leistungsverhältnis verfügen.

Schlafsacktypen

Schlafsäcke lassen sich in drei Kategorien nach ihrer Form einteilen:

Mumienschlafsäcke – Als bester Schlafsack für niedrige Temperaturen eignet sich ein Mumienschlafsack. Solche Schlafsäcke bieten aufgrund der Formgebung und der Materialien (meist werden Daunen oder Kunstfasern verwendet) eine sehr gute Isolierung, denn sie sind optimal an die Körperform angepasst. Dadurch wird auch kein überflüssiges Material verwendet, sodass das Packmaß auch entsprechend reduziert wird. Beim Kauf eines Mumienschlafsacks sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Passform stimmt, andernfalls gehen die positiven Eigenschaften weitestgehend verloren.

Deckenschlafsäcke – Deckenschlafsäcke bieten sehr viel Platz und eignen sich am besten für wärmere Temperaturen. Sie können problemlos komplett geöffnet werden und haben einen rechteckigen Schnitt, weshalb sie in geöffnetem Zustand auch als Decke verwendet werden können. Einige Hersteller bieten auch kombinierbare Modelle an, die Sie als einen großen Schlafsack per Reißverschluss verbinden können.  

Eiförmige Schlafsäcke – Bei dieser Variante handelt es sich um einen Kompromiss aus Decken- und Mumienschlafsack. Durch den Schnitt bieten Sie im Knie- und Schulterbereich viel Platz, schließen aber an den Füßen und im Halsbereich enger ab, sodass eine bessere Isolierung und Temperaturregulierung erreicht wird. Je nach Modell können sie sowohl für kalte Temperaturen als auch für wärmere Temperaturbereiche geeignet sein.

 

Materialien und Eigenschaften

Bei der Auswahl des richtigen Modells sollten Sie sowohl auf die Materialien, als auch auf den geeigneten Temperaturbereich und die Form achten. Bei der Füllung haben Sie in den meisten Fällen die Wahl zwischen Kunstfaser und Daunen. Daunen bieten den insgesamt besten Schlafkomfort und verfügen im Vergleich zur Kunstfaser über bessere Wärmeregulationseigenschaften. Auch hinsichtlich des Gewichtes sind Daunensäcke im Vorteil, denn sie sind leichter als Kunstfasern. Meist werden Gänse- oder Daunenfedern verwendet, wobei Gänsefedern hochwertiger sind. Häufige Füllungsverhältnisse sind 90/10, 80/20 oder 70/30, wobei die erste Zahl die Menge an Daunen- und die zweite Zahl die Menge an Federn angibt.

Im Vergleich dazu verfügen Kunstfasern über bessere Trocknungs- und Komprimierungseigenschaften. Das heißt, dass die Dämpfung und Polsterung bei Kunstfasern deutlich länger erhalten bleibt, während Daunen dazu neigen, die Dämpfenden Eigenschaften aufgrund von Kompression zu verlieren. Zudem sind Kunstfasern deutlich günstiger als Daunen, sodass ein Schlafsack, der nicht für sehr niedrige Temperaturen geeignet sein muss, durchaus aus Kunstfasern sein kann. Große Vorteile bietet eine Kunstfaserfüllung zudem überall dort, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.

Beim Außenmaterial haben Sie die Wahl zwischen Nylon, Mikrofaser  oder Polyestergewebe. Dabei ist Nylon am leichtesten, Polyester wird in der Regel als am angenehmsten auf der Haut empfunden und Mikrofaser isoliert die Wärme sehr gut und ist zudem wasserabweisend. Im Zweifel sollten Sie sich für den Komfort entscheiden, auch wenn Sie dafür hinsichtlich der Wärmeisolierung ein paar Abstriche machen müssen. Eine gute Isoliermatte kann die Isolierung zusätzlich erheblich verbessern.

Bei der Eignung für verschiedene Temperaturbereiche gelten folgende drei Angaben als Richtwerte:

Komfort: Eine durchschnittliche junge Frau kann gerade noch schlafen, ohne zu frieren.

Limit: Ein durchschnittlicher junger Mann mit 70 Kilogramm kann gerade noch schlafen, ohne zu frieren.

Extrem: Eine durchschnittliche junge Frau erleidet keine Erfrierungen beim Schlafen

Die Messverfahren zur Ermittlung des Temperaturbereiches sind leider jedoch nicht einheitlich und insbesondere der Wert „Extrem“ ist als kritisch zu betrachten. Dennoch bietet die Herstellerangabe einen Anhaltspunkt, für welche Temperaturbereiche das Modell geeignet ist. Die Empfehlung lautet, sich am Komfortbereich zu orientieren.

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die richtige Größe des Schlafsacks, denn nur dann ist der Wohlfühlfaktor gegeben und es entstehen nicht zu viele Hohlräume, die zusätzlich aufgewärmt werden müssen. Außerdem bieten insbesondere in kalten Nächten zusätzliche wärmende Elemente wie Kapuzen und Wärmekragen einen großen Vorteil. Da der Mensch einen großen Teil der Körperwärme über den Kopf verliert, hat eine Kapuze in kalten Nächten einen großen Einfluss auf den Verlust der Körperwärme. Die Kapuze sollte sich mit einer Kordel zuziehen lassen, damit möglichst wenig Luft entweichen kann. Auch ein gefüllter Wärmekragen bietet einen zusätzlichen positiven Effekt.

Ein guter Schlafsack zeichnet sich zudem dadurch aus, dass der Reißverschluss innen zusätzlich abgedeckt ist, damit an dieser Schwachstelle weniger Luft entweichen kann. Auch verhindert eine solche zusätzliche Abdeckung das Verklemmen beim Öffnen oder Schließen. Wenn Sie einen gleichen Schlafsack mit dem Ihres Partners verbinden möchten, müssen Sie zudem darauf achten, dass einer der Reißverschlüsse rechts- und der andere links herum angebracht ist.

 

5 besten Schlafsack 2021 im Test

 

Wer Outdoor-Aktivitäten liebt, gerne campt, im Zelt schläft oder sich auf Abenteuer in der Natur begibt, der kommt um den Kauf eines guten und warmen Schlafsacks nicht herum.

Es gibt am Markt hunderte verschiedene Modelle von vielen verschiedenen Herstellern. Nicht jeder Schlafsack hält aber was er verspricht. Daher wurden durch viele Tester die gängigsten und beliebtesten Modelle auf Herz und Nieren auf deren Outdoor-Tauglichkeit und Wärme- sowie Regulierungseigenschaften hin getestet. Das Ergebnis ist die Top-5 der besten Schlafsäcke im Jahr 2021, damit Sie kein Modell kaufen, das Ihren Erwartungen nicht gerecht wird.

 

1. Coleman Schlafsack Pacific Deckenschlafsack Camping

 

Der beste Schlafsack im Test war zugleich auch das teuerste Modell, nämlich der Pacific von Coleman. Der Testsieger überzeugte die Tester vor allem durch eine hohe Bequemlichkeit und sehr gute Isolierung überzeugen.

Dank des Füllgewichtes von 880 Gramm (beim 2,2 x 1m Schlafsack) mit Vollkernfaser (200 g/m²) und des Thermokanals entlang des Reißverschlusses konnte der Schlafsack auch bis etwa 5 Grad Außentemperatur eine gute Isolierungsleistung bringen, sodass die Tester auch bei extremen Temperaturen nicht gefroren haben. Durch diese warme Füllung ist er jedoch auch gleichzeitig für warme Länder wie beispielsweise die Tropen oder Südeuropa nicht geeignet, da er schlichtweg zu warm ist. (Komfort: +12 °C. Limit: +8°C. Extrem: -5 °C)

Im Inneren ist der Schlafsack mit Baumwolle ausgekleidet und außen aus wasserabweisendem Polyester. Dadurch ist er bequem und feuchtigkeitsabsorbierend und hält die Wärme sehr gut.

Im Gesichtsbereich gibt es eine zusätzlich befüllte Kante die als kleines Kissen verstanden werden kann, sodass der Schlafsack sich bequem nutzen lässt ohne dass ein zusätzlichen Kissen zwangsläufig mittransportiert werden muss. Mit einer Länge von insgesamt 2,20m bei einem Meter breite bzw. 2,05m Länge bei 85cm breite (zwei Varianten wählbar) eignet sich das Modell für Menschen bis 2,15 Meter Körpergröße problemlos. Zusammengerollt beträgt das Packmaß nur 20x40cm bei einem Gewicht von 1,9 Kilogramm, sodass er sehr gut transportiert werden kann.

Unter’m Strich hält der Schlafsack absolut was er verspricht, ist kompakt und gut isoliert zugleich und lohnt sich auf alle Fälle für all diejenigen, die auch mal bei kälteren Temperaturen im Zelt oder im Freien übernachten möchten. Wer ohnehin nur bei gemäßigterem oder warmem Klima draußen schläft, der kann aber bedenkenlos auch ein günstigeres Modell kaufen.

Welche Vor- und Nachteile der Testsieger unter den besten Schlafsäcken 2021 vereint, haben wir im Folgenden nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst, um Ihnen die Kaufentscheidung so einfach wie möglich zu machen.

 

Vorteile:

Isolierung: Der Schlafsack ist sehr gut isoliert, was am hohen Füllgewicht von 800 Gramm liegt. Er kann bis 5°C verwendet werden.

Belüftung: Er besteht innen aus Baumwolle und außen aus Polyester, was in Verbindung mit dem Thermokanal für sehr gute Belüftungseigenschaften sorgt.

Klimaregulierung: Feuchtigkeit wird gut absorbiert.

Wasserabweisend: Das Material ist wasserabweisend.

Ausstattung: Dank Thermokanal, guter Zusammensetzung sowie integriertem Kissen und wasserabweisendem Material ist er sehr gut ausgestattet.

Packmaß: Mit 20 x 40 cm ist das Packmaß angenehm kompakt.

Varianten: Er ist in verschiedenen Längen bis 2,20 m erhältlich.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt er bereits auf einem recht hohen Niveau und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

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2. High Peak Schlafsack TR 300

 

Der günstige Schlafsack von High Peak konnte vor allem durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine sehr gute Isolierung überzeugen. Das Modell eignet sich laut Hersteller auch für Temperaturen unter 0°C noch sehr gut (Komfort: +5 °C Limit 0°C Extrem -15°C), sodass der Schlafsack für ambitionierte im Freien-Schläfer, die sich auch gerne mal bei Minusgraden draußen aufhalten, eigentlich genau das richtige zum kleinen Preis wäre. Im Test zeigte sich jedoch, dass bereits bei etwa 5 Grad die Isolierungsleistung deutlich nachließ und bei 0 Grad schon sehr grenzwertig war. Um bei wirklichen Minusgraden draußen zu übernachten sollte das Modell nicht in Erwägung gezogen werden, auch wenn die Werte etwas anderes erwarten lassen.

Durch die Größe von 2,30m x 55cm (Fußbereich) bzw. 85cm (Kopf-/Schulterbereich) eignet er sich ebenfalls hervorragend für große Menschen. Die Füllung ist mit 950 Gramm sehr üppig bemessen und die doppelte Isolierung aus 2x 150g/m² hielt im Test die Temperatur im Inneren sehr gut. Zudem verfügt der Innenbezug aus 20% Baumwolle und 80% Polyester über gute klimaregulierende und atmungsaktive Eigenschaften. Insgesamt ist der Schlafsack mit 1,5 Kilogramm zwar kein Leichtgewicht, ist aber mit einem Packmaß von 40×25 cm noch recht kompakt und lässt sich daher gut transportieren.

Als Vorteil hat sich auch die Waschmaschinentauglichkeit bis 40 Grad gezeigt, sodass er hinsichtlich Hygiene sicherlich einen Pluspunkt verdient hat. Die Verarbeitung des Reißverschlusses konnte hingegen nicht gänzlich überzeugen, sodass sich das Modell insgesamt zum gelegentlichen Übernachten sehr gut eignet, aber für extreme Bedingungen nicht sehr gut geeignet ist. Überzeugen konnte zudem der 2-Wege Reißverschluss (erhältlich mit linkem und rechtem Reißverschluss) durch den sich auch zwei Schlafsäcke koppeln lassen.

Dennoch ist das Preis-Leistungsverhältnis unter’m Strich sehr gut.

Unsere Erfahrung mit dem Schlafsack von High Peak war durchweg positiv. Welche Stärken und Schwächen das Produkt vereint, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Preis: Das Modell ist preisgünstig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ist.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften und die Atmungsaktivität sind sehr gut, was an der guten Materialzusammensetzung aus Baumwolle und Polyester liegt.

Klimaregulierung: Feuchtigkeit wird bei dem Modell gut aufgenommen.

Isolierung: Er isoliert sehr gut und ist für Temperaturen von bis zu 5°C gut nutzbar.

ackmaß: Das Packmaß ist mit 40×25 cm ausreichend kompakt.

Handhabung: Er lässt sich über den Reißverschluss mit anderen Modellen koppeln und er ist waschmaschinenfest, lässt sich also auch sehr leicht reinigen.

 

Nachteile:

Reißverschluss: Der Reißverschluss ist nur mäßig verarbeitet, denn er ist im Langzeitgebrauch etwas fehleranfälliger als bei manch anderem Schlafsack.

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3. High Peak Schlafsack Ceduna 20058

 

Der günstige Schlafsack 20058 zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine recht gute Atmungsaktivität aus. Wie bei anderen Modellen von High Peak auch, sind die Werte für Limit- und Komfort etwas übertrieben (Komfort: 8°C Limit: 3°C Extrem: -11°C) denn im Test hat sich gezeigt, dass die Komfort-Zone sich eher im Bereich zwischen 10 und 12 Grad befindet. Entsprechend sollte der Schlafsack nicht im Freien bei sehr kalten Temperaturen verwendet werden.

Dennoch überzeugte insgesamt die Isolierung sowie Verarbeitung, wenn man den günstigen Preis berücksichtigt. Die 950 Gramm schwere Füllung besteht aus einer 300 g/m² Duraloft-Schicht, die zu 100% aus Polyester gefertigt ist. Der Innenbezug besteht zu 20% aus Baumwolle und 80% aus Polyester und ist zudem atmungsaktiv. Dennoch hinterließ er bei Verwendung des Schlafsackes mit kurzer Hose oder T-Shirt ein etwas unangenehmes bzw. kratziges Gefühl auf der Haut der meisten Tester.

Der Schlafsack ist mit einem 2-Wege Reißverschluss ausgestattet, der die Belüftung des Fußbereichs zulässt oder auch – da er sowohl links als auch rechts erhältlich ist – mit einem zweiten Schlafsack koppeln. Dies gefiel den Testern sehr gut. Auch die großzügig bemessene Länge von 2,30m ist sehr gut gewählt, sodass sich der Schlafsack auch für sehr große Menschen gut eignet.

Insgesamt eignet sich das Modell zwar nicht für Dauercamper und Menschen, die unter extremen Witterungsbedingungen im Freien übernachten wollen, als günstiges Modell für Gelegenheitscamper ist er aber allemal geeignet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Der Ceduna ist ein günstiger und dennoch sehr guter Schlafsack. Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals für Sie übersichtlich zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Belüftung: Durch die Zusammensetzung aus Baumwolle und Polyester ist er atmungsaktiv.

Klimaregulierung: Das Innenfutter nimmt Feuchtigkeit gut auf.

Ausstattung: Er verfügt über einen 2-Wege-Reißverschluss, über den sich mehrere Schlafsäcke koppeln lassen und er ist mit 2,30 m sehr lang, so dass er gut ausgestattet ist.

Isolierung: Die Isolierung ist ordentlich, so dass er auch noch für Temperaturen um die 8°C gut genutzt werden kann.

 

Nachteile:

Komfort: Das Innenfutter ist nicht ganz so anschmiegsam und komfortabel. Mit kurzer Kleidung kann es sich kratzig anfühlen.

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4. 10T Outdoor Equipment Schlafsack Arctic Sun 230×85 Rot

 

Der Schlafsack von 10T Outdoor Equipment konnte durch eine gute Isolierung durch die körpernahe Form mit Kopfbereich und den zusätzlichen Thermoschutz im Reißverschluss- sowie Kopf- und Nackenbereich überzeugen.

Die Füllung ist für eine Komfortzone von 5°C ausgelegt und erwies sich dafür auch als sehr gut, denn sie blieb atmungsaktiv und weist schnelltrocknende Eigenschaften auf. Für größere Menschen ab 2,00m ist das Modell nicht geeignet sowie ebenfalls nicht für Personen über etwa 110 Kilogramm, da der Schlafsack dafür schlichtweg zu eng ist.

Aufgrund der guten Materialeigenschaften sowie des guten Reißverschlusses (rechts und links erhältlich, damit er gekoppelt werden kann) ist das Modell aber trotz der begrenzten Isolierungswirkung absolut zu empfehlen und zudem angenehm leicht.

Falls Sie noch unschlüssig sind, ob sich der Kauf des Modells für Sie lohnt, kann Ihnen die folgende Zusammenfassung der Stärken und Schwächen sicher weiterhelfen, die wir im Test ermittelt haben.

 

Vorteile:

Isolierung: Der Schlafsack isoliert insgesamt sehr gut und er ist für eine Komfortzone von 5°C ausgelegt.

Ausstattung: Die Klimaeigenschaften sind sehr gut, der Reißverschluss verfügt über einen zusätzlichen Thermoschutz und auch der Kopf- und Nackenbereich sind zusätzlich geschützt. Außerdem kann er mit dem passenden Modell gekoppelt werden.

Klimaregulierung: Die Feuchtigkeitsaufnahme ist sehr gut und er ist schnelltrocknend sowie atmungsaktiv.

Gewicht: Er ist leicht und komfortabel zu tragen.

 

Nachteile:

Eignung für große und/oder schwere Menschen: Für Personen über 110 Kilogramm oder größere Personen über 2 Meter ist der Schlafsack zu eng geschnitten.

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5. Camtoa Warm Schlafsack Hüttenschlafsack Inlett

 

Der sogenannte Hüttenschlafsack von Comtoa überzeugte durch das sehr kompakte Packmaß (29x12cm) bei 700 Gramm Gewicht sowie der Tatsache, dass das Modell wasserdicht ist. Zudem ist es in mehreren Farben verfügbar und zwei Schlafsäcke können miteinander gekoppelt werden.

Durch die Länge von 1,90m ist er jedoch für etwas größere Personen nicht geeignet. Die mitgelieferte Tasche mit Kompressionsriemen sorgt für das kompakte Endmaß.

Für die Verwendung im Außenbereich ist er allerdings nur bedingt einsetzbar, denn die Komfort-Temperatur wurde im Test mit etwa 12°C ermittelt.

Dennoch ist es ein kleiner praktischer Begleiter, der sein Geld wert ist, wenn Sie ihn im Innenbereich verwenden wollen und ein platzsparendes Produkt suchen.

Wenn Sie noch unsicher sind, ob sich die Anschaffung des Schlafsacks für Sie lohnt, hilft Ihnen die nachfolgende Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile sicher bei Ihrer Entscheidung weiter.

 

Vorteile:

Packmaß: Mit nur 29×12 cm ist der Schlafsack sehr kompakt im zusammengerollten Zustand. Zudem ist er sehr leicht.

Ausstattung: Er ist in mehreren Farben erhältlich, kann gekoppelt werden und er lässt sich in der Hülle sehr kompakt festzurren.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den recht günstigen Preis sehr gut.

 

Nachteile:

Größe: Mit 1,90m Länge ist er für sehr große Personen nicht geeignet.

Isolierung: Der Schlafsack ist für Temperaturen unter 12°C nicht ausgelegt.

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Letztes Update: 19.09.21

 

Wurfzelte im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie ein Sekundenzelt bzw. Wurfzelt kaufen möchten, sollten Sie sich vor dem Kauf einen Überblick über das Angebot verschaffen, bevor Sie einfach ein günstiges Wurfzelt kaufen. Beim Preisvergleich sollten Sie wissen, was ein gutes Wurfzelt ausmacht, auf welche Kriterien Sie achten sollten und welche verschiedenen Arten von Wurfzelten es gibt. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, umfangreiche Recherchen anzustellen und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufentscheidung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell TM0030C von Zomake sehr empfehlen, denn es überzeugt durch eine gute Ausstattung, eine ordentliche Verarbeitung in Verbindung mit einem fairen Preis. Alternativ ist auch das 2-Personen Zelt 2 Seconds II von Quechua sehr zu empfehlen, denn es bietet ein Innenzelt, ist sehr gut verarbeitet und universell nutzbar.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Wurfzelte

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen, lautet unsere Empfehlung, dass Sie sich zunächst einen Überblick über die wichtigsten Kaufkriterien verschaffen. So finden Sie schneller ein Modell, das für Sie als bestes Wurfzelt in Frage kommt und können Fehlkäufe vermeiden. Um Ihnen die Kaufentscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir die besten Wurfzelte 2021 für Sie im Test ermittelt und abschließend in einem Testbericht zusammengefasst, in dem wir unsere Erfahrung mit jedem Wurfzelt mit Ihnen teilen.

Was ein gutes Wurfzelt ausmacht

Bei einem Wurfzelt geht es in erster Linie darum, es schnell und unkompliziert aufbauen, wieder abbauen und transportieren zu können. Die Zelte sind sehr leicht, es müssen keine Streben zusammengesteckt werden und das Spannen und Verankern von Heringen im Boden ist nur optional, um es vor Wind zu schützen.

Das Wurfzelt an sich wird aus der Verpackung herausgeholt und entfaltet sich vollständig von selbst. Dadurch ist der Aufbau innerhalb weniger Sekunden erledigt. Beim Zusammenlegen gibt es jedoch durchaus Unterschiede, denn dies kann bei manchen Modellen durchaus etwas aufwändiger sein. Dies ist aber wichtig, denn es passt nur korrekt zusammengefaltet in die Transporttasche. Im Vergleich zu klassischen Zelten sind Wurfzelte in der Regel ein gutes Stück leichter und kompakter und am Ende des Tages spart man sich zudem viel Zeit durch den schnellen Auf- und Abbau.

Sie sind ideal, um sie auf Trekking-Touren mitzunehmen, machen sich aber auch auf Festivals sehr gut. Man bezeichnet sie durch den einfachen Aufbau auch als Sekundenzelt oder als Pop-Up-Zelt bezeichnet. Beim Kauf lohnt es sich, auf die Verarbeitungsqualität, ein einfaches Zusammenfalten, ein geringes Gewicht und natürlich auf die Größe, Spannung und Materialzusammensetzung zu achten. Ein gutes Wurfzelt ist solide, langlebig, bietet einige Features wie vielleicht ein kleines Vordach, verschiedene Taschen zum Verstauen von Kleinigkeiten und einen komplett wasserundurchlässigen Boden. Wichtig ist natürlich auch, dass die Fiberglasgestänge schön biegsam und widerstandsfähig sind, damit sie nicht brechen.

 

Unterschied zwischen Quick-Up-Zelt und Wurfzelt

Ein Wurfzelt sollte nicht mit einem Quick-Up-Zelt verwechselt werden. Wo die Unterschiede genau liegen und welches Zelt für welchen Einsatzbereich besser geeignet ist, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Quick-Up Zelt: Ein Quick-Up-Zelt lässt sich ebenfalls sehr schnell aufstellen, es ist im Gegensatz zum Wurfzelt aber mit einem speziellen Gestängesystem versehen, das aufgespannt werden muss. Es lässt sich ähnlich wie ein Regenschirm aufspannen und kann ausgetauscht werden. Durch die selbsttragende Kuppelbauweise ist es stabil, aber eben etwas aufwändiger auf- und abzubauen als ein Wurfzelt, bei dem alles mit nur einem Handgriff möglich ist.

Wurfzelt: Wurfzelte werden auch als Pop-Up-Zelt bezeichnet. Durch das ringförmige Fiberglasgestänge, das fest integriert ist, lässt es sich zu einer Scheibenform zusammenfalten und entfaltet sich vollständig von selbst, wenn die Transportsicherung gelöst wird. Dadurch ist das Gestänge allerdings nicht austauschbar und es steht zudem immer unter Spannung, auch wenn es gerade nicht genutzt wird und verpackt ist. Das Zusammenfalten erfordert ein wenig Übung und viele Zelte müssen durch die Tunnelbauweise separat abgespannt werden, denn sonst stehen sie meist nicht gerade. Dies egalisiert dann teilweise den gesparten Aufwand beim Aufbau im Vergleich zum Quick-Up-Zelt wieder.

Vor- und Nachteile eines Wurfzelts im Vergleich zum Quick-Up-Zelt: Durch die Bauweise ist es in der Höhe begrenzt. Es ist in der Tunnelbauweise konstruiert und der Innenraum ist beschränkt. Will man eine hohe Deckenhöhe erreichen, muss automatisch auch die Grundfläche sehr groß sein. Das Packmaß ist im Vergleich zum klassischen Zelt oder zum Quick-Up-Zelt zudem ungünstig, wenn man ein großes Zelt hat, denn meist sind sie scheibenförmig zu packen, sind also zwar flach, aber recht sperrig, was gegebenenfalls im Rucksack zu Problemen führen kann. Ideal sind Wurfzelte daher immer dann, wenn es um Einfachheit und Schnelligkeit geht. Auch als einfaches Reisezelt für unterwegs im Auto sind Wurfzelte hervorragend geeignet. Sie kommen auch häufig bei Festivals zum Einsatz oder wenn man ein einfaches System möchte, um im Garten zu übernachten. Wem es aber eher um eine höchstmögliche Stabilität, ein großes Platzangebot im Innenraum und viele Features geht, der wird gegebenenfalls mit einem klassischen Zelt eher auf seine Kosten kommen. Man darf auch nicht vergessen, dass der Abbau durchaus gelernt sein will. Hat man den Dreh einmal raus, geht er aber sehr schnell von der Hand. Je größer das Zelt aber ist, desto schwieriger kann das Zusammenfalten sein.

Wichtige Kriterien, auf die Sie achten sollten

Neben den oben bereits genannten Kriterien gibt es weitere Dinge, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Die Wichtigsten haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

Das Faltsystem: Bei Wurfzelten gibt es drei verschiedene Faltsysteme, nach denen es sich wieder zusammenlegen lässt. Das 8er-Falzsystem, das 9er-Faltsystem und das 3-Kreis-Faltsystem. Große Zelte werden in der Regel nach dem 9er-Faltsystem gefaltet, während kleinere Modelle häufig auf das 3er-Faltsystem setzen, das zwar etwas ungewöhnlicher, aber deutlich einfacher und schneller von der Hand geht als die 8er- oder 9er Faltsysteme.

Ausstattung: Achten Sie auf jeden Fall auch auf die Ausstattung des Wurfzelts. Gibt es ein Innenzelt? Ist es wasserdicht und gut verarbeitet? Wie hoch ist die Deckenhöhe innen?  

Lieferumfang: Die meisten Wurfzelte sollten zusätzlich am Boden fixiert werden. Achten Sie daher darauf, dass Heringe und Spannseile mitgeliefert werden.

Größe: Beachten Sie die tatsächliche Liegefläche. Viele Hersteller geben nur die Außenmaße an. Bei einem Wurfzelt sind die tatsächliche Liegefläche und vor allem die Höhe aber immer begrenzt und ein als 3-Personen-Zelt angebotenes Modell entpuppt sich nicht selten eher als 2-Mann-Zelt.

Packmaß: Gerade das Packmaß kann bei einem Wurfzelt kritisch sein, denn durch die meist runde Form ist es zwar kompakt, kann aber durchaus sperrig sein. Achten Sie daher genau auf das Endmaß nach dem Falten.

Art des Wurfzelts: Es gibt verschiedene Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche. Gängig sind beispielsweise einfache Wurfzelte für Festivals oder Strandmuscheln, die aber nicht als echte Campingzelte konzipiert, geschweige denn wasserdicht sind. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass das Zelt für den geplanten Einsatzbereich auch geeignet ist.

 

7 beste Wurfzelte 2021 im Test

 

Um Ihnen die Kaufentscheidung so einfach wie möglich zu machen, haben wir die  besten Wurfzelte des Jahres 2021 im Folgenden für Sie zusammengefasst.

 

1. Zomake TM0030C Schnellaufbauzelt 240 x 180

 

Als Testsieger konnte sich das 4 Personen Wurfzelt von Zomake durchsetzen, denn es überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Packmaß beschränkt sich auf einen Scheibendurchmesser von 80 cm und bietet dank seiner Größe von 240 x 180 cm ausreichend viel Platz für bis zu vier Personen, sofern Sie mit einer Länge von 180 cm zurechtkommen. Andernfalls ist es eher als 3 Personen Wurfzelt nutzbar.

Die Materialverarbeitung ist sehr ordentlich, es lässt sich dank zwei Türen und zwei Fenstern praktisch komplett öffnen und hat eine Gesamthöhe von 100 cm. Allerdings handelt es sich nicht um ein Campingzelt, denn es ist weder wasserdicht, noch hat es ein separates Innenzelt. Gegen UV-Strahlen schützt es aber hervorragend und insbesondere als Festivalzelt oder für Trekkingtouren & Co. ist es sehr empfehlenswert und reicht hier sogar als komplettes Familienzelt durchaus aus. Leinen und Heringe liegen der Lieferung bei, das Zusammenfalten ist dank guter Anleitung und YouTube Videos schnell erlernt und die Nähte sind ebenfalls alle sauber verarbeitet, so dass es entsprechend langlebig ist. Schade ist, dass sich das Dachfenster nicht von innen schließen lässt.

Wer auf der Suche nach einem soliden Festivalzelt ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Welche Vorteile und Nachteile es vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Fenster und Türen: Insgesamt gibt es zwei Fenster und Türen sowie ein Dachfenster.

Lieferumfang: Heringe und Spannseile werden bereits mitgeliefert.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr solide, was das Zelt langlebig und widerstandsfähig macht.

Handhabung: Es lässt sich gut zusammenklappen und die Videoanleitungen sowie die mitgelieferte Anleitung erklären den Faltvorgang gut.

 

Nachteile:

Kein Campingzelt: Mangels Innenzelt und da es nicht wasserdicht ist, handelt es sich lediglich um ein Festivalzelt, das guten UV-Schutz bietet und vor einem leichten Regen sowie Wind schützt.

Dachfenster: Das Dachfenster kann nur von außen verschlossen werden.

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2. Quechua 2 Seconds II Fresh&Black s Personen 230 x 140 cm

 

Bei dem 2 Seconds Wurfzelt von Quechua handelt es sich um ein 2-Mann-Wurfzelt, das durch eine ordentliche Verarbeitung in Verbindung mit einer guten Ausstattung überzeugen kann. Das Fresh&Black Wurfzelt ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich und lässt sich auf ein sehr kompaktes Maß zusammenfalten. Die Grundfläche beträgt 230 x 140 cm, die reine Schlaffläche liegt bei 210 x 120 cm, was für zwei Personen ausreicht, aber für drei Personen mitunter etwas zu knapp ist.

Die Gesamthöhe liegt bei 98 cm und das Packmaß beträgt 5cm in der Dicke bei einem Durchmesser von 80 cm, was angesichts der Größe und der guten Verarbeitung inklusive Innenzelt recht ordentlich ist. Es ist komplett wasserdicht, hält auch Windböen gut stand und wird natürlich inklusive Heringe und Spannseilen geliefert. Im Test konnte es einer Dauerberieselung von 200 Litern pro Stunde und Quadratmeter standhalten. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich und der Preis ist zwar etwas höher, aber dennoch fair, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es lässt sich recht komfortabel zusammenfalten, denn die Anleitung lässt sich gut verfolgen. Leider hat das Modell auch zwei Schwachstellen: So ist zum einen die Belüftung trotz atmungsaktivem Material nicht immer ausreichend gut, was dazu führt, dass es etwas schneller stickig im Inneren werden kann. Außerdem ist der Clip, der es zusammenhält, wenn es verpackt ist, etwas zu einfach verarbeitet. Bricht er, kann es nicht mehr zusammengelegt werden.

Etwas unglücklich ist zudem die Verbindung von Innen- und Außenzelt gelöst, denn wenn die Verbindungsschnur reißt, lässt sie sich praktisch nicht ersetzen. Das Zusammenfalten ist insgesamt unkompliziert, die Verarbeitung ist solide und es hielt dem Langzeittest gut stand.

Falls Sie sich noch unschlüssig sind, ob sich das Zelt für Sie lohnt, kann Ihnen die folgende Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen bei Ihrer Entscheidung sicher helfen.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich.

Wasserdicht: Das Fresh and Black Zelt ist wasserdicht und hält auch Dauerregen gut Stand.

Länge: Mit einer Schlafplatz-Länge von 2,10 m reicht es auch für größere Personen völlig aus.

Verarbeitung: Die Verarbeitung insgesamt ist sehr ordentlich, denn es ist solide, widerstandsfähig und sauber vernäht.

Handhabung: Die Handhabung ist komfortabel, denn es lässt sich durchaus gut zusammenfalten, wenn man den Dreh einmal raus hat.

Lieferumfang: Heringe und Seile liegen der Lieferung bei.

 

Nachteile:

Verbindungsstück: Innen- und Außenzelt sind nur mit einer Schnur verbunden. Reißt sie, lässt sie sich nicht ersetzen.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind nicht ideal, so dass es schnell stickig werden kann.

Clip: Der Clip, der das Zelt zusammenhält, wenn es verpackt ist, hätte etwas robuster sein können.

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3. Bfull Strandmuschel 165 x 150 cm 1 Person

 

Als beste Strandmuschel konnte sich das Modell von Bfull durchsetzen. Sie ist nicht nur günstig, sondern lässt sich auch komfortabel handhaben und wieder zusammenfalten, wenn man sie wieder einpacken möchte. Die Grundfläche beträgt 165 x 150 cm, was für ein bis zwei Personen am Strand absolut ausreicht. Zum Camping ist das Modell aber nicht geeignet, denn es hat kein Innenzelt und ist auch nicht wasserdicht.

UV-Strahlung hält das Zelt gut ab, die Verarbeitung der Nähte und des Materials an sich ist im Verhältnis zum günstigen Preis sehr gut. Rückseitig befindet sich ein Mesh-Rücken, der für eine gute Belüftung sorgt, auch wenn die Tür geschlossen ist. Vier Seile zur Befestigung sowie Erdnägel werden mitgeliefert. Beim Material handelt es sich um 170T Polyester, der reißfest und widerstandsfähig ist. Mit nur rund einem Kilogramm ist es zudem sehr leicht. Einen leichten Regen hält das Zelt gut aus, so dass man im Inneren durchaus auch trocken bleiben kann. Damit ist es auch für laue Sommernächte durchaus als Festivalzelt oder einfaches Campingzelt geeignet. Die Verarbeitung der Stangen sowie auch der Erdnägel ist jedoch sehr einfach gehalten. Dies sorgt für einen Abzug bei Stabilität und Langlebigkeit. Dies ist angesichts des günstigen Preises aber durchaus verkraftbar. Bei kräftigem Wind reicht es aber schlichtweg nicht aus.

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob sich der kauf für Sie lohnt, hilft Ihnen eine Zusammenfassung der Vorteile und Nachteile sicher bei Ihrer Entscheidung weiter.

 

Vorteile:         

Preis: Das Modell ist preisgünstig und dennoch ordentlich verarbeitet, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also sehr gut.

Material: Im Verhältnis zum Preis ist die Verarbeitung des Materials sehr ordentlich, denn einem leichten Regen und etwas Wind hält es gut stand.

Handhabung: Die Handhabung ist komfortabel, denn es lässt sich schnell auf- und abbauen.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind durch den Mesh-Rücken sehr gut.

Lieferumfang: Der Lieferumfang überzeugt, denn Nägel und Seile werden mitgeliefert.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Stangen sind recht dünn und die Nägel sehr einfach. Dies geht zu Lasten der Standfestigkeit und auch starkem Wind hält es nicht gut stand.

Kein Innenzelt: Mangels Innenzelt ist es zum Camping nicht gut geeignet.

Nicht wasserdicht: Bei etwas stärkerem Regen bleibt man auch innen nicht trockenen Fußes. Daher ist es als Campingzelt nicht für jede Situation geeignet.

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4. Ayamaya 514 6 Personen 380 x 260 cm

 

Wenn Sie ein 6 Personen Wurfzelt suchen, ist das Modell von Ayamaya sehr empfehlenswert. Es ist insgesamt sehr gut verarbeitet und im Verhältnis zur Ausstattung und Verarbeitung trotz des höheren Preises nicht zu teuer. Es misst insgesamt 380 x 260 cm bei einer Höhe von 1,30 m. Damit ist es für vier Personen bequem und bei etwas reduziertem Platzangebot auch für bis zu sechs Personen geeignet. Die Belüftungseigenschaften sind sehr gut, denn es gibt drei seitliche Belüftungsöffnungen, die sich von außen komplett verschließen lassen. Insgesamt gibt es fünf Fenster und eine Tür, so dass sich auch gut Durchzug schaffen lässt, falls gewünscht. Das PU 3000-beschichtete 210D Oxford-Material als Unterlegplane ist komplett wasserdicht und sorgt für eine gute Versiegelung.

Der Vorzeltbereich bietet Platz zum Verstauen von Gepäck und auch innen stehen Seitenfächer für Zubehör zur Verfügung. Der Aufbau geht sehr leicht von der Hand und auch das Zusammenfalten ist nicht allzu kompliziert, wenn man den Bogen einmal raus hat. Es ist doppelwandig, auch die Fenster sind wasserdicht, die Reißverschlüsse sind ordentlich verarbeitet und es gibt ein Moskitonetz. Die Ausstattung ist also sehr gut. Natürlich werden Seile und Nägel mitgeliefert. Leider ist die Anleitung zum Zusammenlegen nicht sehr hilfreich, es ist also etwas Geduld gefragt, bis man das Konzept verstanden hat. Außerdem ist es preislich bereits auf einem etwas höheren Niveau, so dass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommen wird.

Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Das Zelt ist solide verarbeitet und entsprechend langlebig.

Ausstattung: Es verfügt über eine Reihe von Fächern, hat ein kleines Vorzelt, bietet jede Menge Fenster und ist mit einem Innenzelt ausgestattet. Auch die Reißverschlüsse sind sehr gut.

Wasserdicht: Es ist komplett wasserdicht und daher als vollständiges Campingzelt geeignet.

Belüftung: Die Belüftungseigenschaften sind sehr gut.  

Platz: Es bietet bis zu sechs Personen Platz, ist also ordentlich groß und geräumig.

Lieferumfang: Erdnägel und Schnüre liegen der Lieferung bei.

 

Nachteile:

Preis: Der Preis liegt bereits auf einem relativ hohen Niveau im Vergleich zu anderen Wurfzelten.

Zusammenlegen: Das Zusammenlegen muss geübt sein und die entsprechende Anleitung ist nicht sehr gut. Hier ist also etwas Geduld gefragt, bis man den Bogen raus hat.  

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5. Active Era Campingzelt 248 x 143 cm 2 Personen

 

Das Modell von Active Era ist preislich im unteren Mittelfeld angesiedelt, bietet also ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist solide verarbeitet, wasserdicht und lässt sich gut zusammenfalten. Durch das Grundmaß von 248 x 143 cm bietet es auch für zwei große Personen ausreichend viel Platz.

Ein Innenzelt ist vorhanden, die Belüftungseigenschaften sind dank der Fenster sehr gut. Es lässt sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und die Tasche ist mit Rucksack-Trageriemen ausgestattet, so dass es sich einfach auf dem Rücken tragen lässt. Die Unterlage besteht aus 210D Oxford Gewebe mit PU-Beschichtung, so dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Leider ist die Beschreibung zum Zusammenlegen nicht wirklich gut gelungen und an den Nähten kann bei starkem Regen Wasser eindringen, was sicherlich nicht optimal ist. Als echtes Camping-Zelt ist es damit nicht gut geeignet. Zudem ist das Material des Bodens sowie des Rucksacks relativ dünn, was sich negativ auf die Lebensdauer auswirken kann.

Sollten Sie noch unschlüssig sein, ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, hilft Ihnen die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sicher weiter.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Lieferumfang: Der Lieferumfang überzeugt, denn Nägel und Seile liegen bei.

Universell nutzbar: Da es über ein Innenzelt verfügt und grundsätzlich wasserdicht ist, kann es auch durchaus zum Campen im Sommer genutzt werden.

Transport: Durch die Trageriemen lässt es sich praktisch auf dem Rücken transportieren.

 

Nachteile:

Nicht 100% wasserdicht: Bei starkem Regen kann an den Nähten Wasser eindringen.

Zusammenfalten: Die Anleitung zum Zusammenfalten ist nicht sehr gut umgesetzt.

Materialstärke: Sowohl der Boden des Zelts als auch das Material der Tragetasche ist relativ dünn und damit anfällig gegen Beschädigungen.

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6. Zenph Pop Up Zelt 3 Personen 259 x 106 cm

 

Das kompakte Wurfzelt für zwei bis drei Personen von Zenph überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist ordentlich verarbeitet, wasserdicht und bietet gute Belüftungseigenschaften. Mit einer Größe von 2,58 x 1,57 m bietet es für zwei Personen ausreichend viel Platz, bei drei Personen wird es jedoch schnell eng.

Das PU-Material in Verbindung mit 150D Oxfordgewebe ist insgesamt langlebig. Die Nähte sind ordentlich verarbeitet, es sind verschiedene Fächer im Inneren vorhanden und auch das Zusammenfalten klappt insgesamt sehr gut, wenn man den Dreh raus hat. Leider sind die Reißverschlüsse nicht sonderlich gut verarbeitet und es hält einem starken Regen und heftigem Wind nicht wirklich stand, dafür ist das Gestänge zu dünn und nicht ausreichend solide.

Damit ist es eher als Sommerzelt, beim Trekking oder als Festival-Zelt geeignet. Ein echtes Camping-Zelt ist es nicht. Dennoch überzeugt das Preisgefüge, es sieht schick aus und lässt sich komfortabel handhaben. Welche Stärken und Schwächen es bietet, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die insgesamt ordentliche Verarbeitung und den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Handhabung: Die Handhabung ist insgesamt komfortabel.

Ausstattung: Durch die Belüftungsöffnungen, die verschiedenen Halterungen und das ordentliche Material ist das Modell gut ausgestattet.

Lieferumfang: Alle benötigten Teile zum Aufbau, Transport und zur Befestigung werden mitgeliefert.

 

Nachteile:

Gestänge: Das Gestänge ist relativ dünn und anfällig gegen Bruch, wenn es stark beansprucht wird.

Nicht 100% wasserdicht: Das Material ist nicht zu 100% wasserdicht. Starkem Regen hält es nicht stand.

Reißverschlüsse: Die Reißverschlüsse sind nicht ideal verarbeitet.

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7. Crivit Strandmuschel  270 x 225 cm

 

Bei dem Wurfzelt von Crivit handelt es sich nicht um ein klassisches Zelt, sondern um eine Wurf-Strandmuschel für den Einsatz am Meer. Auch als kleine Spielhöhle für Kinder ist es hervorragend geeignet. Zum Camping ist es aber höchstens als Wurfzelt für 1 Person geeignet, denn die Liegefläche, wenn es verschlossen ist, ist zwar sehr lang, aber auch entsprechend schmal.

Zudem ist es nicht komplett wasserdicht und es verfügt über kein Innenzelt. Preislich liegt es im absoluten Einstiegsbereich, es schützt gut vor UV-Strahlung und es lässt sich kompakt zusammenfalten. Es lässt sich schnell auf- und abbauen und es werden Nägel, Abspannseile und eine Tragetasche mitgeliefert. Zwar ist das Material einfach verarbeitet und recht dünn, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich aber dennoch sehr gut.

Ob sich die Anschaffung des einfachen Modells für Sie lohnt, können Sie anhand der Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen nochmals abwägen.

 

Vorteile:         

Preis: Das Modell liegt preislich im Einstiegsbereich.

Handhabung: Die Handhabung ist unkompliziert und Auf- und Abbau gehen schnell von der Hand.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich.

Lieferumfang: Der Lieferumfang ist sehr gut, denn es liegt alles bei, was Sie benötigen.

 

Nachteile:

Kein Camping-Wurfzelt: Es handelt sich lediglich um eine Strandmuschel, nicht um ein Campingzelt.

Nicht wasserdicht: Da es hier primär um den UV-Schutz geht, ist es nicht komplett vor Regen geschützt.

Schmale Schlaffläche: Verschließt man die Vorderseite, ist die Liegefläche im Vergleich zu einem echten Campingzelt zu schmal, um zwei Personen bequem beherbergen zu können.

Material: Das Material ist recht dünn, was zu Lasten der Lebensdauer gehen kann.

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Meistgestellte Fragen

 

Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Die meistgestellten Fragen zu Wurfzelten haben wir hier nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Wie baut man ein Wurfzelt zusammen?

Ein Wurfzelt muss nicht aufgebaut werden. Es wird lediglich die Klemme entfernt und es kann dann im wahrsten Sinne einfach geworfen werden. Da es unter Spannung steht, entfaltet es sich komplett von selbst und muss dann je nach Bedarf nur mit dem Boden verankert werden. Dies macht es sehr einfach und komfortabel.

Frage 2: Was ist ein Wurfzelt?

Ein Wurfzelt wird auch als Pop-Up-Zelt oder Sekundenzelt bezeichnet. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich praktisch von alleine entfaltet und nicht separat aufgestellt werden muss. Es müssen keine Gestänge zusammengesteckt werden und auch sonst gibt es nichts zu tun, außer es aus der Tasche zu nehmen, den Transportclip oder das Transportband zu lösen. Der Rest geschieht durch die Spannung, unter der das Zelt steht, von alleine. Im Gegensatz zu einem Quick-Up-Zelt muss zum Aufbau kein Handgriff getan werden. Dadurch sind solche Zelte besonders als Festivalzelt sowie als einfaches Sommerzelt beliebt.

 

Frage 3: Wie faltet man ein Wurfzelt?

Hier gibt es drei verschiedene Faltmethoden: Das 8er-Falzsystem, das 9er-Faltsystem und das 3-Kreis-Faltsystem. Letzteres wird ausschließlich bei sehr kleinen Wurfzelten verwendet, während das 8er und 9er Faltsystem für größere Zelte zum Einsatz kommt. Insbesondere 8er und 9er Falzsystem wollen gelernt sein. Hat man den Dreh aber einmal raus, geht es recht gut von der Hand. Auf Video-Plattformen wie YouTube gibt es eine Reihe von guten Anleitungen, die man befolgen kann.

Frage 4: Wer hat das Wurfzelt erfunden?

Die ersten Wurfzelte wurden von Gelert entwickelt. Dies geschah bereits vor über 30 Jahren in England. Damals hießen sie Quicks Pitch Tents. Heute sind sie auch als Popup-Zelt bekannt und haben sich rasant auf dem Markt verbreitet und wurden schnell als Festivalzelte beliebt. Dies hat sich bis heute gehalten, wobei es mittlerweile auch Strandmuscheln und echte Zelte zum Camping als Popup-Varianten gibt.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Moskitonetze im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Sie möchten eine Weltreise machen, benötigen aber noch das beste Moskitonetz für unterwegs. Ihnen wird dabei jedoch schnell bewusst, wie groß die Auswahl ist und dass es zahlreiche Kriterien gibt, mit denen Sie sich vor dem Kauf beschäftigen müssen. Dazu gehört zum Beispiel die Maschenweite und die Form des Netzes sowie natürlich auch das Material und die Verarbeitung. Wenn Ihnen die Recherche mit zu viel Zeitaufwand verbunden ist, können Sie alternativ gerne auch einfach unserer Kaufempfehlung folgen, da wir Ihnen in dieser die Recherche bereits abgenommen haben. So können wir zum Beispiel das Netz von Even Naturals sehr empfehlen, denn dieses ist sowohl für Einzel- als auch Doppelbetten geeignet, sehr feinmaschig und waschmaschinenfest. Alternativ können wir Ihnen auch das Modell von Extsud Magnet empfehlen, da es ideal für Türen ist und innerhalb relativ kurzer Zeit montiert werden kann.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Moskitonetze

 

Sie möchten in die Tropen fliegen oder planen einen Outdoor Urlaub mit der Familie, benötigen aber noch das richtige Moskitonetz? Kein Problem, wir haben nachfolgend kurz für Sie zusammengefasst, welche Arten von Moskitonetzen es gibt und wie Sie ein für Sie passendes Netz auswählen können. Bevor Sie sich auf das erstbeste Angebot stürzen oder einen Preisvergleich durchführen, sollten Sie sich außerdem am besten erstmal mit den wichtigsten Kaufkriterien vertraut machen. Sie können auf diese Art das Risiko eines Fehlkaufes minimieren und die Wahrscheinlichkeit, das richtige Netz zu finden, steigern. Abschließend können Sie unserer Top-8-Liste eine Übersicht über die besten Moskitonetze 2021 entnehmen, die wir im Vergleich ermittelt haben.

Arten von Moskitonetzen

Welche unterschiedliche Arten von Netzen es gibt und welches Netz am ehesten zu Ihren Bedürfnissen passt, können Sie mit Hilfe der nachfolgenden Liste erfahren:

Pyramidenform: Diese Netze lassen sich schnell aufhängen und werden mit einem einzigen Aufhängungspunkt an der Decke befestigt. Sie sind ideal für Alleinreisende und für Einzelbetten. Von Vorteil ist außerdem, dass diese Netze in der Regel ein relativ geringes Packmaß haben.

Kastenform: Diese Netze bieten oft viel Bewegungsfreiheit, müssen jedoch mit Haken und Schnüren an mehreren Punkten aufgehängt werden. Sie haben zudem ein größeres Packmaß als andere Netze, eignen sich dafür aber für Doppelbetten oder auch zum Beispiel für kleine Pavillons, Terrassen oder ähnliches. 

Moskitonetz in Zeltform: Diese Netze erinnern optisch an Wurfzelte und verfügen über einen Netzboden. Aufgehängt werden müssen sie nicht. Sie sind jedoch relativ groß und nicht so leicht zu transportieren.

Spezielle Moskitonetze: Es gibt auch andere Moskitonetze, die in keine der oberen Kategorien fallen. Dazu gehören zum Beispiel Netze, die über andere Gegenstände gestülpt werden oder spezielle Moskitonetze für Balkone, Terrassen, Fenster oder Türen.

 

Das richtige Moskitonetz finden

Einsatz: Fragen Sie sich vor dem Kauf, wofür Sie das Netz benötigen. Soll es für eine längere Reise mit dem Flugzeug, für einen Campingurlaub, für den Garten, für ein Doppel- oder Einzelbett sein? Kalkulieren Sie dabei auch Dinge wie die Maße ein.

Mesh-Wert: Der Mesh-Wert gibt die Maschenweite eines Netzes an. Je höher dieser Wert ist, desto enger sind die Maschen und umgekehrt. Beispiel: Wenn Sie in Risikogebiete mit Dengue, Gelbfieber oder Malaria reisen sollten, benötigen Sie ein Netz mit einer Maschenweite von mindestens 156 Mesh (ca. 2 mm Durchmesser). Eine Imprägnierung sorgt dabei für zusätzlichen Schutz, da diese Mücken auch tagsüber unschädlich macht und verhindert, dass Mücken durch das Netz hindurch stechen. 

Material: Die meisten Netze werden aus Kunststoff, wie zum Beispiel Polyester oder Nylon gefertigt. Es gibt jedoch auch Netze aus Naturfasern, wie Baumwolle. Kunststoffe haben jedoch den Vorteil, dass sie nicht so schnell anfangen zu müffeln, wie Naturfasern.

Befestigung: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Dübel, Haken und Schnüre im Lieferumfang enthalten sind oder kaufen Sie diese Dinge separat.

Checklist

Maße und Packmaß: Wie viele Personen soll das Netz schützen? Möchten Sie es über ein Doppelbett oder Einzelbett befestigen? Lässt sich das Netz gut zusammenpacken und ist es für eine Reise geeignet?

Netzart und Befestigung: Wie wird das Netz befestigt? Hat es einen oder mehrere Aufhängungspunkte? Bevorzugen Sie kasten- oder pyramidenförmige Netze oder suchen Sie nach speziellen Moskitonetzen?

Mesh-Wert: Wenn Sie in ein Risikogebiet fliegen, benötigen Sie ein Netz mit möglichst geringer Maschenweite. Bedenken Sie aber auch, dass Sie in dem Netz noch atmen können müssen. Geringere Maschenweiten bedeuten, dass auch die Luftzirkulation schlechter wird. Wägen Sie Sicherheit und Komfort vorsichtig gegeneinander ab. Eine Imprägnierung kann sich auch lohnen, da manche Moskitos auch durch das Netz hindurch stechen können.

Material: Die meisten Netze werden aus Kunststoff hergestellt Es gibt jedoch auch Netze aus Baumwolle. Kunststoffe haben jedoch den Vorteil, dass sie weniger schnell anfangen zu riechen, als Naturfasern.

 

8 beste Moskitonetze 2021 im Test

 

Sie finden nun im Anschluss unseren Testbericht zu allen Netzen, die sich im Test durchsetzen und einen Platz in der Liste der besten Moskitonetze 2021 erhalten konnten. Bevor Sie jedoch ein bestimmtes Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, auf jeden Fall einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen. In der Zusammenfassung finden Sie dabei ein breites Angebot an unterschiedlichen Netzen, die zu jedem Budget und sehr unterschiedlichen Situationen passen.

 

1. Even Naturals rechteckiges Moskitonetz Einzelbett 100 x 200 cm

 

Das Netz von Even Naturals hat sich als Testsieger herauskristallisiert und gilt somit als bestes Moskitonetz im Test. Es hat die Maße 100 x 200 cm, kann aber auch in den Größen 180 x 200 und 195 x 215 gekauft werden. Die hier beschriebene Größe von 100 x 200 cm passt hervorragend zu Einzelbetten und hat eine Maschenweite von 380 Löcher pro Quadratzoll. Das Netz ist somit auch dazu in der Lage vor kleinen Mücken, Sandfliegen und anderen kleinen Insekten zu schützen. Es besteht dabei aus einem hochwertigem Stoff, ist an den Stellen verstärkt, die am stärksten beansprucht werden und wiegt nur 399 g. 

Das rechteckige Netz hat großzügig überlappende Öffnungen links und rechts, sodass ein einfacher Einstieg möglich ist und überzeugt vor allem damit, dass es beim Schlafen nicht stört, sehr feinmaschig ist und Mücken dadurch zuverlässig fernhält. Das einzige Manko ist, dass die beiden Öffnungen manchmal dazu neigen aufzugehen, wenn ein Ventilator im Raum ist und diese somit sehr vorsichtig verschlossen werden müssen, da leider kein Klettverschluss vorhanden ist. Das Netz ist dafür jedoch sehr gut verarbeitet, nahezu überall leicht anzubringen und waschmaschinenfest, sodass Sie es jederzeit problemlos waschen können.

Geliefert wird das Netz zusammen mit sechs Haken, ein paar Flickchen, einem langen Seil, einem eBook mit Tipps und Tricks und einer wiederverwendbaren Tragetasche, sodass Sie es entweder zu Hause oder auch unterwegs nutzen können. Pluspunkt: Sie erhalten eine 100 % Garantie auf das Moskitonetz und können es, wenn es nicht passt, bei Bedarf auch zurückgeben.

Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Netz hält, was es verspricht und überzeugt mit einem sehr ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Feinmaschig: Es ist mit 380 Löchern pro Quadratzoll sehr feinmaschig und hält kleine Insekten zuverlässig fern.

Rechteckig: Durch die rechteckige Form stört das Netz beim Schlafen nicht.

Leicht: Das Netz ist mit 399 g Gewicht relativ leicht und kann somit problemlos mit auf Reisen genommen werden. 

Handhabung: Das hochwertige Netz ist schnell überall angebracht und waschmaschinenfest, sodass es außerdem sehr pflegeleicht ist.

 

Nachteile:

Öffnungen: Die Öffnungen haben keinen Klettverschluss und können, wenn zum Beispiel ein Ventilator im Raum ist, ab und zu von alleine aufgehen.

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2. Extsud Magnet Moskitonetz für Balkontüren 100 x 220 cm

 

Wenn Sie ein Moskitonetz für Ihre Balkontür suchen, ist dieses Modell vielleicht eine Option für Sie. Es ist in mehreren verschiedenen Größen (80-140 x 200-240 cm) vorhanden, durch die mitgelieferten Klettbänder und Heftzwecken innerhalb von etwa 30 Minuten am Türrahmen – ohne bohren zu müssen – montiert und für Türen mit einer Höhe von ca. 85-94 cm und einer Breite von 98-105 cm geeignet.

Der Klettband wird, wie erwähnt, einfach in den Türrahmen geklebt und hält relativ lange. Anschließend wird der Insektenschutz eingelegt und bei Holzrahmen bei Bedarf noch zusätzlich mit den beigefügten Heftzwecken gesichert. Der Insektenschutz passt zwar nicht haargenau auf jede Tür, lässt sich durch zuschneiden auf das Maß bringen. Kaufen Sie aus diesem Grund lieber einen etwas zu langen/breiten Insektenschutz, damit Sie ihn ggf. anpassen können.

Der Insektenschutz ist gut verarbeitet und überzeugt mit fein gearbeiteten Details, wie zum Beispiel den schicken Rüschen am oberen Rand und anderen hochwertigen Materialien. Die Magnete scheinen dabei ebenfalls von guter Qualität zu sein, da die sich automatisch zusammenziehen, sobald Menschen oder Tiere hindurchgehen. Sie überstehen zudem relativ starken Wind und halten sowohl Fliegen als auch Mücken und andere Insekten zuverlässig fern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist, obwohl Sie ab und zu etwas selbst “nachbasteln” müssen also insgesamt sehr zufriedenstellend.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Insektenschutz hält, was er verspricht und besticht mit einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für Türen: Das Netz ist zum Beispiel für Balkon-, Terrassen- oder Kellertüren geeignet.

Montage: Der Insektenschutz kann ohne Bohren und mit Magneten innerhalb von etwa 30 Minuten angebracht werden.

Verarbeitung: Das Material macht einen hochwertigen Eindruck und ist sehr gut verarbeitet. 

Optik: Das Netz bietet mit den Rüschen eine schöne Optik.

 

Nachteile:

Maße: Die Maße der Netze passen natürlich nicht auf jede Tür, können jedoch nach Bedarf angepasst werden.

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3. EasyMaxx 03771 Moskitoschutz „Magic Click“ für Fenster

 

Der EasyMaxx “Magic Click” Moskitoschutz kann mit einer Magnetbefestigung an Fenstern befestigt werden, um Sie vor Mücken, Wespen und Fliegen zu schützen. Die Montage geht ohne bohren und mit Hilfe von Magneten und ist in der Regel innerhalb von etwa 20-30 Minuten erledigt. Der Insektenschutz ist luftdurchlässig, halbtransparent und erlaubt es Ihnen, nach Anbringung, weiterhin das Fenster zu öffnen und zu schließen. Sie können den Insektenschutz dabei ganz einfach mit einem Cutter am Rand zuschneiden und an Ihr Fenster (bis 150 x 130 cm) anpassen. Erhältlich ist der Insektenschutz auch für Türen bis 90 x 120 cm.

Der Moskitoschutz tut was er soll, ist gut verarbeitet und es passen alle Teile sauber ineinander. Es kann allerdings sein, dass der Insektenschutz etwas schief geschnitten ist und Sie ihn gerade schneiden müssen. Achten Sie bei der Montage außerdem darauf, wo Sie die Plättchen für die Magnete im Rahmen anbringen, damit beim Öffnen und Schließen des Fensters tatsächlich nichts im Weg ist. 

Ansonsten ist das Befestigungssystem, wie bereits erwähnt, sehr unkompliziert und selbst mit dem Zuschneiden innerhalb von ca. 20-30 Minuten eingebaut. Die Magnete halten dabei gut und kleben ohne zu verrutschen am Rahmen. Mit zwei Packungen können Sie etwa 2-3 Fenster mit dem Insektenschutz bestücken. Dieser lässt sich übrigens auch im Winter abnehmen und reinigen und im Sommer ganz leicht wieder einklinken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überzeugend.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Moskitoschutz ist gut verarbeitet und bietet ein gutes Verhältnis von Preis zu Leistung. 

Für Fenster und Türen: Der Insektenschutz ist für Fenster bis 150 x 130 cm zuschneidbar und auch für Türen mit den Maßen 90 x 120 cm erhältlich. 

Montage: Die Montage geschieht unkompliziert mit Hilfe von Magneten und verzichtet dabei vollständig auf Bohrmaschinen.

Reinigung: Der Insektenschutz kann im Winter abgenommen und gereinigt werden und im Sommer ganz einfach wieder eingeklinkt werden. 

 

Nachteile:

Schiefer Schnitt: Die Erfahrung mit dem Moskitonetz hat gezeigt, dass es zum Teil vorkommen kann, dass das Material schief geschnitten ist und von Ihnen vor der Montage gerade geschnitten werden muss. 

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4. Universal Backpackers CMN-1 konisches Reisenetz XL-XXL

 

Das konische Reisenetz von Universal Backpackers wird nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hergestellt und ist in den Größen XL (keine Öffnung) und XXL (zwei Öffnungen) erhältlich. Es ist von sehr hoher Qualität, frei von Pestizide, kann sowohl für Einzel- als auch Doppelbetten verwendet werden und hat einen Gummizug, damit es möglichst eng ans Bett anliegt.

Das Moskitonetz verfügt über 256 Löcher pro Quadratzoll, wiegt bei einem Durchmesser von ca. 25 cm (mit Tragetasche) nur ca. 360 g und kann mit nur einem einzigen Befestigungspunkt und mit der Hilfe eines praktischen Aufhängesets mit drei selbstklebenden Haken leicht aufgehängt werden.

Das XL-Netz mag zwar über keinen Einstiegsschlitz verfügen, sodass Sie es hochheben müssen, wenn Sie ins Bett gehen wollen. Es hält dafür jedoch Insekten sehr gut fern, da es rundherum verschlossen ist und kein Einstieg vorhanden ist, der aus Versehen aufgehen könnte. Es ist außerdem ein kurzes Band dabei, welches mit dem Netz an einem Haken an der Decke befestigt werden kann. Durch verschiedene Knoten, die Sie am Band knüpfen, können Sie beim Aufhängen die Höhe des Netzes einstellen. Das XL Netz ist dabei groß genug, um über ein 180 x 200 m großes Bett zu passen und lässt sich leicht auf- und auch wieder abbauen. Pluspunkt: Wenn mit dem Netz mal etwas nicht stimmt oder etwas kaputt geht, wird Ihnen Ihr Geld erstattet und/oder Sie erhalten vom Hersteller ein neues Netz.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das hochwertige Netz ist frei von Pestizide und wird nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation hergestellt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überzeugend.

XL und XXL: Es ist in den Größen XL (ohne Öffnung) und XXL (mit zwei Öffnungen) erhältlich und groß genug für 180 x 200 m große Betten.

Ideal für Reisen: Das Netz ist mit 360 g sehr leicht und kann aus diesem Grund gut auf Reisen genommen werden.

Auf- und Abbau: Sowohl der Auf- als auch der Abbau gehen schnell von der Hand.

Garantie: Sollte es Probleme mit dem Netz geben, bekommen Sie Ihr Geld zurückerstattet und/oder ein neues Netz zugeschickt.

 

Nachteile:

Kein Einstieg bei XL-Netz: Das XL-Netz verfügt über keinen Einstiegsschlitz, sodass Sie es beim Betreten des Bettes anheben müssen.

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5. Even Naturals ENMNPNWN Popup Moskitozelt

 

Das Popup Moskitozelt von Even Naturals ist 200 x 180 x 160 cm (L x B x H) groß und ideal für Sie, wenn Sie keine Zeit damit verschwenden wollen, jedes Mal ein Moskitonetz aufhängen zu müssen. Es kann zusammen mit Doppelbetten oder Campingmatratzen verwendet werden, hat zwei Einstiege und ist sehr geräumig, sodass es mehr als ausreichend Platz für zwei erwachsene Personen bietet.

Das Netz hat einen Mesh-Wert von 300, steht sicher, hat gut funktionierende Reißverschlüsse und ist frei von Pestizide. Es stellt sich zudem fast von selbst auf und ist gut dafür geeignet, um zum Beispiel zusammen mit Ihrem Partner draußen in der Natur zu übernachten, gleichzeitig aber vor lästigen Mücken und anderen Insekten geschützt zu sein. Von Vorteil ist, dass Sie dabei draußen alles, trotz Netz, relativ gut sehen können und das Zelt auch über einen Netzboden verfügt.

Die einzigen Wermutstropfen hier sind der relativ hohe Preis und das Zusammenlegen auf Originalpackmaß, was sich bei den ersten Anläufen als etwas knifflig herausstellen kann. Dieses Problem wird jedoch von einer beiliegenden Beschreibung, einem YouTube-Video und etwas Übung schnell gelöst, sodass das Zusammenfalten später problemlos klappen sollte. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das hochwertige Zelt bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Preis zu Leistung und hält, was es verspricht. 

Für zu Hause oder im Freien: Es kann zu Hause für Doppelbetten oder auch unter freiem Himmel verwendet werden.

Aufbau: Das Zelt baut sich innerhalb kurzer Zeit fast von selbst auf.

Geräumig: Es ist geräumig genug für zwei erwachsene Personen.

 

Nachteile:

Zusammenfalten: Das Zusammenfalten aus das Originalpackmaß kann am Anfang etwas knifflig sein. 

Preis: Das Zelt ist, da es viel Komfort bietet, ein wenig teurer als andere Modelle.

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6. Teso T2000 9006 Mückenschutz Fiberglas Meterware

 

Dieser Mückenschutz besteht aus robustem Fiberglasgewebe und ist zum Beispiel für Fenster, Dachfenster, Drehtüren, Terrassentüren, Schiebetüren und Balkontüren geeignet. Er ist maschenfest verschweißt, witterungs- und UV-beständig und als praktische Meterware erhältlich. Er hat eine Maschendicke von ca.  7 x 6 mm/cm², eine Drahtstärke von etwa 0,28 mm und eine Maschenweite von 1,29 x 1,13 mm. Erhältlich ist er in den folgenden Längen: 100 x 120, 100 x 200, 120 x 250 und 200 x 200 cm. Die Rollenbreite beträgt dabei 2000 mm und die Länge 30 lfm.

Der Insektenschutz hat eine gute Qualität und lässt sich sehr gut ohne Falten und Wellen verarbeiten. Es ist für Rahmen und Magnethalter geeignet, kann jedoch nicht mit dünnem Klettband in einem Fensterrahmen angedrückt werden, da der Insektenschutz relativ dick ist. Die Erfahrung mit dem Insektenschutz hat jedoch gezeigt, dass es mit Powertape (z.B. “Tesa Powerbond Outdoor”) an aus Kunststoff bestehenden Außenrahmen geklebt werden kann und es, trotz Dicke, zuverlässig hält. Sie können außerdem bereits vorhandene Fliegenschutzgitter mit diesem Insektenschutz ausrüsten, um keine neue Schutzfenster zu montieren.

Die Montage dieses Insektenschutzes setzt zwar etwas handwerkliches Können voraus und ist mit etwas mehr Aufwand als andere Netze verbunden. Es kann außerdem, wie bereits erwähnt, nicht mit üblichem Klettband montiert werden, da das Gewebe dick und steif ist. Sie können es jedoch mit Powertape versuchen. Reinigen Sie vor der Montage den Fliegenschutz und den Rahmen, um diese vor Fettrückständen zu befreien, die die Klebekraft des Powertapes minimieren können. Der Insektenschutz sollte anschließend zuverlässig halten und Regen, Wind und Außentemperaturen von bis zu 36 Grad problemlos aushalten können. 

 

Vorteile:

Meterware: Dieser Insektenschutz ist als praktische Meterware erhältlich und kann so zum Beispiel zum Nachrüsten alter Insektenschutzfenster verwendet werden.

Sehr robust: Das Material ist sehr robust. Es erweckt dadurch den Eindruck, sehr langlebig zu sein.

Vielseitig einsetzbar: Sie können es zum Beispiel für Drehtüren, Balkontüren, Dachfenster, Schiebetüren oder für Terrassen verwenden.

Auswahl: Der Insektenschutz ist in den Varianten 100 x 120, 100 x 200, 120 x 250 und 200 x 200 cm erhältlich. Die Rollenbreite beträgt dabei 2000 mm und die Länge 30 lfm.

 

Nachteile:

Aufwand: Das Anbringen des Insektenschutzes setzt ein gewisses handwerkliches “Know How” voraus und ist mit etwas Aufwand verbunden.

Kein Klettband: Der Insektenschutz kann nicht mit herkömmlichen Klettband montiert werden. Sie können als Alternative jedoch Powertape verwenden. 

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7. Infactory NC2397-944 XXL-Netz 220 Mesh 300 x 500 x 250 cm

 

Das verhältnismäßig günstige Moskitonetz in der Größe XXL hat einen Mesh-Wert von 220, ist 300 x 500 x 250 cm (L x B x H) groß und kann sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich verwendet werden. Das Netz ist dabei als Malaria-Schutz geeignet und bietet durch die geräumige Kastenform viel Bewegungsfreiheit, sodass Sie aufrecht darin sitzen können, ohne dass Ihnen das Netz ständig ins Gesicht hängt. Es ist ideal beim Camping, für den Garten, große Doppelbetten, Hollywoodschaukeln, Gartentische mit Stühlen oder aber auch Pavillons bis etwa 2,20 m – hier müssen Sie noch einberechnen, dass Sie die Kanten mit etwas beschweren müssen, da das Moskitonetz sonst bei starkem Wind wegwehen kann und die Insekten darunter kommen.

Da das Netz außerdem nur etwa 928 g wiegt, können Sie es auch gut in den Urlaub nehmen, um zum Beispiel bei Dämmerung mit Ihrer ganzen Familie draußen die Natur zu genießen, ohne von Mücken zerstochen zu werden. Es lässt sich an den Haltebändern gut befestigen, allerdings müssen Sie es am Boden beschweren, da das Netz – wie bereits erwähnt – sonst womöglich wegfliegen kann. 

Leider wurde auch festgestellt, dass das Netz über keinen Eingang verfügt und das Mesh relativ empfindlich ist, wenn sich etwas darin verhakt. Es muss also sorgsam damit umgegangen werden. Dafür ist es jedoch für einen fairen Preis erhältlich, sehr groß und in einem Wäschenetz sogar bequem in der Waschmaschine waschbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also insgesamt gut.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das geräumige Netz ist ideal für den Innen- und Außenbereich und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

XXL-Größe: Das kastenförmige Netz ist sehr groß und bietet dadurch sehr viel Bewegungsfreiheit. Sie können so zum Beispiel aufrecht darin an einem Tisch sitzen und gemütlich Ihre Zeitung lesen. 

Vielseitig: Das Netz wiegt 928 g und kann somit überall mit hingenommen und flexibel eingesetzt werden. 

Reinigung: Es lässt sich, in ein Wäschenetz gepackt, bequem in der Waschmaschine reinigen. 

Mesh-Wert: Das Netz hat einen Mesh von 200 und ist somit als Malaria-Schutz geeignet.

 

Nachteile:

Kein Eingang: Das Moskitonetz verfügt über keinen Eingang.

Empfindlich: Das Mesh ist relativ empfindlich, wenn sich etwas darin verhakt. Es kann hier und da schnell zu einem kleinen Loch kommen. 

Sehr leicht: Da das Netz sehr leicht ist, müssen Sie es am Boden auf jeden Fall mit etwas beschweren, damit es vom Wind nicht weggeweht wird.

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8. Infactory NC2395-944 Netz für Sonnenschirme 220 Mesh 330 x 250 cm

 

Dieses praktische Moskitonetz kann über große Sonnenschirme gestülpt werden und hat einen Mesh-Wert von 220. Es ist somit also als Malaria-Schutz geeignet und kann zudem sehr leicht angebracht werden. Es hat dabei die Maße von ca. 330 x 250 (Durchmesser plus Höhe), ein relativ geringes Gewicht von 1,1 kg und einen umlaufenden Ballast-Schlauch, der mit Wasser gefüllt wird und das Flattern des Netzes bei Wind verhindern soll und die Form des Ganzen beibehält. 

Das Netz verfügt über einen Reißverschluss, den man komplett öffnen kann und ist leicht zu montieren. Es ist ordentlich genug verarbeitet und läuft konisch nach oben zu, sodass sich die 3,30 m Durchmesser nur am Boden befinden. Weiter oben sind es maximal ca. 2,5 m, wenn das Netz stramm gezogen wird. Das Netz ist ideal für gemeinsame Sommernächte mit Freunden auf dem Balkon oder im Garten und passt, zum Beispiel, problemlos über 2,50-2,80 m Schirme.

Es ist für Haushalte mit Tieren, insbesondere Katzen, jedoch weniger geeignet, da der Wasserschlauch relativ schnell kaputt gehen kann. Es wurde außerdem auch beobachtet, dass das Netz sich leicht an rauen Stellen (z.B. Holzmöbel) verfangen und dadurch kleine Löcher bekommen kann, wenn man nicht vorsichtig genug ist.

Der Insektenschutz kommt jedoch trotz Mankos gut an, da es sich hierbei um eine sehr gute Idee handelt und der Ballast-Schlauch immerhin leicht repariert werden kann. Einige weitere Vorteile sind, dass das Netz sich – wie bereits erwähnt – sehr leicht aufbauen lässt und der Reißverschluss sowohl von innen als auch außen bedient werden kann.

 

Vorteile:

Aufbau: Das Netz ist ideal für Sommernächte gemeinsam mit Freunden auf dem Balkon oder im Garten und lässt sich leicht aufbauen.

Einstieg: Das Netz verfügt über einen großen Reißverschluss, der sowohl von innen als auch von außen bedient werden kann.

Ballast-Schlauch: Der Insektenschutz verfügt über einen Ballast-Schlauch, der um das Netz herum geht, um seine Form zu behalten. Das Netz wird dadurch außerdem auch nicht so leicht vom Wind weggeweht. 

Mesh-Wert: Das Netz hat einen Mesh von 200 und ist somit als Malaria-Schutz geeignet.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Leider mussten hier und da kleine Abstriche in Bezug auf die Verarbeitung des Netzes gemacht werden. 

Nicht für Haushalte mit Tieren: Der Ballast-Schlauch ist nicht sehr robust und geht, wenn Katzen damit spielen, leider schnell kaputt. 

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Welche Maschenweite sollte ein Moskitonetz haben?

Wenn die Maschen zu weit sind, kann es sein, dass kleine Insekten durch das Netz hindurchkommen. Sind die Maschen zu eng, kann es vorkommen, dass Sie sich im Inneren des Netzes nicht wohlfühlen, da Sie sich eingesperrt fühlen. Die Wahl des Netzes hängt also von persönlichen Vorlieben, aber auch von dem Mückenaufkommen im jeweiligen Reiseziel ab. Die Maschenweite von Netzen wird dabei in der Regel in “Mesh” angegeben. Die Maßeinheit kommt aus dem angloamerikanischen Maßsystem und beschreibt die Anzahl der Maschen pro Quadratzoll. Je größer die Mesh-Zahl, desto kleiner werden die Maschen. Je kleiner die Mesh-Zahl, je größer sind die Maschen. 

Für Malariagebiete wird hier zum Beispiel eine Maschenweite von etwa 156 (ca. 2 mm Durchmesser) empfohlen, damit die Moskitos draußen bleiben. Für Länder mit mittlerem Mückenaufkommen sind Sie mit einer Maschenweite von 210-230 Mesh gut bedient. Für Länder mit kleineren Insekten benötigen Sie etwa 1000 Mesh. 

Frage 2: Wie kann ich ein Moskitonetz anbringen?

Moskitonetze können entweder mit Hilfe eines Deckenhakes über ein Bett angebracht werden oder an anderen Gegenständen befestigt, aufgehängt oder drüber gestülpt werden. Falls Sie in einem Hotel unterwegs sein sollten und es keine Vorrichtung für ein Moskitonetz geben sollte, können Sie ein Netz mit einer langen Schnur verwenden, welches Ösen und Haken zum Aufhängen hat. Sie können das Netz anschließend zum Beispiel an Gardinenstangen, Lampen, Regale oder ähnliches aufhängen und die Schnüre quer durch das Zimmer spannen. 

 

Frage 3: Warum benötige ich ein imprägniertes Moskitonetz?

Ein imprägniertes Netz verhindert, dass Mücken auf dem Netz landen oder gar durch das Netz hindurch stechen können. Die Wirksamkeit des Moskitonetzes wird auf diese Weise deutlich gesteigert, was vor allem in Malaria-, Dengue- oder Gelbfiebergebieten sehr wichtig ist. Eine Imprägnierung sorgt aslo dafür, dass Sie sicherer schlafen können und Mücken, die mit dem imprägnierten Netz in Berührung kommen, auch tagsüber unschädlich gemacht werden. Dauerimprägnierte Moskitonetze bleiben selbst bei täglicher Anwendung etwa 2-3 Jahre lang wirksam und sind vor allem bei längeren Reisen empfehlenswert.

Frage 4: Was muss ich bei einem Moskitonetz beachten?

Bei dem Kauf eines Moskitonetzes müssen Sie auf die Maschenweite (Mesh), sowie auf das Material, den Einstieg, die Form und eine mögliche Imprägnierung achten. Wenn Sie länger und in Risikogebiete (Dengue, Gelbfieber, Malaria) reisen sollten, benötigen Sie ein Netz mit einer Maschenweite von mindestens 156 Mesh (ca. 2 mm Durchmesser), um auf der sicheren Seite zu sein. Eine Imprägnierung sorgt dabei für zusätzlichen Schutz, da diese Mücken auch tagsüber unschädlich macht und verhindert, dass Mücken durch das Netz hindurch stechen können. Achten Sie außerdem darauf, dass das Netz einen unkomplizierten Einstieg und eine Form (rund, rechteckig, konisch) hat, die Ihnen zusagt.

 

 

Letztes Update: 19.09.21

 

Campingstuhl im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Es kann zu einer echten Herausforderung werden, den besten Campingstuhl zu finden, den das Angebot ist riesig und die Qualitätsunterschiede ebenso. Wir empfehlen, dass Sie sich zunächst mit den verschiedenen Arten von Campingstühlen befassen, bevor Sie sich näher mit Kriterien wie Komfort, Belastbarkeit, Verarbeitung und Ausstattung befassen. Alle Faktoren zu berücksichtigen, macht die Suche jedoch sehr aufwändig. Falls Ihnen die Zeit für umfangreiche Vergleiche fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn die Recherchearbeit haben wir bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen den Catamarca von Outwell sehr empfehlen, denn der Campingstuhl lässt sich kompakt zusammenfalten, er ist sehr belastbar und verfügt über eine gute Ausstattung zum sehr fairen Preis. Alternativ ist auch der Pocket Aotu von Outad sehr empfehlenswert, denn er lässt sich besonders kompakt verstauen, ist atmungsaktiv und sehr robust und standfest.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Campingstühle Kaufberatung

 

Das Angebot an Campingstühlen ist sehr groß. Daher macht es Sinn, sich vor einem Preisvergleich mit den verschiedenen Varianten und den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen und Funktionen zu befassen. Eine klare Empfehlung für den einen oder anderen Campingstuhl gibt es nicht, denn alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Im Test haben wir uns daher eine Vielzahl von verschiedenen Varianten angeschaut und die Testsieger in unserer abschließenden Top-5-Liste der besten Campingstühle des Jahres 2021 zusammengefasst.

Arten von Campingstühlen

Im Vergleich zu einem klassischen Stuhl oder Hocker sind Campingstühle grundsätzlich natürlich kompakter und praktischer für unterwegs. Dennoch unterscheidet man innerhalb dieser klappbaren Stühle zwischen verschiedenen Varianten. Wir empfehlen, sich zunächst für eine Variante zu entscheiden und dadurch eine Vorauswahl zu treffen. So können Sie das Angebot besser eingrenzen.

Ultraleichte Campinghocker: Hierunter versteht man sehr kompakt gebaute kleine Hocker, die besonders platzsparend und häufig auch sehr günstig sind. Sie zeichnen sich durch ein geringes Packmaß und ein sehr geringes Gewicht aus. Im Vergleich zu den anderen Varianten sind sie allerdings häufig nicht so bequem, da meist die Rückenlehne fehlt.

Klappstühle und Faltstühle: Klapp- bzw. Faltstühle sind meist mit einer Lehne ausgestattet. Sie stellen den Mittelweg zwischen den kompakten Hockern und Campingsesseln dar. Meist sind auch Armlehnen vorhanden und sie bieten bereits einen recht hohen Komfort. Allerdings sind sie auch etwas sperriger und schwerer als einfache Falthocker.

Hochlehner Campingstuhl: Hochlehner Campingstühle werden häufig auch als Campingsessel bezeichnet. Sie verfügen über eine Polsterung und sind besonders bequem. Meist bieten sie zudem eine verstellbare Rückenlehne, sodass sie durchaus auch zum Entspannen einladen. Im Vergleich zu den vorherigen Varianten sind sie allerdings deutlich sperriger und auch schwerer. Auch preislich liegen sie ein gutes Stück über den einfacheren Varianten.

Spezial-Campingstuhl: Neben den oben genannten Varianten gibt es auch spezielle Modelle, die für einen bestimmten Einsatzbereich konzipiert sind. Dies kann beispielsweise ein Anglerstuhl sein, der sich zum Nachtangeln zum Feldbett umwandeln lässt. Auch ausladende und dick gepolsterte Campingstühle mit Getränkehalter und anderen Annehmlichkeiten zählen je nach Modell schon zu den Spezial-Campingstühlen. Sie können beispielsweise sehr gut zu einer Grillparty zum Einsatz kommen. Ein ebenfalls sehr beliebter Spezial-Campingstuhl ist der Strandstuhl mit Sonnenschutz.

 

Komfort und Belastbarkeit

Ob günstiger Campingstuhl oder teures Luxusmodell ist im Prinzip egal. Denn als bester Campingstuhl kommt auf alle Fälle nur ein Modell in Frage, das ausreichend komfortabel und belastbar für Ihre Zwecke ist und zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Natürlich können Sie von einem einfachen Campinghocker keinen Sitzkomfort erwarten, der auf dem gleichen Niveau wie bei einem gepolsterten großen Campingstuhl liegt. Man muss entsprechend einen Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Kompaktheit bzw. geringem Gewicht eingehen, je nachdem, für welchen Zweck der Klappstuhl gedacht ist. Auch spielt Ihr Budget natürlich eine Rolle. Die Verarbeitungsqualität lässt sich ganz gut an der Belastbarkeit erkennen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn die Herstellerangaben sind nicht immer korrekt, wie sich im Test gezeigt hat. So gab es das eine oder andere Modell, das laut Hersteller bis 120 Kilogramm belastbar ist, aber im Praxistest schon bei 100 Kilogramm Belastung an seine Grenzen kam. Minderwertige Modelle sind häufig zudem nicht so standfest. Wer etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt, sollte daher unbedingt einen Puffer einplanen. Je höher die Belastbarkeit, desto besser ist der Stuhl letztendlich. Allerdings muss man auch hier beachten, dass eine deutlich höhere Belastbarkeit häufig auch mit einem höheren Gewicht einhergeht. Je intensiver ein solcher Stuhl von Ihnen genutzt werden soll, desto mehr Wert müssen Sie letztendlich auch auf die Verarbeitung legen.

Achten Sie beim Komfort auch auf die Höhe der Rückenlehne. Denn insbesondere wenn Sie sehr groß sind, werden Sie einen Stuhl mit sehr niedriger Lehne gegebenenfalls als unbequem empfinden. Außerdem führt eine niedrige Lehne beim Zurücklehnen häufig dazu, dass sich der Schwerpunkt zu weit nach hinten verschiebt. Dadurch kann der Stuhl zum Kippen neigen.

Sonstige Ausstattungsmerkmale

Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Stühlen sind mitunter sehr groß. Der Grund dafür liegt in der Ausstattung, der Verarbeitung und der Bequemlichkeit. So gibt es Modelle, die aus sehr einfachen Materialien gefertigt sind und entsprechend auch nicht so langlebig sind.

Je nach Ausführung können Sie die Lehne des Stuhls klappen oder es gibt einen Getränkehalter sowie gegebenenfalls eine Halterung für eine Angel oder ähnliches. Ein Campingstuhl, denn Sie häufig mitnehmen möchten, sollte zudem über eine eigene Tasche verfügen. Diese wird aber keineswegs immer mitgeliefert. Auch hinsichtlich des Zusammenbaus unterscheiden sich die Modelle häufig voneinander. Denn während die meisten Stühle einfach aufgeklappt und wieder zusammengeklappt werden können, gibt es andere Modelle, die jedes Mal wieder erneut auf- und abgebaut werden müssen. Dies verzögert den Aufbau vor Ort, was je nach Einsatzbereich ebenfalls ein großer Nachteil sein kann.

 

5 beste Campingstühle 2021 im Test

 

Ein Campingstuhl kann bei verschiedenen Anlässen sehr nützlich sein. Nicht nur beim Camping, Angeln oder dem Besuch eines Festivals, sondern auch beim gemütlichen Beisammensein im heimischen Garten erfreuen sich Campingstühle immer größerer Beliebtheit. Da es sie in den verschiedensten Ausführungen und Preislagen gibt, haben wir im Test aus einer Vielzahl von Produkten die fünf besten Campingstühle des Jahres 2021 ermittelt und die Testsieger in unserer Top-5 Liste zusammengestellt, damit Sie einen schnelleren Überblick über empfehlenswerte Modelle bekommen.

 

1. Outwell 470048 Catamarca Campingstuhl

 

Als bester Campingstuhl hat sich der Catamarca Chair XL von Outwell durchgesetzt. Auf- und zusammengeklappt ist er in wenigen Sekunden, so dass Sie ihn jederzeit für Ihre Zwecke nutzen und ebenso schnell wieder verstauen können. Dank einer Klappmechanik ist keine umständliche Montage notwendig. Sein stabiles Untergestell ist aus hochwertigem Stahl gefertigt, so dass er eine enorme Tragkraft besitzt und ebenso von kräftig gebauten Personen verwendet werden kann.

Obwohl der Campingstuhl 150 kg trägt und aus Stahl gefertigt ist, wiegt er lediglich 4,5 kg. Dank des geringen Gewichts, einem Packmaß von 13 x 30 x 110 cm und der mitgelieferten Tragetasche, können Sie das Produkt der Firma Outwell überall einsetzen und problemlos mitnehmen. Die Sitzfläche ist aus 100% Polyester gefertigt und lässt sich sehr gut reinigen. In den Armlehnen sich zwei Flaschenhalter eingelassen, so dass Sie Ihre Getränke sicher abstellen können ohne Angst haben zu müssen, dass diese umkippen und auslaufen. Es ist ein stabiler Campingstuhl, der insbesondere auch für schwere und große Personen zu empfehlen ist. Wer auf eine solide und zuverlässige Verarbeitung Wert legt, kann beim Catamarca Chair XL bedenkenlos zugreifen.

 

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2. Outad Anglerstuhl Faltstuhl Campingstuhl Strandkörbe

 

Egal ob beim Angeln, Wandern oder beim Backpacking – der Pocket AOTU Camping Chair der Firma Outad konnte durchweg überzeugen. Komplett aus Kunststoff und Aluminium gefertigt, bietet er für Personen mit einem Gewicht von bis zu 150 kg stabilen Halt. Das 600D Oxford-Gewebe und Mesh-Design erwies sich als äußerst atmungsaktiv, geruchslos und leicht zu reinigen, so dass es der perfekte Begleiter auch für verregnete Tage ist. Seine breite Anti-Schlamm Abdeckung an den Füßen des Stuhls ermöglicht auch auf matschigem Untergrund einen sicheren Halt.

Sie können das Modell von Outad in den Farben Blau und Rot bestellen. Mit einem Packmaß von 40 x 13 x 13 cm findet das Produkt in fast jedem Rucksack oder jeder Reisetasche mühelos Platz. Der Auf- und Abbau gestaltete sich im Test ohne weitere Probleme, obwohl dem Produkt von Seiten des Herstellers keine Aufbauanleitung mitgeliefert wurde. Von einigen Testern bemängelt wurde die Tatsache, dass der Campingstuhl keine Armlehnen besitzt, was ihn bei längerem Sitzen – im Vergleich zu anderen Modellen – etwas ungemütlicher macht.

Alles in Allem handelt es sich aber um ein sehr solides und zuverlässiges Produkt. Wer einen kompakten Campingstuhl mit einem geringen Packmaß und hoher Stabilität sucht, sollte sich den Stuhl auf jeden Fall genauer anschauen.

 

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3. 10T Campingstuhl Stagedirector XL Regiestuhl Alu Klappstuhl

 

Einen sehr bequemen Campingstuhl liefert die Firma 10T Outdoor Equipment. Der 10T Stagedirector besticht durch die Kombination aus einem stabilen Aluminiumgestell mit einem Oxford-Polyester-Bezug.

Durch seine hohe Rückenlehne und den geschwungenen Armlehnen bietet er einen sehr hohen Sitzkomfort. Breite Füße sorgen bei diesem Modell für eine sehr hohe Stabilität. Dank Kunststoff-Stoppern an der Unterseite des Campingstuhls findet dieser auf allen Untergründen, insbesondere auch glatten Flächen, einen guten Halt. Ebenso im Lieferumfang enthalten ist ein praktischer Holztisch, welcher an der Seite des Stuhls befestigt werden kann, um auf ihm Getränke oder Essen bequem abstellen zu können.

Obwohl beim Campingstuhl Alu als Hauptbestandteil im Gestells verwendet wird, bietet er dennoch eine Belastbarkeit von 110 kg. Dank des leichten Materials wiegt er lediglich 3,9 kg und kann in der mitgelieferten Transporttasche auch bei Wanderungen gut mitgenommen werden. Eine erhöhte Sitzhöhe von ca. 42 cm erleichtert dem Nutzer das Aufstehen, so dass auch ältere Menschen diesen Stuhl komfortabel nutzen können. Preislich findet sich der 10T Stagedirector im oberen Bereich wieder. Wer einen Campingstuhl mit Beistelltisch sucht, sollte sich das Modell trotz des etwas höheren Preises aber auf jeden Fall genauer anschauen.

 

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4. Berger Campingstuhl Faltsessel Tarim

 

Der Faltsessel der Firma Berger konnte im Test durch seinen besonders bequemen Sitzkomfort punkten. Sein Gestell ist komplett aus Stahl gefertigt und sein Bezug zusätzlich gepolstert, was ihm den hohen Komfort verleiht.

Die Rückenlehne ist individuell verstellbar und die Lendenstütze kann an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Obwohl der Campingstuhl faltbar ist, bietet er eine sehr hohe Stabilität und ist bis zu 120 kg belastbar. Sein Bezug besteht aus 100% Polyester, was die Reinigung erheblich erleichtert. Außerdem bietet er eine in der Armlehne integrierte Getränkeablage, die das sichere Abstellen von Flaschen, Gläsern oder Dosen ermöglicht.

Im Lieferumfang ist der Packsack bereits enthalten, mit welchem er auf ein Packmaß von insgesamt 95cm x 23cm kommt. Preislich befindet sich das Modell im mittleren Bereich, was insgesamt zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis führt. Es kann eine absolute Kaufempfehlung für alle ausgesprochen werden, die einen soliden und zuverlässigen Stuhl für ihren Campingurlaub suchen.

 

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5. Spetebo Camping Klappstuhl in 7 Farben

 

Der Camping Klappstuhl der Firma Spetebo kann in sieben verschiedenen Farben bestellt werden, so dass er jedem Geschmack gerecht wird. Er ist praktisch und schnell zusammenfaltbar und wird mit einer praktischen Tragetasche geliefert. Ein Stoffbezug dient als Sitzfläche und bietet einen angenehmen Sitzkomfort. In der Armlehne befindet sich eine Getränkehalterung, so dass gemütlichen Abenden am Lagerfeuer auch ohne zusätzlichem Abstelltisch nichts im Wege steht.

Aufgrund seiner geringen Sitzhöhe haben es ältere Menschen oft schwer, aus diesem Stuhl nach längerem Sitzen aufzustehen. Ebenso zeigten sich im Test teilweise Verarbeitungsprobleme im Bereich des Stoffes, insbesondere der Nähte, so dass der Stuhl von kräftigeren Personen nicht benutzt werden sollte. Preislich liegt das Modell der Firma Spetebo im unteren Einstiegsbereich, sodass er von vielen Testern sogar als Einwegprodukt für Festivals oder sonstige Veranstaltungen angesehen wurde. Wer also für ein etwas turbulenteres Ereignis noch eine Sitzmöglichkeit sucht, der sollte die Anschaffung dieses Produktes in Erwägung ziehen, denn viel falsch machen kann man sicherlich nicht. Unterm Strich ist es ein günstiger Campingstuhl, der insbesondere aufgrund seines geringen Preises die Anschaffung trotz Stabilitätsmängeln Wert sein kann.

 

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